Do it yourself

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von DIY)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Der Begriff Do it yourself [ˌduːɪtjəˈsɛlf] (auch: D.I.Y., DIY) kommt aus der englischen Sprache und bedeutet Mach es selbst. Er ist inhaltlich verwandt mit dem geflügelten Wort „Marke Eigenbau“.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bewegung entstand in den 1950er Jahren in England, eroberte schnell den Kontinent, und kann allgemein als Kultur des Amateurs (im Gegensatz zum professionellen Experten oder Spezialisten) bezeichnet werden.

DIY heißt für seine Anhänger oft, die eigene Kraft als Triebfeder für Veränderungen zu sehen. Die Do-it-yourself-Bewegung der 1960er und 1970er ist geprägt vom Glauben an Improvisation, Eigeninitiative und oft einem Misstrauen gegenüber Produkten der Industrie.

Oftmals sind Spaß, Kreativität oder finanzielle Gründe der Anlass, Dinge selber zu fertigen.

Aktuell erlebt der „Do it yourself“-Gedanke wieder einen wahren Aufschwung. Im Internet existieren unzählige Blogs zu unterschiedlichen Bereichen, in denen gezeigt und erklärt wird, wie man verschiedene Dinge selbst herstellen kann. Besonders Do it yourself Mode-Blogs sind sehr gefragt.

In vielen Städten gibt es Selbsthilfewerkstätten, in denen selbst an Projekten gearbeitet werden kann. Beliebt sind Fahrradwerkstätten, z. B. Bikekitchens, sowie Werkstätten für Holzarbeiten, Näharbeiten oder künstlerische Tätigkeiten.

DIY als Wirtschaftszweig[Bearbeiten]

In der Betriebswirtschaftslehre bezeichnet DIY die Branche der Baumärkte, die sich auf Materialien für Heimwerker spezialisiert hat. Das Marktpotential für Baumärkte steigt seit einigen Jahren mit dem Trend zum Heimwerken, 2007 gaben bei einer Befragung in mehreren europäischen Ländern 60 % der Befragten an, selbst als Heimwerker tätig zu sein, 2010 waren es 70 %.[1] Dabei geben die Deutschen für Instandhaltungsmaßnahmen im Haus jährlich durchschnittlich 600 Euro aus sowie 1.500 Euro für Do-it-yourself-Projekte im Garten.[1]

Ab November 1957 gab es die erste deutsche Do-it-yourself-Illustrierte Selbst ist der Mann aus dem Verlag Brink & Herting in Hamburg. Heute gehört die Zeitschrift zur Bauer Media Group und hatte 2009 eine Monatsauflage von 75.200 Exemplaren[2]. Seit 1974 steht im Wettbewerb dazu die Zeitschrift Selber machen, die im Jahreszeiten Verlag erscheint.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kyle Bravo, Jenny LeBlanc: Making Stuff and Doing Things. Microcosm Publishing, Portland 2005, ISBN 0-9726967-9-2.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Do It Yourself (DIY) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsinstitut GfK SE im Auftrag der European Federation of DIY Manufacturers, Heimwerkerportal Mach mal. Abgerufen am 26. September 2012
  2. IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern. Ausweisung Print Q4/2009, abgerufen am 26. Januar 2010