DFB-Pokal 1957/58

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DFB-Pokalsieger 1958 wurde zum zweiten Mal der VfB Stuttgart. Das Finale fand am 16. November 1958 in Kassel statt.

Ausscheidungsspiel[Bearbeiten]

Datum Ergebnis
Sa 09.08.1958 SC Tasmania 1900 Berlin 1:1 n.V. VfL Osnabrück

Wiederholungsspiel[Bearbeiten]

Datum Ergebnis
So 21.09.1958 VfL Osnabrück 1:3 SC Tasmania 1900 Berlin

Halbfinale[Bearbeiten]

Datum Ergebnis
So 21.09.1958 Tasmania 1900 Berlin 1:2 Fortuna Düsseldorf
So 26.10.1958 1. FC Saarbrücken 1:4 VfB Stuttgart

Finale[Bearbeiten]

Paarung Fortuna Düsseldorf Fortuna DüsseldorfVfB Stuttgart VfB Stuttgart
Ergebnis 3:4 n.V. (3:3, 0:1)
Datum Sonntag 16. November 1958 um 14:00 Uhr
Stadion Auestadion, Kassel[1]
Zuschauer 28.000
Schiedsrichter Werner Treichel (Berlin)
Tore 0:1 Praxl (36.)
1:1 K. Hoffmann (50.)
2:1 Wolfframm (52.)
2:2 Geiger (62.)
2:3 Waldner (68., HE)
3:3 Wolfframm (79.)
3:4 Weise (113.)
Fortuna Düsseldorf Heinz Klose, Werner Vigna, Erich Juskowiak, Karl Hoffmann, Herbert Jäger,Matthias Mauritz, Bernhard Steffen, Franz-Josef Wolfframm, Heinz Jansen, Jupp Derwall, Dieter Wöske
Trainer: Hermann Lindemann
VfB Stuttgart Günter Sawitzki, Rolf Eisele, Günter Seibold, Oskar Hartl, Rudolf Hoffmann, Robert Schlienz (C)Kapitän der Mannschaft, Erwin Waldner, Rolf Geiger, Lothar Weise, Rolf Blessing, Dieter Praxl
Trainer: Georg Wurzer


Spielbericht
Im Auestadion von Kassel standen in der ersten Halbzeit zwei Stuttgarter im Mittelpunkt: zum einen Lothar Weise, der 60 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff wegen einer Knieverletzung vom Platz getragen wurde, und Günther Sawitzki. Der VfB Keeper brachte die Rheinländer in den ersten 45 Minuten reihenweise zur Verzweiflung. Bei ihm konnten sich seine Team-
kollegen zur Pause für die 1:0 Führung bedanken.

Im zweiten Dutrchgang entwickelte sich das bislang dramatischte deutsche Pokalfinale. Fünf Tore in dreißig Minuten stürzten Aktive und Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle. Längst hatte die untergehende Sonne den Kampf gegen die einbrechende Dunkelheit verloren, als die große Stunde von Lothar Weise schlug. Trotz seiner Knieverletzung wieder im Spiel, verlängerte er in der 113. Minute eine Blessing-Hereingabe in den Kasten des Favoriten: 4:3, der Pokal gehörte dem VfB. "Unglaublich, erst mein zweites Spiel und dann so ein Erfolg. Für mich geht ein Jugendtraum in Erfüllung", jubelte der Matchwinner.

Die schwerste Aufgabe hatte anschließend Hans Körfer zu bewältigen. Der DFB-Spielausschußvorsitzende mußte VfB-Kapitän Robert Schlienz die Trophäe übergeben. Hans Körfer war Mitglied der Düsseldorfer Fortuna.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadionprogramm Finale

Weblinks[Bearbeiten]