D. Swarovski

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D. Swarovski KG
Swarovski-Logo.svg
Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung 1895
Sitz Wattens OsterreichÖsterreich Österreich
Leitung Markus Langes-Swarovski
Mitarbeiter ca. 25.000 (Stand 2012) [1]
Umsatz ca. 2,4 Milliarden Euro (2012) [1][2]
Branche Kristallglas
Produkte Figurinen, Schmuck, Uhren, Home Decor, Luster, lose GlaskristallelementeVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.brand.swarovski.com

Swarovski ist ein österreichischer Hersteller besonders von geschliffenem Kristallglas mit globalem Vertrieb. Gründungsort des Familienunternehmens ist Wattens in Tirol.

Die drei Kommanditgesellschaften D. Swarovski, Swarovski Optik und Tyrolit bilden eine Unternehmensgruppe, die im Jahr 2012 rund drei Milliarden Euro umsetzte, und veröffentlichen keine Bilanzen.[2]

Swarovski produziert in Tirol, China und Indien, und hat im Jahr 2011 den Bau einer Fabrik in Serbien begonnen.[1]

Von ca. 1965 bis 2002 war Gernot Langes-Swarovski, der dann seine Agenden seinem Sohn Markus übergab,[3] geschäftsführender Gesellschafter.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Swarovskiwerk I in Wattens
Swarovski in Wattens
Die Swarovskistraße in Wattens im September 2007

Das Unternehmen wurde 1895 vom Glasschleifer Daniel Swarovski gegründet, der aus dem nordböhmischen Georgenthal bei Gablonz stammt. Zu dieser Zeit wurde geschliffenes Kristallglas teilweise noch in geringer Anzahl im bäuerlichen Nebenerwerb in Handarbeit hergestellt, die Gablonzer Bijouterie entstand erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts als mächtiger Industriezweig in Böhmen. Daniel Swarovski entwickelte zur Befriedigung einer steigenden Nachfrage einen mechanischen Schleifapparat, den er 1892 in Prag zum Patent[5] anmeldete.

Von Swarovski mechanisch geschliffene Schmucksteine waren von hoher Qualität und wurden von einem lokalen und internationalen Bijouteriemarkt als „Schmucksteine neuer Qualität“ rasch aufgenommen, ohne dabei die traditionelle Herstellung zu verdrängen. Der Markt verlangte alsbald von dieser neuen Qualität immer größere Mengen, die sich mit der am Gründungsstandort vorhandenen Wasserkraft von lediglich fünf Pferdestärken nicht produzieren ließen. Da einige Nachahmer das Produktionsverfahren zu kopieren versuchten, sollte ein neuer Unternehmensstandort nicht nur über größere Energiequellen verfügen, sondern auch abgeschieden sein. Als Kapitalgeber für eine solche Expansion gewann der 33-jährige Erfinder seinen Pariser Kunden Armand Kosmann und seinen Schwager Franz Weis, der sich als stiller Teilhaber beteiligte. Der Name des 1895 neu gegründeten Unternehmens lautete aus diesem Grund vorerst noch auf „A. Kosmann, Daniel Swarovski & Co“, der aber später auf den heute gebräuchlichen Markennamen „Swarovski“ geändert wurde.

Eine Standortsuche ergab mehrere potentiell geeignete neue Unternehmensstandorte in den Österreichischen Alpen, schließlich entschied sich Swarovski für die Inntalgemeinde Wattens, die an der Flussmündung des wasserreichen Gebirgsbaches Wattenbach liegt. Entscheidender war wohl aber die – in Wattens vorhandene und günstig zu mietende – aufgelassene Rhomberg’sche Tuch- und Lodenfabrik, mit einer bereits vorhandenen Wasserkraftanlage mit einer Leistung von 44 kW.[6]

Nach Ende des fünfjährigen Pachtvertrags in Wattens drohte Swarovski mit einer Abwanderung, konnte aber schließlich im Jahre 1900 die Rhomberg’schen Fabrikanlagen samt den dazugehörigen Wasserrechten für 24.000 Gulden erwerben. Swarovski errichtete daraufhin im Wattental das Wasserkraftwerk Außerachen (Inbetriebnahme 1906, Leistung 603 kW). Später – inzwischen Gemeinderat von Wattens – baute er neue Werkswohnungen für seine Arbeiter in der Swarovskistraße; seiner Familie errichtete er mit der „Villa Swarovski“ ein eigenes Heim. Aufgrund vorausgegangener guter Geschäftsjahre konnte er alle diese Aufgaben bis 1907 bewältigen.

Um sich von der böhmischen Konkurrenz unabhängig zu machen, begann Daniel Swarovski in einem Nebengebäude seiner Villa bereits 1908 mit Versuchen zur Herstellung von Rohglas. Vertrauliche Unterstützung für dieses Vorhaben ohne Fachleute leisteten seine drei Söhne Fritz, Alfred und Willi, die dazu ihr Studium unterbrachen. Als eine eigene Glasschmelze erfolgversprechend gelang, errichtete er 1910/11 im Wattner Ortsteil Au das sogenannte Laboratorium und gründete unter dem Namen „Glasfabrik D. Swarovski“ ein eigenes Unternehmen. Er verfolgte damit die Absicht, ohne Belastung des Unternehmens „A. Kosmann – D. Swarovski & Co“ seine Versuche zur Entwicklung neuer Produktionsmethoden fortzusetzen, Rohglas im eigenen Betrieb herzustellen. Bereits 1913 konnte er die Glasschleiferei im Oberdorf mit Rohglas versorgen und wenig später war es möglich, auch die benötigten Farbtöne zu liefern. Die damals selbst entwickelte Glasschmelze ist noch heute eines der bestgehüteten Werksgeheimnisse von Swarovski.

Die Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929 machten beiden Unternehmen schwer zu schaffen. Sie führten 1934 dazu, dass das Unternehmen „A. Kosmann – D. Swarovski & Co“ seine Pforten schließen musste. 1935 wurde es von dem Unternehmen „Daniel Swarovski, Glasschleiferei und Tyrolit-Schleifmittelwerke“, gepachtet, wodurch das Stammwerk nach Wiederaufnahme der Produktion zum Werk II des neuen Unternehmens wurde.

Nach dem Anschluss Österreichs an NS-Deutschland im März 1938 setzte das Unternehmen auf die Rüstungsproduktion für die Wehrmacht: die Herstellung von Ferngläsern und optischen Gläsern. Daraus wird 1949 die Swarovski Optik hervorgehen. Die Familie Swarovski, bekennende Nationalsozialisten und bereits während der Verbotszeit in die NSDAP eingetreten, pflegte guten Kontakt zu Gauleiter Franz Hofer, der das Unternehmen auch im Konkurrenzkampf gegen Mitbewerber aus Böhmen unterstützte. Während des Kriegs wurde das Unternehmen mit Rüstungsaufträgen versorgt. Die Belegschaft des Unternehmens stand aufgrund der nationalsozialistischen Gesinnung der Familie Swarovski schon vor 1938 unter Druck, der NSDAP beizutreten. 1943 wurde aufgrund der Kriegslage die Kristallproduktion verboten.[7] Die Geschichte der Firma während der NS-Zeit, das enge Näheverhältnis der Familie Swarovski zum Nationalsozialismus[8], die Kriegsprofite und insbesondere der Einsatz von Zwangsarbeitern wird seit Anfang des Jahres 2011 von dem Wirtschaftshistoriker Dieter Stiefel untersucht.[9]

Nach dem Zweiten Weltkrieg profilierte sich das Unternehmen in der Öffentlichkeit Österreichs durch seine Brillenglasschleiferei und weltweit durch Feinoptikprodukte. Die mit Ferdinand Rojkowski begonnene Produktion von Elektro-Isolierbauteilen wurde aufgegeben.[10] Die schon damals wichtige Cash Cow des Unternehmens, die Sparte für Schleifmittel, war nicht sonderlich bekannt.[11] Die Brillenglasfertigung wurde dann in den 1990er Jahren an das französische Unternehmen Essilor verkauft, die Produktlinie optische Geräte aber behalten. Noch heute gelten die Zielfernrohre und Feldstecher von Swarovski als Spitzenprodukte der optischen Industrie neben den Marken Zeiss und Leitz.

1960 gelang es, von den Erben Armand Kosmanns die Anteile an dem noch immer als „Glasschleiferei A. Kosmann – D. Swarovski & Co“ geführten Werk II im Wattner Oberdorf käuflich zu erwerben. Das Werk I im Unterdorf und das Werk II im Oberdorf wurden so zu dem einheitlichen Unternehmen „D. Swarovski & Co“ zusammengefasst.

2012 gelangten über den Kurier Vorwürfe ehemaliger Heimkinder an die Öffentlichkeit, wonach das Unternehmen Ende der 1960er Jahre minderjährige Heimzöglinge in der berüchtigten Tiroler Landeserziehungsanstalt St. Martin in Schwaz zur unfreiwilligen Arbeitsleistung heranzog. Die Heimkinder mussten demnach täglich rund zehn Stunden Kristallbänder anfertigen, ohne dafür entlohnt zu werden. Es habe sich um „Akkordarbeit“ gehandelt; „viele Mädchen hätten Probleme mit den Handgelenken gehabt“, werden die ehemaligen Heimbewohnerinnen zitiert. [12]

Daniel Swarovski II, Enkel des Unternehmensgründers, startete ein umfangreiches Siedlungsprogramm mit Werkswohnungen für seine Arbeiter. Seiner Philosophie folgend, jedem Mitarbeiter ein eigenes Haus sowie einen eigenen Garten zu ermöglichen, erwarb das Unternehmen Daniel Swarovski in mehreren Tiroler Gemeinden Grundstücke, die das Unternehmen zu Einheiten von 1000 m2 seinen Mitarbeitern zinsgünstig zum Bebauen zur Verfügung stellte. Noch heute zeugen umfangreiche Tiroler Siedlungsanlagen durch die Straßenbezeichnung „Swarovskistraße“ von diesen Aktivitäten. Daniel Swarovski II verfasste dazu auch ein eigenes Buch.

Im Jahr 1963 erhielt das Unternehmen die Staatliche Auszeichnung und darf seither das Bundeswappen im Geschäftsverkehr verwenden.

1987 erwarb Swarovski gemeinsam mit dem kanadischen Partner Peoples Jewellery die Tausende Verkaufslokale umfassenden US-Schmuckhandelskette Zale, diese Transaktion brachte das Unternehmen aber in allergrößte wirtschaftliche Schwierigkeiten.[13] 1991 musste das US-amerikanische Tochterunternehmen mit umgerechnet 1,1 Milliarden Euro Schulden Konkurs anmelden. Die daraus resultierenden Verluste – angeblich rund 150 Millionen Euro – belasteten die Konzernbilanzen viele Jahre.

Unternehmensgruppe[Bearbeiten]

Die Unternehmensgruppe steht im Besitz von etwa zweihundert Familienmitgliedern. Größter Einzelgesellschafter ist mit 17 % Gernot Langes-Swarovski.

  • Swarovski International Holding AG, Swarovski Ventures Ltd., Daniel Swarovski Corporation AG, Swarovski (Schweiz) AG – alle: Alte Landstrasse 411, 8708 Männedorf/ZH, Schweiz
  • Swarovski AG, Droeschistrasse 15, FL-9495 Triesen, Liechtenstein
  • Swarovski Crystal Online AG, Hüttenstraße 27, 87600 Kaufbeuren im Allgäu, Bayern, Deutschland
  • Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski K.G., Swarovskistraße 33, 6130 Schwaz, Tirol
  • d. Swarovski tourism services GmbH, Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens, Tirol
  • Swarovski Austria Vertriebsges.m.b.H. & CO. KG, 6063 Rum bei Innsbruck, Tirol
  • Swarovski D & Co Crystal Architecture, in Kolsass, Tirol
  • D. Swarovski & Co, Daniel-Swarovski-Straße 30, 6112 Wattens, Tirol
  • Swareflex GmbH, 6134 Vomp, Tirol www.swareflex.com
  • Swarovski Optik Deutschland, Heilig-Geist-Straße 44, 83022 Rosenheim, Bayern, Deutschland
  • Swarovski-Optik KG., Daniel-Swarovski-Straße 70, 6067 Absam, Tirol
  • Swarovski France S.A., 75002 Paris, Frankreich
  • UAB Crystal Creations, 03202 Vilnius, Litauen

Weitere Unternehmen befinden sich in Lateinamerika, Asien/Pazifik, USA, Kanada und anderen europäischen Ländern. Die Gruppe besitzt seit 1976 ein eigenes Bedarfsflugunternehmen, die Tyrolean Jet Services. Seit kurzem widmet sich Swarovski Entertainment anspruchsvoller Filmproduktion.

Über 1000 Boutiquen (Mono-Label-Stores) für Kristallglas und Schmuck betreibt Swarovski selbst und kooperiert auch mit rund 1000 Franchisenehmern.

Produkte[Bearbeiten]

Skulptur von Gustinus Ambrosi in Wattens, die den Unternehmensgründer Daniel Swarovski darstellt.
Ein Schwan aus der Unternehmensproduktion
Swarovski in Hongkong
Swarovski-Weihnachtsbaum im Zürcher Hauptbahnhof im Dezember 2009

Die Erzeugnisse gliedern sich in:

  • Kristallschmucksteine und Kristallkomponenten (Handelsname: „Crystallized – Swarovski Elements“)
  • Kristallskulpturen und Accessoires mit und aus Kristall
  • optische Präzisionsgeräte, wie z. B. Ferngläser und Spektive (Swarovski Optik)
  • Schleifmittel, wie z. B. Schleif-, Abricht-, Trenn- und Polierwerkzeuge („TYROLIT“)
  • synthetische Edelsteine (seit April 2008 unter der Marke „Enlightened - Swarovski Elements“ im Handel, zuvor bekannt als „Signity“, bis 1999 „Swarogem“)
  • Straßenmarkierungsknöpfe und Rückstrahler aus Glas („Swareflex“)
  • selbstleuchtenden Straßenverkehrs-Leiteinrichtungen („Swareflex“)
  • Verkehrszeichen mit LED-Leuchten („Swareflex“).
  • Parfüm Aura by Swarovski

1976 wurde das Geschäftsfeld Kristallobjekte begonnen. Nach eher bescheidenen Anfängen werden heute Kristallfiguren wie Früchte- oder Tierskulpturen in eigenen Läden oder einem Depotvertriebsystem von Optikern, Juwelieren oder Andenkenläden verkauft. Das Marketingkonzept der limitierten Herstellung von Serien ist so wirksam, dass manche Kristallobjekte gesammelt werden und sich Fanklubs bildeten. Diesen z. T. durch das Unternehmen selbst organisierten Vereinigungen werden eigene Serien angeboten.

In Nordamerika wurde in den 1980er Jahren durch den Kauf einer ca. 1500 Läden umfassenden Schmuckhandelskette der Vertriebsweg zum Endverbraucher gesichert. Dieser Erwerb war damals eine der größten Akquisitionen eines österreichischen Unternehmens und erschütterte die finanzielle Situation des Unternehmens zunächst erheblich.

Swarovski stellt nicht nur Produkte für Endverbraucher her, sondern liefert auch Strass- und Lustersteine an andere Hersteller aus der Schmuck-, Mode-, Beleuchtungskörper- und Inneneinrichtungsbranche und Rückstrahler aus Glas an den Straßenbau. Auch Briefmarken der Österreichischen Post aus den Jahren 2004, 2006 und 2008 wurden schon mit Swarovski-Kristallen ausgestattet.[14]

Die in Zusammenarbeit mit der Clarins Fragrance Group entwickelte Parfümserie Aura by Swarovski wurde 2011 auf den Markt gebracht.[15] Sie erhielt 2012 den Prix de Beauté in der Kategorie Design Damen.[16]

Das Unternehmen unterhält jährlich im Dezember einen mit 5000 Kristallen geschmückten Weihnachtsbaum in der Zürcher Bahnhofshalle. Zu Weihnachten 2006 wurde ein solcher Baum auch im Berliner Hauptbahnhof aufgestellt. Der große Weihnachtsstern auf dem Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center in New York wird ebenfalls von Swarovski gesponsert.

Kristallwelten[Bearbeiten]

der Riese, Eingang zu Swarovski Kristallwelten

Zum hundertjährigen Unternehmensjubiläum wurde 1995 in Wattens als Touristenattraktion das Museum 'Kristallwelten eröffnet. Die Eröffnung und eine Umgestaltung 2005 wurden von dem österreichischen Künstler André Heller vollzogen. Mittlerweile besuchen durchschnittlich rund 700.000 Besucher pro Jahr die Kristallwelten. Seit Anfang Oktober 2014 sind die Kristallwelten vorübergehend geschlossen. Grund ist eine Neugestaltung des Parks; die Fläche des Areals wird von bisher 3,5 auf 7,5 Hektar ausgedehnt. Am 30. April 2015 findet die Wiedereröffnung statt.[17]

Engagement in Nachhaltigkeit[Bearbeiten]

Der Unternehmensgründer Daniel Swarovski[18] war sich des hohen Energiebedarfs seiner neuartigen mechanischen Glasherstellung bewusst. Auf der Suche nach einem kostengünstigen und umweltfreundlichen Energieträger wurde er in der Tiroler Inntalgemeinde Wattens fündig. Wattens liegt am Talausgang des ausgedehnten Wattentales. Durch das große Einzugsgebiet des Wattenbaches (rund 75 km²) ist dessen Wasserkraft ergiebig. Daniel Swarovski nutzte erst ein kleines vorhandenes Wasserkraftwerk für die Glasproduktion und experimentierte auch mit einem kleinen Laufwasserkraftwerk am Fluss Inn. Durch den Erfolg der Schleiferei konnte eine Wasserkraftanlage am Wattenbach intensiv ausgebaut werden; dieser Ausbau ermöglichte auch die erstmalige Versorgung der Landbevölkerung von Wattens und Wattenberg mit elektrischem Licht, wodurch auch Swarovskimitarbeiter günstig elektrische Energie von ihrem Arbeitgeber beziehen konnten. Swarovski verfügt heute über umfassende Wasserrechte am Wattenbach und betreibt an diesem vier eigene Wasserkraftwerke sowie ein fünftes gemeinsam mit Wattenspapier. Ein Wassertiefspeicher im Wattner Ortsteil Vögelsberg ermöglicht einen kurzzeitigen autonomen Inselbetrieb zur Notstromversorgung des Swarovskiwerkes in Wattens.

Swarovski betreibt an seinen Fertigungsstandorten Abwasserreinigungsanlagen, in denen den industriellen Abwässern die Glasschleifstäube entzogen und in die Glasproduktion rückgeführt werden.

Auch das Sponsoring hat als Schwerpunkt das Wasser, so wird der Nationalpark Hohe Tauern und ein Nationalpark in Indien durch eine Wasserversorgung unterstützt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Swarovski Optik:

Schmuck:

Literatur[Bearbeiten]

  • Konrad Fichtl (Red.): WATTNER BUCH Schlern-Schriften R. Klebelsberg. Universitätsverlag Wagner-Innsbruck 1958
  • Kühschelm, Oliver: Swarovski. Österreichischer „Multi“ und Tiroler „Weltmarke“ In: Brix, Emil / Bruckmüller, Ernst, Stekl Hannes (Hrsg): Memoria Austriae III – Unternehmer, Firmen, Produkte Verlag für Geschichte und Politik, Wien 2005. S. 131–168, ISBN 3-7028-0419-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Swarovski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Auslagerung nach Serbien: Swarovski baut 200 Jobs ab. Tiroler Tageszeitung. 23. Januar 2014. Abgerufen am 13. September 2014.
  2. a b Die Swarovskis: Warum der Milliarden-Clan zerstritten ist. News. 7. November 2013. Abgerufen am 13. September 2014.
  3. Wirtschaftsblatt Nov. 2000
  4. T- Online Portrait, Quelle APA (Version vom 29. September 2007 im Internet Archive)
  5. http://www.swarovski.com/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/SCO-Web_DE-Site/de_DE/-/EUR/SPAG_TheStory-ViewPage?origin=landing Die Geschichte von Swarovski – 1895 (Adobe Flash benötigt)
  6. T- Online Portrait, Quelle APA (Version vom 29. September 2007 im Internet Archive)
  7. ECHO, Der schale Glanz des Imperiums (Juli 2009)
  8. Horst Schreiber, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Nazizeit in Tirol, Innsbruck 1994 (Geschichte & Ökonomie 3) [1] Das Unternehmen Swarovski in der NS-Zeit
  9. NS-Regime: Das reiche Erbe einer dunklen Zeit diepresse.com, abgerufen am 2. Oktober 2011
  10. 1949 entstanden daher die Steka-Werke, die Tiroler Steatit- und Keramikwerke Rojkowski & Co. KG, zur Herstellung von Bauteilen aus Hochfrequenzkeramik und Elektroporzellan.
  11. Horst Schreiber, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Nazizeit in Tirol, Innsbruck 1994 (Geschichte & Ökonomie 3) [2] Das Unternehmen Swarovski in der NS-Zeit
  12. ORF.at, 15. August 2012: Swarovski ließ Heimkinder Akkord arbeiten sowie Tirol.ORF.at: Unbezahlte Arbeit von Heimkindern?
  13. Weltweit glitzerndes Netzwerk einer Familie, WirtschaftsBlatt, 2. Dezember 2003
  14. Swarovski-Kristalle funkeln ab sofort auch auf Marken-Block der Österreichischen Post, Mitteilung auf Post.at vom 20. September 2004 (Version vom 23. November 2008 im Internet Archive)
  15. Parfümerienachrichten Clarins und Swarovski präsentieren: Aura by Swarovski
  16. Prix de Beauté Preisträger 2012
  17. Swarovski Kristallwelten erweitern bis Mai 2015. Website des Magazins reisen EXCLUSIV, abgerufen am 2. Dezember 2014.
  18. http://www.news.at/profil/index.html?/articles/0704/560/162844.shtml PROFIL: Kristallwelten. Swarovskis sind die Rockefellers unserer Republik

47.29544444444411.597583333333Koordinaten: 47° 17′ 44″ N, 11° 35′ 51″ O