D.O.A. (Band)

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Joey „Shithead“ Keithley, das einzige noch aktive Gründungsmitglied.

D.O.A. ist eine 1978 in Vancouver, Kanada, gegründete Hardcore-Punk-Band. Der Bandname ist eine dem englischsprachigen Rettungswesen entlehnte Abkürzung – das Akronym für den Patientenbefund Dead on Arrival ‚Bei Ankunft tot‘.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

D.O.A. sind die dienstälteste und erfolgreichste kanadische Band dieses Genres. Als einziges Originalmitglied seit der Gründung im Jahre 1978 ist nur noch Sänger, Gitarrist und Songschreiber Joey „Shithead“ Keithley dabei. Bekannt in Europa wurden D.O.A. vor allem mit dem Album Last Scream Of The Missing Neighbors, einer Kollaboration mit Jello Biafra, dem ehemaligen Sänger der Dead Kennedys. In ihren Texten kommt die politisch linke Ausrichtung der Band deutlich zum Ausdruck. Häufige Themen sind Antirassismus, Globalisierungskritik, Meinungsfreiheit und soziale Ungerechtigkeit. Aus Anlass des 25. Geburtstages der Band im Jahre 2003 erklärte der Bürgermeister von Vancouver, Larry Campbell, den 21. Dezember zum „D.O.A.-Day“.

2013 kündigten D.O.A. an, dass sie bis Ende Februar noch einige Auftritte geben und sich danach auflösen werde; danach wolle Joey Shithead sich einer politischen Karriere bei der New Democratic Party in British Columbia widmen.[1]

Diskografie[Bearbeiten]

  • Disco Sucks (EP, 1978)
  • Something Better Change
  • Hardcore ‘81 (1981)
  • War on 45 (EP, 1982 EP)
  • Bloodied But Unbowed
  • Let’s Wreck the Party (1992)
  • True (North) Strong & Free
  • The Dawning of a New Error (Best Of, 1978–1985)
  • Last Scream of the Missing Neighbors (1989, mit Jello Biafra)
  • 13 Flavours of Doom (1992)
  • Loggerheads (1993)
  • Murder
  • Talk Minus Action Equals Zero (1991)
  • Moose Droppings
  • The Black Spot
  • Greatest Shits (Best Of, 1978–1998)
  • The Lost Tapes (1998)
  • Festival of Atheists (1998)
  • Win the Battle (2002)
  • War and Peace (2003, Best Of 1978–2001)
  • Live Free or Die (2004)
  • Bloodied But Unbowed (2006, Kompilation 1978–1983)
  • Northern Avenger (2008)
  • Kings of Punk, Hockey and Beer (2009, Best Of)

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bandauflösungen. In: Rock Hard, Nr. 310, März 2013, S. 7.