DFB-Pokal 2013/14

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Dieser Artikel behandelt den Wettbewerb der Männer. Zu dem Frauenwettbewerb siehe DFB-Pokal 2013/14 (Frauen).
DFB-Pokal 2013/14
Logo des DFB-Pokals
Pokalsieger FC Bayern München (17. Titel)
Europa League VfL Wolfsburg
Beginn 2. August 2013
Finale 17. Mai 2014
Stadion Olympiastadion, Berlin
Mannschaften 64
Spiele 63
Tore 193  (ø 3,06 pro Spiel)
Zuschauer 1.271.165  (ø 20.177 pro Spiel)
Torschützenkönig DeutschlandDeutschland Thomas Müller (8)
Yellow card.svg Gelbe Karten 236  (ø 3,75 pro Spiel)
Yellow Red Card.svg Gelb-rote Karten 7  (ø 0,11 pro Spiel)
Red card.svg Rote Karten 4  (ø 0,06 pro Spiel)
DFB-Pokal 2012/13

Der DFB-Pokal 2013/14 war die 71. Austragung des Fußballpokalwettbewerbs der Männer. Das Finale fand am 17. Mai 2014 im Berliner Olympiastadion statt.

Mit dem insgesamt 17. Gewinn des DFB-Pokals sicherte sich der FC Bayern München zum zehnten Mal das „Double“ aus Meisterschaft und Pokalsieg.

Da beide Pokalfinalisten für die UEFA Champions League 2014/15 qualifiziert waren, erhielt der Tabellenfünfte der Bundesliga, der VfL Wolfsburg, das Startrecht in der Gruppenphase zur UEFA Europa League 2014/15. Der Tabellensechste Borussia Mönchengladbach rückte in die Play-Off-Runde, der Tabellensiebte 1. FSV Mainz 05 in die dritte Qualifikationsrunde auf.

Erstmals wurde mit Dynamo Dresden ein Verein von der Teilnahme am DFB-Pokal ausgeschlossen.[1]

Seit der Saison 2008/09 dürfen keine zwei Mannschaften eines Vereins oder einer Kapitalgesellschaft an den Spielen um den DFB-Vereinspokal teilnehmen.[2]

Teilnehmende Mannschaften[Bearbeiten]

Für die erste Runde waren folgende 64 Mannschaften sportlich qualifiziert:

Bundesliga
die 18 Vereine der Saison 2012/13
2. Bundesliga
17 der 18 Vereine der Saison 2012/13
3. Liga
die 4 Bestplatzierten der Saison 2012/13
Logo FC Bayern München.svg  FC Bayern München (TV)
Borussia Dortmund logo.svg  Borussia Dortmund
Bayer 04 Leverkusen Logo.svg  Bayer 04 Leverkusen
FC Schalke 04 Logo.svg  FC Schalke 04
Logo-SC Freiburg.svg  SC Freiburg
Eintracht Frankfurt Logo.svg  Eintracht Frankfurt
HSV-Logo.svg  Hamburger SV
Borussia Moenchengladbach Logo.svg  Borussia Mönchengladbach
Hannover 96 Logo.svg  Hannover 96
1. FC Nürnberg logo.svg  1. FC Nürnberg
VfL Wolfsburg Logo.svg  VfL Wolfsburg
VfB Stuttgart Logo.svg  VfB Stuttgart
FSV Mainz 05 Logo.svg  1. FSV Mainz 05
SV-Werder-Bremen-Logo.svg  Werder Bremen
Logo FC Augsburg.svg  FC Augsburg
Logo TSG Hoffenheim.svg  TSG 1899 Hoffenheim
Fortuna Düsseldorf.svg  Fortuna Düsseldorf (II)
SpVgg Greuther Fürth logo.svg  SpVgg Greuther Fürth (II)
Hertha BSC Logo 2012.svg  Hertha BSC (I)
Logo Eintracht Braunschweig.svg  Eintracht Braunschweig (I)
Logo 1 FC Kaiserslautern.svg  1. FC Kaiserslautern
FSV Frankfurt 1899.svg  FSV Frankfurt
1. FC Köln.svg  1. FC Köln
TSV 1860 München.svg  TSV 1860 München
1. FC Union Berlin.svg  1. FC Union Berlin
Logo Energie Cottbus.svg  Energie Cottbus
Vfraalen.svg  VfR Aalen
Logo FC St Pauli.svg  FC St. Pauli
SC Paderborn 07 Logo.svg  SC Paderborn 07
FC-Ingolstadt logo.svg  FC Ingolstadt 04
Logo VfL Bochum.svg  VfL Bochum
Fc erzgebirge aue.svg  FC Erzgebirge Aue 1
Logo SG Dynamo Dresden neu.svg  Dynamo Dresden 2
SV Sandhausen.svg  SV Sandhausen
SSV Jahn Regensburg.svg  SSV Jahn Regensburg (III)
Msv duisburg(neu).svg  MSV Duisburg (III) 1
Karlsruher SC Logo.svg  Karlsruher SC (II)
Logo Arminia Bielefeld.svg  Arminia Bielefeld (II)
Logo Vfl Osnabrueck.svg  VfL Osnabrück
SC Preussen Muenster Logo.svg  Preußen Münster
Vertreter der Landesverbände
25 Vertreter der 21 Landesverbände des DFB, in der Regel die Landespokalsieger 3 7
  • Baden
FC Noettingen.svg  FC Nöttingen (V) 4
  • Bayern
TSV 1860 Rosenheim Logo.svg  TSV 1860 Rosenheim (IV)
FV Illertissen.svg  FV Illertissen (IV) 3
  • Berlin
BFC Dynamo - 2009.svg  BFC Dynamo (V)
  • Brandenburg
FSV Optik Rathenow.svg  FSV Optik Rathenow (IV)
  • Bremen
Logo der SG Aumund-Vegesack.png  SG Aumund-Vegesack (V)
  • Hamburg
Scvictoria-logo.svg  SC Victoria Hamburg (IV)
  • Hessen
Svdarmstadt98.svg  SV Darmstadt 98 (III)
  • Mecklenburg-Vorpommern
TSG Neustrelitz.svg  TSG Neustrelitz (IV)
  • Mittelrhein
SC Fortuna Koln.svg  SC Fortuna Köln (IV)
  • Niederrhein
SF Baumberg.png  Sportfreunde Baumberg (V)
  • Niedersachsen 5
SV Wilhelmshaven.svg  SV Wilhelmshaven (IV)
Schwarz-Weiß Rehden.svg  BSV Schwarz-Weiß Rehden (IV)
  • Rheinland
Eintracht Trier.svg  Eintracht Trier (IV)
  • Saarland
1. FC Saarbrücken.svg  1. FC Saarbrücken (III)
  • Sachsen
RB Leipzig 2010 logo.svg  RB Leipzig (III)
  • Sachsen-Anhalt
1. FC Magdeburg.svg  1. FC Magdeburg (IV)
  • Schleswig-Holstein
VFRNeumünster1910.svg  VfR Neumünster (IV)
  • Südbaden
Bahlinger SC logo.svg  Bahlinger SC (V)
  • Südwest
TSG Pfeddersheim.gif  TSG Pfeddersheim (V)
  • Thüringen
Schott Jena Logo.svg  SV Schott Jena (V)
  • Westfalen
SV Lippstadt 08.svg  SV Lippstadt 08 (IV) 6
SC Wiedenbrück 2000 Logo.svg  SC Wiedenbrück 2000 (IV)
  • Württemberg 7
1. FC Heidenheim 1846.svg  1. FC Heidenheim (III)
Neckarsulmer SU Logo.png  Neckarsulmer Sport-Union (VI)
Ligaebene in Klammern: I = Bundesliga • II = 2. Bundesliga • III = 3. Liga • IV = Regionalliga • V = Oberliga • VI = Verbandsliga
1 Aufgrund der nicht erteilten Lizenz für den MSV Duisburg und des darauffolgenden Einspruchs des Vereins gab es bei der Ziehung der ersten Pokalrunde in beiden Lostöpfen ein gemischtes Los mit dem MSV Duisburg und dem FC Erzgebirge Aue.[3]
2 Dynamo Dresden wurde nach einem Sportgerichtsurteil vom 10. Dezember 2012 wegen wiederholter Zuschauerausschreitungen für den Wettbewerb ausgeschlossen. Am 7. März 2013 wurde der Einspruch der Dresdner vom DFB-Bundesgericht abgewiesen.[4] Am 14. Mai 2013 wurde die Klage von Dynamo gegen den Ausschluss durch das ständige neutrale Schiedsgericht abgewiesen.[5] Der Verein war bereits für 2012/13 wegen Zuschauerausschreitungen durch das Sportgericht vom Wettbewerb ausgeschlossen worden, ging aber damals erfolgreich in die Berufung.[6]
3 Die drei Landesverbände mit den meisten Herrenmannschaften im Spielbetrieb, Bayern, Niedersachsen und Westfalen, haben zwei Startplätze. So nimmt neben dem Pokalsieger entweder der unterlegene Pokalfinalist (Niedersachsen und Westfalen) oder die beste Amateurmannschaft aus der Regionalliga Bayern teil.[7]
4 Da der Karlsruher SC bereits über die 3. Liga qualifiziert war, nahm der FC Nöttingen als unterlegener Pokalfinalist teil.
5 Der niedersächsische Pokalfinalist VfL Osnabrück hatte sich bereits über die 3. Liga qualifiziert. Der zweite niedersächsische Amateurvertreter wurde in einem Entscheidungsspiel zwischen den unterlegenen Halbfinalisten des NFV-Pokals ermittelt.
6 Da Arminia Bielefeld bereits über die 3. Liga qualifiziert war, nahm der SV Lippstadt 08 als unterlegener Pokalhalbfinalist teil.
7 Durch den Ausschluss von Dynamo Dresden rückte der unterlegene Pokalfinalist des Landesverbandes mit den viertmeisten Herrenmannschaften nach. Dies war nach der DFB-Mitgliederstatistik 2013 die Neckarsulmer Sport-Union aus Württemberg.[8]

Termine[Bearbeiten]

Die Spielrunden wurden an folgenden Terminen ausgetragen:[9]

  • 1. Hauptrunde: 2.–5. August 2013 (Fr.–Mo.)
  • 2. Hauptrunde: 24./25. September 2013 (Di./Mi.)
  • Achtelfinale: 3./4. Dezember 2013 (Di./Mi.)
  • Viertelfinale: 11./12. Februar 2014 (Di./Mi.)
  • Halbfinale: 15./16. April 2014 (Di./Mi.)
  • Finale: 17. Mai 2014 (Sa.)

1. Hauptrunde[Bearbeiten]

Die Auslosung der ersten Hauptrunde fand am 15. Juni 2013 im Rahmen der Sportschau statt.[10] Die 64 Mannschaften wurden gemäß Reglement des DFB-Pokals in zwei Lostöpfe mit je 32 Mannschaften verteilt. In einem Topf waren die unterklassigen Mannschaften enthalten, die

  • sich über die Landesverbände für den DFB-Pokal qualifiziert hatten (25),
  • in der Saison 2012/13 in der 2. Bundesliga die letzten Plätze belegt hatten (3 von 4; Dynamo Dresden wurde ausgeschlossen),
  • in der Saison 2012/13 in der 3. Liga die ersten vier Plätze belegt hatten (4).

Jeder dieser 32 Mannschaften wurde eine Mannschaft aus dem anderen Lostopf zugelost, in dem alle 18 Mannschaften der 1. Bundesliga und die 14 höchstplatzierten der 2. Bundesliga aus der Saison 2012/13 enthalten waren. Das Heimrecht stand den Mannschaften des erstgenannten Topfs zu. Eine Besonderheit stellte der MSV Duisburg dar, der sich mit dem FC Erzgebirge Aue in jedem Lostopf eine Kugel teilte, da zum Zeitpunkt der Auslosung noch keine Entscheidung zur Ligazugehörigkeit des MSV Duisburg gefallen war.

Die ehemalige deutsche Nationalspielerin Nia Künzer zog unter Aufsicht von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach[11] für den 2. bis 5. August 2013 folgende Begegnungen (in Klammern ist die Ligaebene angegeben, in der der Verein spielt):

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
02.08.2013, 19:00 Uhr 1. FC Heidenheim (III) TSV 1860 München (II) 1:1 n. V. (1:1, 0:0), 3:4 i. E.
02.08.2013, 19:00 Uhr VfL Osnabrück (III) FC Erzgebirge Aue (II) 3:0 (2:0)
02.08.2013, 20:00 Uhr RB Leipzig (III) FC Augsburg (I) 0:2 (0:1)
03.08.2013, 15:30 Uhr SG Aumund-Vegesack (V) TSG 1899 Hoffenheim (I) 0:9 (0:0) 1
03.08.2013, 15:30 Uhr SV Lippstadt 08 (IV) Bayer 04 Leverkusen (I) 1:6 (1:3)
03.08.2013, 15:30 Uhr SC Fortuna Köln (IV) 1. FSV Mainz 05 (I) 1:2 (1:1)
03.08.2013, 15:30 Uhr TSG Neustrelitz (IV) SC Freiburg (I) 0:2 n. V.
03.08.2013, 15:30 Uhr SV Wilhelmshaven (IV) Borussia Dortmund (I) 0:3 (0:0)
03.08.2013, 15:30 Uhr Sportfreunde Baumberg (V) FC Ingolstadt 04 (II) 1:4 (0:2) 2
03.08.2013, 15:30 Uhr Neckarsulmer Sport-Union (VI) 1. FC Kaiserslautern (II) 0:7 (0:2) 3
03.08.2013, 15:30 Uhr 1. FC Magdeburg (IV) Energie Cottbus (II) 0:1 (0:0)
03.08.2013, 15:30 Uhr Bahlinger SC (V) VfL Bochum (II) 1:3 (0:2)
03.08.2013, 18:00 Uhr TSV 1860 Rosenheim (IV) VfR Aalen (II) 0:2 (0:0)
03.08.2013, 20:30 Uhr Karlsruher SC (II) VfL Wolfsburg (I) 1:3 (0:1)
03.08.2013, 20:30 Uhr Eintracht Trier (IV) 1. FC Köln (II) 0:2 (0:0)
04.08.2013, 14:30 Uhr 1. FC Saarbrücken (III) Werder Bremen (I) 3:1 n. V. (1:1, 1:0)
04.08.2013, 14:30 Uhr SV Darmstadt 98 (III) Bor. Mönchengladbach (I) 0:0 n. V. , 5:4 i. E.
04.08.2013, 14:30 Uhr Arminia Bielefeld (II) Eintracht Braunschweig (I) 2:1 (1:0)
04.08.2013, 14:30 Uhr SC Victoria Hamburg (IV) Hannover 96 (I) 0:2 (0:0)
04.08.2013, 14:30 Uhr TSG Pfeddersheim (V) SpVgg Greuther Fürth (II) 0:2 (0:1) 4
04.08.2013, 16:00 Uhr SV Schott Jena (V) Hamburger SV (I) 0:4 (0:0) 5
04.08.2013, 16:00 Uhr BFC Dynamo (V) VfB Stuttgart (I) 0:2 (0:1)
04.08.2013, 16:00 Uhr VfR Neumünster (IV) Hertha BSC (I) 2:3 n. V. (2:2, 1:2)
04.08.2013, 16:00 Uhr SC Wiedenbrück 2000 (IV) Fortuna Düsseldorf (II) 1:0 (0:0) 6
04.08.2013, 16:00 Uhr FSV Optik Rathenow (IV) FSV Frankfurt (II) 1:3 n. V. (1:1, 0:1)
04.08.2013, 18:30 Uhr FV Illertissen (IV) Eintracht Frankfurt (I) 0:2 (0:0) 7
04.08.2013, 18:30 Uhr Preußen Münster (III) FC St. Pauli (II) 1:0 (1:0)
04.08.2013, 20:30 Uhr SV Sandhausen (II) 1. FC Nürnberg (I) 1:1 n. V. (1:1, 0:1), 4:3 i. E.
05.08.2013, 18:30 Uhr FC Nöttingen (V) FC Schalke 04 (I) 0:2 (0:1) 8
05.08.2013, 18:30 Uhr SSV Jahn Regensburg (III) 1. FC Union Berlin (II) 1:2 (1:2)
05.08.2013, 18:30 Uhr MSV Duisburg (III) SC Paderborn 07 (II) 2:3 (1:2)
05.08.2013, 20:30 Uhr BSV Schwarz-Weiß Rehden (IV) FC Bayern München (I) 0:5 (0:2) 9
1 Das Spiel fand im Weserstadion Platz 11 in Bremen statt.
2 Das Spiel fand im Ulrich-Haberland-Stadion in Leverkusen statt.
3 Das Spiel fand im Frankenstadion in Heilbronn statt.[12]
4 Das Spiel fand in der EWR-Arena in Worms statt.[13]
5 Das Spiel fand im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena statt.
6 Das Spiel fand im Heidewaldstadion in Gütersloh statt.
7 Das Spiel fand in der SGL arena in Augsburg statt.[14]
8 Das Spiel fand im Wildparkstadion in Karlsruhe statt.[15]
9 Das Spiel fand in der osnatel-Arena in Osnabrück statt.

2. Hauptrunde[Bearbeiten]

Die Paarungen der zweiten Hauptrunde wurden am 10. August 2013 im Rahmen der Sendung Samstag LIVE! beim Pay-TV-Sender Sky von der deutschen Fußballnationalspielerin Lena Goeßling ausgelost.[16] Dabei wurde wie in der ersten Runde aus einem Amateur- und einem Profitopf gelost. Amateurteams wurden zuerst gezogen, bevor die Profimannschaften unter sich ausgelost wurden.

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
24.09.2013, 19:00 Uhr Preußen Münster (III) FC Augsburg (I) 0:3 (0:1)
24.09.2013, 19:00 Uhr SC Wiedenbrück 2000 (IV) SV Sandhausen (II) 1:3 (1:0)
24.09.2013, 19:00 Uhr TSV 1860 München (II) Borussia Dortmund (I) 0:2 n. V.
24.09.2013, 19:00 Uhr VfL Wolfsburg (I) VfR Aalen (II) 2:0 (1:0)
24.09.2013, 20:30 Uhr Arminia Bielefeld (II) Bayer 04 Leverkusen (I) 0:2 (0:0)
24.09.2013, 20:30 Uhr Hamburger SV (I) SpVgg Greuther Fürth (II) 1:0 (0:0)
24.09.2013, 20:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim (I) Energie Cottbus (II) 3:0 n. V.
24.09.2013, 20:30 Uhr 1. FSV Mainz 05 (I) 1. FC Köln (II) 0:1 (0:0)
25.09.2013, 19:00 Uhr 1. FC Saarbrücken (III) SC Paderborn 07 (II) 2:1 (2:0)
25.09.2013, 19:00 Uhr Eintracht Frankfurt (I) VfL Bochum (II) 2:0 (2:0)
25.09.2013, 19:00 Uhr FSV Frankfurt (II) FC Ingolstadt 04 (II) 0:2 (0:1)
25.09.2013, 19:00 Uhr 1. FC Kaiserslautern (II) Hertha BSC (I) 3:1 (0:1)
25.09.2013, 20:30 Uhr VfL Osnabrück (III) 1. FC Union Berlin (II) 0:1 (0:1)
25.09.2013, 20:30 Uhr SV Darmstadt 98 (III) FC Schalke 04 (I) 1:3 (1:1)
25.09.2013, 20:30 Uhr FC Bayern München (I) Hannover 96 (I) 4:1 (2:1)
25.09.2013, 20:30 Uhr SC Freiburg (I) VfB Stuttgart (I) 2:1 (0:0)

Achtelfinale[Bearbeiten]

Die Spiele des Achtelfinales wurden am 29. September 2013 im Rahmen der Sportschau durch Bundestrainer Joachim Löw ausgelost. Als Ziehungsleiter fungierte der Generalsekretär des DFB, Helmut Sandrock.[17]

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
03.12.2013, 19:00 Uhr 1. FC Union Berlin (II) 1. FC Kaiserslautern (II) 0:3 (0:2)
03.12.2013, 19:00 Uhr Hamburger SV (I) 1. FC Köln (II) 2:1 (1:0)
03.12.2013, 20:30 Uhr FC Schalke 04 (I) TSG 1899 Hoffenheim (I) 1:3 (0:3)
03.12.2013, 20:30 Uhr 1. FC Saarbrücken (III) Borussia Dortmund (I) 0:2 (0:1)
04.12.2013, 19:00 Uhr SC Freiburg (I) Bayer 04 Leverkusen (I) 1:2 (1:1)
04.12.2013, 19:00 Uhr VfL Wolfsburg (I) FC Ingolstadt 04 (II) 2:1 (0:1)
04.12.2013, 20:30 Uhr Eintracht Frankfurt (I) SV Sandhausen (II) 4:2 (1:0)
04.12.2013, 20:30 Uhr FC Augsburg (I) FC Bayern München (I) 0:2 (0:1)

Viertelfinale[Bearbeiten]

Die Spiele des Viertelfinales wurden am 8. Dezember 2013 im Rahmen der Sportschau durch die Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid und DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke ausgelost. Sie fanden am 11. und 12. Februar 2014 statt.[18]

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
11.02.2014, 20:45 Uhr Eintracht Frankfurt (I) Borussia Dortmund (I) 0:1 (0:0)
12.02.2014, 19:00 Uhr TSG 1899 Hoffenheim (I) VfL Wolfsburg (I) 2:3 (1:2)
12.02.2014, 19:00 Uhr Bayer 04 Leverkusen (I) 1. FC Kaiserslautern (II) 0:1 n. V.
12.02.2014, 20:30 Uhr Hamburger SV (I) FC Bayern München (I) 0:5 (0:2)

Halbfinale[Bearbeiten]

Die Spiele des Halbfinales wurden am 12. Februar 2014 im Rahmen der Sportschau von der mehrmaligen Paralympics-Siegerin im Schwimmen Kirsten Bruhn und DFB-Co-Trainer Hansi Flick ausgelost. Sie fanden am 15. und 16. April 2014 statt.

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
15.04.2014, 20:30 Uhr Borussia Dortmund (I) VfL Wolfsburg (I) 2:0 (2:0)
16.04.2014, 20:30 Uhr FC Bayern München (I) 1. FC Kaiserslautern (II) 5:1 (2:0)

Finale[Bearbeiten]

Das Finale wurde am 17. Mai 2014 im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Nach 2008 und 2012 ist die Paarung Borussia Dortmund gegen Bayern München neben den Finals zwischen Bayern München und Werder Bremen die häufigste Endspielpaarung. Für Manuel Neuer war es die vierte Finalteilnahme in Folge.[19]

Das Spiel wurde im ersten Programm der ARD gezeigt und erreichte 14,27 Millionen Zuschauer. Dies entsprach einem Marktanteil von 48 %.[20]

Paarung Borussia Dortmund Borussia DortmundFC Bayern München FC Bayern München
Ergebnis 0:2 n. V.
Datum 17. Mai 2014 um 20:00 Uhr
Stadion Olympiastadion, Berlin
Zuschauer 76.197 (ausverkauft)
Schiedsrichter Florian Meyer[21] (Braunschweig)
Tore 0:1 Arjen Robben (107.)
0:2 Thomas Müller (120.+3′)
Borussia Dortmund Roman Weidenfeller (C)Kapitän der MannschaftŁukasz Piszczek, Sokratis Papastathopoulos, Mats Hummels, Marcel SchmelzerNuri ŞahinMiloš Jojić (83. Pierre-Emerick Aubameyang), Kevin Großkreutz (110. Jonas Hofmann) – Henrich Mchitarjan (60. Oliver Kirch), Robert LewandowskiMarco Reus
Trainer: Jürgen Klopp
FC Bayern München Manuel NeuerJérôme Boateng, Javi Martínez, DantePierre Emile Højbjerg (102. Daniel Van Buyten), Philipp Lahm (C)Kapitän der Mannschaft (31. Franck Ribéry, 109. Claudio Pizarro), Toni Kroos, RafinhaThomas Müller, Mario GötzeArjen Robben
Trainer: Josep Guardiola (SpanienSpanien Spanien)
Gelbe Karten Gelbe Karten – / Toni Kroos (52.), Pierre Emile Højbjerg (63.), Jérôme Boateng (67.), Daniel Van Buyten (115.), Arjen Robben (117.)


Nach dem Spiel wurde der Schiedsrichter Florian Meyer heftig kritisiert, weil er ein Tor von Mats Hummels nicht anerkannt hatte. In der 64. Minute schlug Dante den Ball aus dem Tor. Eine Videoanalyse von Sky Deutschland ergab später, dass der Ball die Linie vollständig überquert hatte. Dies fachte die Diskussion um Torlinientechnik erneut an.

Beste Torschützen[Bearbeiten]

Nachfolgend sind die besten Torschützen des DFB-Pokals 2013/14 aufgeführt.[22] Sie sind zunächst nach Anzahl ihrer Treffer, bei gleicher Torzahl alphabetisch sortiert.

Rang Spieler Verein Tore
1 DeutschlandDeutschland Thomas Müller FC Bayern München 8
2 BrasilienBrasilien Roberto Firmino TSG 1899 Hoffenheim 6
3 SpanienSpanien Joselu Eintracht Frankfurt 4
KroatienKroatien Mario Mandžukić FC Bayern München
NiederlandeNiederlande Arjen Robben FC Bayern München
6 DeutschlandDeutschland Marcel Gaus 1. FC Kaiserslautern 3
DeutschlandDeutschland Kai Herdling TSG 1899 Hoffenheim
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Vedad Ibišević VfB Stuttgart
KamerunKamerun Mohamadou Idrissou 1. FC Kaiserslautern
KanadaKanada Olivier Occéan 1. FC Kaiserslautern
DeutschlandDeutschland Sidney Sam Bayer 04 Leverkusen
DeutschlandDeutschland Sven Schipplock TSG 1899 Hoffenheim
Quelle: kicker online[22]

TV-Prämien[Bearbeiten]

Jede der an einer Runde teilnehmenden Mannschaften erhält eine Prämie aus den TV-Geldern. Der Sieger erhält als zusätzlichen Bonus 500.000 Euro, in Summe rund 6,3 Millionen Euro.[23][24]

Erreichte Runde Prämie pro Mannschaft Prämien aufsummiert
1. Hauptrunde 0.110.000 € 0.110.000 €
2. Hauptrunde 0.250.000 € 0.360.000 €
Achtelfinale 0.531.000 € 0.891.000 €
Viertelfinale 1.125.000 € 2.016.000 €
Halbfinale 1.750.000 € 3.766.000 €
Finale 2.000.000 € 5.766.000 €
Finalsieg 0.500.000 € 6.266.000 €

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ständiges neutrales Schiedsgericht weist Klage Dresdens ab. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 14. Mai 2013, abgerufen am 14. Mai 2013.
  2. Modus DFB-Pokal der Männer. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 5. Juli 2011, abgerufen am 8. März 2013.
  3. SID: "Mischkugel" Duisburg/Aue. In: reviersport.de. RevierSport online GmbH, 12. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013.
  4. Dresden: Es bleibt beim Pokalausschluss. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 7. März 2013, abgerufen am 7. März 2013.
  5. Ständiges neutrales Schiedsgericht weist Klage Dresdens ab. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 14. Mai 2013, abgerufen am 14. Mai 2013.
  6. Pokalausschluss für Dynamo Dresden! In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 10. Dezember 2012, abgerufen am 10. Dezember 2012.
  7. DFB-Pokal-Startplatz für bayerischen Amateurmeister. In: bfv.de. Bayerischer Fußball-Verband, 1. April 2012, abgerufen am 7. März 2013.
  8. DFB-Pokal: Zweiter Startplatz für Württemberg. In: wuerttfv.de. Württembergischer Fußball-Verband, abgerufen am 16. Mai 2013.
  9. Rahmenterminkalender. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 8. März 2013.
  10. DFB-Pokalauslosung am 15. Juni in der ARD. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 7. Juni 2013, abgerufen am 7. Juni 2013.
  11. DFB-Pokalauslosung heute in der Sportschau. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 12. Juni 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  12. dpa: DFB-Pokalspiel Neckarsulm gegen Kaiserslautern in Heilbronn. In: swp.de. Südwest Presse, 19. Juni 2013, abgerufen am 20. Juni 2013.
  13. TSG Pfeddersheim erwartet Greuther Fürth. In: tsgpfeddersheim-fussball.de. TSG Pfeddersheim, 18. Juni 2013, abgerufen am 29. Juni 2013.
  14. Pokalspiel: Illertissen spielt in Augsburg. In: augsburger-allgemeine.de. Augsburger Allgemeine, 28. Juni 2013, abgerufen am 29. Juni 2013.
  15. Zwei Pokalspiele im Karlsruher Wildpark. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 26. Juni 2013, abgerufen am 26. Juni 2013.
  16. Lena Goeßling lost 2. Runde am Samstag bei Sky aus. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 6. August 2013, abgerufen am 6. August 2013.
  17. Löw zieht am Sonntag in der ARD das Pokalachtelfinale. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 24. September 2013, abgerufen am 24. September 2013.
  18. Viertelfinale: Zwei Livespiele im Free-TV. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 13. Dezember 2013, abgerufen am 16. Dezember 2013.
  19. Lahm: "Keine Rücksicht auf Verluste". In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 16. Mai 2014, abgerufen am 21. Mai 2014.
  20. Quoten auf daserste.de: Einschaltquoten vom Ersten (Version vom 14. Mai 2014 im Internet Archive), archiviert vom Original, aufgerufen am 18. Mai 2014
  21. Florian Meyer: "Ein Höhepunkt meiner Karriere". In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 12. Mai 2014, abgerufen am 13. Mai 2014.
  22. a b DFB-Pokal - Torjäger. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, abgerufen am 20. Mai 2014.
  23. TV-Prämien im DFB-Pokal: 250.000 Euro für die nächste Runde. liga3-online.de, 1. August 2013, abgerufen am 1. August 2013.
  24. Das sollten Fans zum DFB-Pokal 2013/2014 wissen. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 16. Juni 2013, abgerufen am 4. August 2013.