DJ Quicksilver

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DJ Quicksilver (* 28. Juni 1964 in Istanbul als Orhan Terzi) ist ein deutscher DJ und Produzent im Bereich der elektronischen Musik.

Leben[Bearbeiten]

Terzi wurde in der Türkei geboren und wuchs in Hattingen auf. Nachdem er nach Bochum gezogen war, eröffnete er dort den Plattenladen „White Label Records“, den er jahrelang betrieb und der sich schnell zum Treffpunkt von Ravern und DJs entwickelte. Unter anderem traf Terzi dort auch auf den Musikproduzenten Tommaso De Donatis, mit dem er ab 1995 sehr erfolgreich zusammenarbeitete.

Den Künstlernamen DJ Quicksilver wählte Terzi bei einem DJ-Wettbewerb nach einem Erfolgsbarometer, einer Quecksilbersäule, die beim Beifall für ihn in die Höhe schoss. Seine erste Single Bingo Bongo erschien 1995 und konnte Platz 36 der deutschen Charts erreichen.

Das Team um DJ Quicksilver hatte in den Jahren 1997 und 1998 seine erfolgreichste Schaffenszeit. Die Single Belissima wurde alleine in England über 400.000 Mal verkauft, was dem Produzententeam eine Goldene Schallplatte einbrachte. Des Weiteren wurde Quicksilver für einen Brit Award nominiert.[1]

Seit 2009 arbeitet Terzi mit einem anderen Produzenten zusammen.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK
1997 Quicksilver 22
(8 Wo.)
36
(3 Wo.)
12
(12 Wo.)
26
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Juni 1997
weitere Alben
  • 1998: Escape 2 Planet Love
  • 2003: Clubfiles - The Album

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK
1995 Bingo Bongo
Quicksilver
36
(13 Wo.)
14
(10 Wo.)
1996 Boing! 31
(3 Wo.)
1996 I Have a Dream / Bellissima
Quicksilver
4
(25 Wo.)
9
(12 Wo.)
6
(15 Wo.)
4
(17 Wo.)
Gold in Deutschland[3]
in UK nur als Bellissima
1997 Free
Quicksilver
4
(11 Wo.)
12
(9 Wo.)
11
(9 Wo.)
7
(7 Wo.)
1997 Planet Love
Escape 2 Planet Love
23
(11 Wo.)
36
(4 Wo.)
35
(3 Wo.)
12
(5 Wo.)
1998 Escape to Paradise
Escape 2 Planet Love
31
(7 Wo.)
1999 Cosmophobia 36
(6 Wo.)
83
(3 Wo.)
2001 Ameno
Clubfiles - The Album
18
(9 Wo.)
13
(14 Wo.)
20
(22 Wo.)
2001 Boombastic
Clubfiles - The Album
27
(8 Wo.)
DJ Quicksilver meets Shaggy
2002 Always on My Mind 44
(5 Wo.)
38
(8 Wo.)
95
(1 Wo.)
DJ Quicksilver presents Base Unique
2003 New Life
Clubfiles - The Album
56
(3 Wo.)
2003 Clubfiles One (Equinoxe IV / Rising Up)
Clubfiles - The Album
34
(7 Wo.)
33
(7 Wo.)
99
(1 Wo.)
weitere Singles
  • 1998: Timerider
  • 1999: Heart of Asia
  • 2002: Voyage Voyage (DJ Quicksilver presents Base Unique)
  • 2003: Positiva 10/7 (mit Fragma)
  • 2003: Equinoxe IV
  • 2013: I'll Be Waiting (mp3-Single)

DJ-Mixe[Bearbeiten]

  • 1997: DJ at Work
  • 2000: Sonic 1

Quellen[Bearbeiten]

  1. Die Musik hat ihre Seele verloren. In: Westfälische Rundschau, 16. Februar 2008, Interview mit DJ Quicksilver
  2. a b Chartquellen: Singles / Alben / Base Unique – Always on My Mind
  3. Gold-/Platin-Datenbank DE

Weblinks[Bearbeiten]