DFB-Pokal 1954/55

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von DFB-Pokal 1955)
Wechseln zu: Navigation, Suche

DFB-Pokalsieger 1955 wurde der Karlsruher SC, der den Titelverteidiger VfB Stuttgart im Viertelfinale besiegt hatte. Das Finale fand am 21. Mai 1955 im Eintracht-Stadion in Braunschweig statt.

Vorrunde[Bearbeiten]

Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
FC Schalke 04 SSV Jahn Regensburg 1:1 n.V.
TuRa 1882 Ludwigshafen FC St. Pauli 0:1
Kickers Offenbach Hannover 96 6:3
Eintracht Frankfurt FK Pirmasens 1:0
TuS Bremerhaven 1893 SpVgg Erkenschwick 5:1
SG Düren 99 1. FC Kaiserslautern 2:5
1. FC Köln STV Horst-Emscher 2:1
BV Union Krefeld Eintracht Braunschweig 4:0
Hamburger SV Eintracht Trier 5:3 n.V.
Spandauer SV VfB Lübeck 1:2
1. FC Nürnberg TSV Marl-Hüls 2:0
Karlsruher SC FSV Frankfurt 5:1
VfB Stuttgart SV Arminia Hannover 4:2
Altona 93 1. FC Saarbrücken 3:2
Phönix Ludwigshafen Alemannia Aachen 0:0 n.V.
Tennis Borussia Berlin 1. FC Schweinfurt 05 2:4

Wiederholungsspiele[Bearbeiten]

SSV Jahn Regensburg FC Schalke 04 3:6
Alemannia Aachen Phönix Ludwigshafen 4:0

Achtelfinale[Bearbeiten]

Die Spiele fanden zwischen dem 21. September und 19. Dezember 1954 statt.

Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
FC Schalke 04 FC Schweinfurt 05 1:1 n.V.
VfB Stuttgart VfB Lübeck 5:1
FC Altona 93 Eintracht Frankfurt 2:1
Karlsruher SC 1. FC Nürnberg 1:0
TuS Bremerhaven 1893 Hamburger SV 3:1
1. FC Kaiserslautern 1. FC Köln 7:0
Alemannia Aachen BV Union 05 Krefeld 4:2 n.V.
Kickers Offenbach FC St. Pauli 2:0

Wiederholungsspiel[Bearbeiten]

Das Spiel fand am 17. Oktober 1954 statt.

FC Schweinfurt 05 FC Schalke 04 0:1

Viertelfinale[Bearbeiten]

Die Spiele fanden zwischen dem 28. November und 2. Januar 1955 statt.

Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
FC Altona 93 Alemannia Aachen 2:0
VfB Stuttgart Karlsruher SC 2:5
Kickers Offenbach 1. FC Kaiserslautern 4:1
FC Schalke 04 TuS Bremerhaven 1893 2:0

Halbfinale[Bearbeiten]

Die Spiele fanden am 7. und 20. April 1955 statt.

Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
FC Schalke 04 Kickers Offenbach 2:1
FC Altona 93 Karlsruher SC 3:3 n.V.

Wiederholungsspiel[Bearbeiten]

Das Spiel fand am 8. Mai 1955 statt.

Karlsruher SC FC Altona 93 3:0

Finale[Bearbeiten]

Spielbericht[Bearbeiten]

Die Karlsruher gingen als klarer Favorit in ihr erstes Pokalendspiel. Die unerfahrenen Schalker lieferten sich aber mit dem KSC vor 25.000 Zuschauern in Braunschweig einen offenen Schlagabtausch, den die Badener erst in den Schlussminuten für sich entscheiden konnten. Der KSC ging durch einen Kopfball von Kunkel in Führung, nachdem Schiedsrichter Treichel auf indirekten Freistoß im Schalker Strafraum entschieden hatte, weil Torhüter Orzessek den Ball zu lange festgehalten hatte. Die Gelsenkirchener antworteten mit wütenden Angriffen und kamen kurz vor der Pause durch Sadlowski zum verdienten Ausgleich. Nach der Pause setzte sich das muntere Spiel fort und es traf erneut Mittelstürmer Sadlowski für Schalke und brachte den Außenseiter in Führung. Die Schalker zogen sich darauf zurück, um die Führung über die Zeit zu retten, doch die Karlsruher konnten das Spiel in den letzten zehn Minuten durch eine Direktabnahme des Regisseurs Sommerlatt sowie einen sehenswerten Treffer durch Traub aus „unmöglichem“ Winkel nahe der Eckfahne noch einmal wenden.

Spielstatistik[Bearbeiten]

Paarung Karlsruher SC Karlsruher SCFC Schalke 04 FC Schalke 04
Ergebnis 3:2 (1:1)
Datum 21. Mai 1955
Stadion Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer 25.000
Schiedsrichter Werner Treichel (Berlin)
Tore 1:0 Kunkel (20.)
1:1 Sadlowski (44.)
1:2 Sadlowski (70.)
2:2 Sommerlatt (83.)
3:2 Traub (86.)
Karlsruher SC Rudi Fischer, Max Fischer, Walter Baureis, Werner Roth, Siegfried Geesmann, Herbert Dannenmeier, Oswald Traub, Kurt Sommerlatt, Antoine Kohn, Ernst Kunkel, Hans Strittmatter
Trainer: Adolf Patek (OsterreichÖsterreich Österreich)
FC Schalke 04 Manfred Orzessek, Werner Garten, Günther Brocker, Hermann Eppenhoff, Walter Zwickhöfer, Erwin Harkener, Bernhard Klodt, Otto Laszig, Helmut Sadlowski, Manfred Piontek, Hans Krämer
Trainer: Eduard Frühwirth (OsterreichÖsterreich Österreich)


Weblinks[Bearbeiten]