DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince

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DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince war eine Hip-Hop-Formation aus Philadelphia. Die Gruppe bestand aus dem Schauspieler und Rapper Will Smith und dem DJ und Musikproduzenten Jeff Townes.

Geschichte[Bearbeiten]

Smith lernte Townes im Alter von 16 Jahren auf einer Party kennen. Zusammen nahmen sie später Songs auf, welche Smith verschiedenen Plattenfirmen vorstellte. 1987 erschien ihre erste Single Girls Ain't Nothing But Trouble über das Label Word Up Records. Aufgrund kleiner Erfolge wurde das Label Jive Records auf die beiden aufmerksam. Word Up Records lizenzierte daraufhin die Rechte an Jive.

1986 begleitete Smith, welcher den Part des Fresh Prince in der gemeinsamen Formation übernommen hatte, Jazzy Jeff zum DJ-Battle des New Music Seminars (NMS). DJ Jazzy Jeff konnte bereits in der ersten Runde den damaligen Weltmeister DJ Cheese besiegen und gewann am Ende den Wettbewerb.

1987 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum Rock The House. Ein Jahr später erschien ihr zweites Album He's the DJ, I'm the rapper, welches als erster Hip-Hop-Longplayer, der als Doppel-Vinyl erschienen ist, in die Musikgeschichte einging. The Fresh Prince, der sich durch seine humorvollen Texte auszeichnete, wurde bereits in jungen Jahren zum Millionär. 1988 erhielt die Formation für den Track Parents just don't understand den ersten Grammy in der Kategorie Rap.

1990 bot der Produzent Benny Medina Will Smith die Hauptrolle in einer Sitcom an. Smith nahm die Rolle an und spielte einen Jungen aus Philadelphia, welcher zu seinen Verwandten in die reiche Gegend Bel Air zieht. Die Serie lief auf dem amerikanischen Kanal NBC und wurde später in Deutschland unter dem Titel Der Prinz von Bel Air bekannt. Während die Rolle des Prinzen von Bel Air den Grundstein für Will Smiths Hollywoodkarriere legte, tauchte Jazzy Jeff in der aus 144 Folgen bestehenden Serie nur gelegentlich als Gast auf. Außerdem gründete Townes im selben Jahr die Produktionsfirma A Touch Of Jazz.

1993 erschien Code Red, das fünfte Album des Duos. In den darauf folgenden Jahren ging es DJ Jazzy Jeff finanziell zusehends schlechter, während Smith die Hauptrollen in den Filmen Bad Boys (1995), Independence Day (1996), Men in Black (1997) und Staatsfeind Nr. 1 (1998) übernahm. 2001 erhielt Will Smith 20 Millionen Dollar und eine Oscar-Nominierung für die Hauptrolle in Ali.

2000 arbeitete Jazzy Jeff mit ATOJ als Executive Producer am Debütalbum Who is Jill Scott? der Sängerin Jill Scott. In der darauf folgenden Zeit konzentrierte sich Townes verstärkt auf die Arbeit als DJ und veröffentlichte das Produzentenalbum The Magnificent. Im Januar 2005 feierte der Produzent seinen 40. Geburtstag mit diversen DJ-Kollegen wie Biz Markie. The Fresh Prince veröffentlichte, unter seinem bürgerlichen Namen, Anfang des 21. Jahrhunderts die Soloalben Born To Reign (2002) und Lost and Found (2005).

Im Jahr 2007 wurde bekannt, dass sich Will Smith erneut seiner Musikkarriere widmen will und er wieder zusammen mit Jazzy Jeff auftreten will.[1]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1987: Rock the House
  • 1988: He's the DJ, I'm the Rapper
  • 1989: And in this corner...
  • 1991: Homebase
  • 1993: Code Red
  • 1998: Greatest Hits
  • 2000: Before The Willenium
  • 2003: Platinum & Gold Collection
  • 2006: The Very Best Of

Singles[Bearbeiten]

  • 1987: Girls ain't nothing but trouble
  • 1987: The Magnificent Jazzy Jeff
  • 1987: A Touch of Jazz
  • 1987: Just One of Those Days
  • 1988: Parents Just Don't Understand
  • 1988: A Nightmare on my Street
  • 1988: Brand new Funk
  • 1989: The Groove
  • 1989: I Think I Can Beat Mike Tyson
  • 1989: Ring my Bell
  • 1991: Summertime
  • 1991: The Things That U Do
  • 1993: Boom! Shake the Room
  • 1993: I'm Looking For The One
  • 1993: I Wanna Rock
  • 1993: Twinkle, Twinkle
  • 1993: Can't wait to be with you
  • 1998: Summertime '98
  • 1998: Lovely Daze

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Return of "The Fresh Prince"! (Version vom 27. September 2007 im Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten]