DIN A Testbild

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DIN A Testbild
Gründung: 1978
Genre: Experimental, Electro Avantgarde, NDW
Website: Homepage Mark Eins/Din A Testbild
Mitglieder
Gesang: Mark Eins
Stylophone: Gudrun Gut
Schlagzeug: Ralf Zimmermann
Keyboard: Nutty Norman
Genee Romee
Frank von der Beek
Ian Wright
Ziggy Schöning
Frieder Butzmann
Funky Götzner
Uwe Mikulla
Klaus Schulze
Michael Shrieve
David Vostell
Axel Brand

DIN A Testbild ist eine West-Berliner Underground-Band der späten 1970er Jahre, die bis heute aktiv ist.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde von Mark Eins und Gudrun Gut 1978 gegründet. Eine erste Single wurde 1979 unter dem Titel Abfall/Garbage veröffentlicht, ihr Debütalbum erschien 1980 unter dem Titel Programm 1 auf Klaus Schulzes Label Innovative Communication. Die Band gilt als musikalisch mitprägend für die Zeit der Neuen Deutschen Welle und der Berliner Avantgarde. Auftritte im SO36 1978 in Berlin-Kreuzberg (Mauerfestival zum Gedenken an den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961), Veranstalter: Martin Kippenberger, und im Ratinger Hof in Düsseldorf. Beim Festival Geniale Dilletanten im Berliner Tempodrom am 4. September 1980, mit Bands wie Einstürzende Neubauten, Die Tödliche Doris und Frieder Butzmann, ist DIN A Testbild mit dem Titel Satisfactory vertreten. Ein Vertrag auf dem Klaus Schulze Plattenlabel Innovative Communication und Tourneen durch Deutschland und Europa folgen.

DIN A Testbild machte in den 1980er Jahren die Filmmusik für Rosa von Praunheims Spielfilm Rote Liebe sowie für den Kurzfilm Ginger Hel von David Vostell. In beiden Filmen spielte Mark Eins die männliche Hauptrolle.

Zur Zeit besteht das Projekt aus Nutty Norman, Ralf Zimmermann und dem Gründer Mark Eins, der 2006 das Internet-Independent Label Testbild Music ins Netz schickt, um Archivmaterial, neue Produktionen und Arbeiten befreundeter Künstler zu veröffentlichen. Erste Produktion des Labels ist das Album Programm 5/Sample Attack, mit der die Band, die in den frühen 1980er-Jahren gestartete Programm-Serie fortsetzt. Die Beats, Synthesizer, trashigen Gitarren Riffs und der Gesang, weben sich zu einer Electro Experimentellen Sound-Collage in schneller Sequence, Digital Punk. Das Gestalten von akustischen Bildern sind musikalisches Konzept und Grundidee. Live ist die expressive Performance Stilmittel, Titel von Tonträgern werden nicht, wie in der Musikbranche üblich, vorgetragen und ständig wiederholt. Jeder Auftritt bleibt einzigartig, entwickelt und gestaltet sich jedes Mal mit neuen Facetten.

2009 zeichnete DAT einen Vertrag mit dem Hamburger Musiklabel Bureau B. und veröffentlicht 2010 das Album Programm 6 Collage. Neben Mark Eins haben daran noch Nutty Norman und Ralf Zimmermann sowie Axel Brand mitgewirkt. Als Gastmusiker waren Gitarrist Gerrit Meijer von der Band PVC und Sängerin Bettina Schoch beteiligt. Das Album spielt ohne Pause durch; es kommen u.a. eine Reihe von analogen Instrumenten zum Einsatz, am auffälligsten darunter die „trashige“ Gitarre.

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 1979 Abfall/Garbage
  • 1982 Chauvi/Videospiele

Vinyl[Bearbeiten]

  • 1980 Programm 1
  • 1981 Programm 2
  • 1982 Programm 3
  • 1984 Come into my Satisfactory Best Of Programm 1.2.
  • 1989 TV Junk and New Beat Funk
  • 2009 12inch Compilation on Belgium Label Flexx 'Going Tutu'
  • 2010 Programm 6 Collage

CD[Bearbeiten]

  • 1989 TV Junk and New Beat Funk
  • 1989 Leipzig & Coca Cola
  • 1990 Best Of Programm 1.2.3.
  • 1993 Sex´n Chaos
  • 2002 Bleeding Heart Trash limited Edition 100/100
  • 2006 Trash Painting 1999 limited Edition 100/100
  • 2007 Programm 5 Sample Attack
  • 2010 Programm 6 Collage

Sampler[Bearbeiten]

  • 1979 SO 36 - Vinyl
  • 1980 In die Zukunft Hamburg - Vinyl
  • 1989 The Voise of Music Vol. 1 - Vinyl/CD
  • 1989 The Voice of Music Vol. 2 - Vinyl/CD
  • 2005 Berlin Super 80 - Vinyl/CD
  • 2005 Festival Genialer Dilletanten - Vinyl/CD
  • 2009 Beats of Love - Vinyl
  • 2011 German Punk & Wave 78/84" Vinyl Box

Literatur[Bearbeiten]

  • Verschwende Deine Jugend, Jürgen Teipel
  • Grundkurs Kunst 4, Aktionen, Michael Klant
  • Verboten: Berliner Mauerkunst, Ralf Gründer

Weblinks[Bearbeiten]