Radio SRF Virus

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Radio SRF Virus
Aktuelles Logo
Allgemeine Informationen
Empfang Kabel, Satellit, DAB und Livestream
Sendegebiet Schweiz
Eigentümer Schweizer Radio und Fernsehen
Programmchef Christoph Aebersold
Intendant Rudolf Matter
Sendestart 20. November 1999
Rechtsform Öffentlich-rechtlich
Programmtyp Jugendradio
Claim Radio. Aber anders.
Liste der Hörfunksender
Logo von DRS Virus bis Ende 2012

Radio SRF Virus ist ein Programm von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), einer Zweigniederlassung der SRG SSR. Vor dem 16. Dezember 2012 hiess der Sender DRS Virus. Er ist als "Kultursender fürs junge Publikum" konzipiert. Das Programm ist nicht über UKW zu empfangen, sondern nur über Kabel, DAB+ in der Deutschschweiz, europaweit über Satellit und weltweit als Livestream Internetradio.

Programm[Bearbeiten]

Seit dem Relaunch des Senders (1. September 2009) unterscheidet sich SRF Virus deutlich vom Programm von Radio SRF 3 und setzt auf Musik abseits des Mainstreams. Aktuelle Alternative Rock- und Pop-Titel dominieren stark, gefolgt von aufkommenden Stilbereichen rund um Rap, Electro und Rock, ebenfalls alles aktuelle Titel. Weiter als in die 2000er zurück greift die Musikauswahl in der Regel nicht.[1]

SRF Virus setzt auch stark auf Social Media und Interaktion mit den Zuhörern. Die Moderation ist dabei Teil der Community, stets bimedial im Dialog mit dieser, und integriert diesen Dialog mit KünstlerInnen und Publikum ins laufende Programm. Ein Musterbeispiel ist, dass der Sender eine Band live ins Studio einlädt und die Hörer durch die Chatbox auf der Website des Senders direkt Fragen stellen können, die dann beantwortet und ausgestrahlt werden.

Folgende Strecken sind Wochentags live moderiert: Morgen (8–12 Uhr), Nachmittag (13–17 Uhr) und Vorabend (17–20 Uhr). Von 20 bis 22 Uhr gibt es moderierte Musikspecials. Schweizer Künstler wie Saalschutz, Seven und Mental X präsentieren eigene Sendungen auf SRF Virus.

SRF Virus bietet die meisten Vorabendsendungen vollständig als Podcasts zum Download an.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Am 17. Februar 1999 erhielt das neue Jugendradio vom Bundesrat die Konzession und am 20. November 1999 startete es unter dem Namen VIRUS seine Sendungen, damals mit hauptsächlicher Ausrichtung auf populärer Rockmusik und Electro. Ursprünglich war der Sender jedoch unter dem Namen DRS 4 projektiert. Programmleiter von Sendebeginn bis 2003 war François Mürner, der auch massgeblich für Konzept und Umsetzung verantwortlich zeichnete.[3]

Vom 2. bis 31. August 2003 gab es für Virus als einzige Ausnahme in der Geschichte des Senders eine temporäre UKW-Frequenz, die es ihm ermöglichte live von der 12. Street Parade am 9. August zu senden.[4]

Aufgrund der schlechten Reichweite hatte Virus nur schwache Einschaltquoten. Unter anderem ist deswegen eine Umstrukturierung (im Januar 2006) nötig geworden, durch die verstärkt Hip-Hop und Rhythm and Blues gespielt wurde. Gleichzeitig reagierte man auf die veränderten Gewohnheiten des jungen Publikums beim Medienkonsum: mehr Zeit im Internet, weniger Radio, erhöhter MP3-Konsum.

Durch die Neuorganisation der Logos aller DRS-Radiostationen hiess Virus ab 2007 DRS virus.ch. Nebst der Neuerung, dass DRS und das .ch dazu gestossen sind, hat sich auch der i-Punkt auf dem Virusschriftzug umpositioniert. War er beim alten Logo immer in der Mitte des Schriftzuges (über dem «r»), so ist er jetzt ganz normal über dem «i» zu sehen.

2007 und 2009 wurde Virus als Radio of the year in der Schweiz ausgezeichnet. Am Schweizer RadioDay – dem jährlichen Treffen der Schweizer Medienbranche – in Zürich wurde die Auszeichnung «Radio of the year» feierlich an Virus übergeben.

Das Radio war ursprünglich in Basel stationiert. Im August 2009 wechselte DRS Virus ins Radiostudio nach Zürich und richtete sich mit dem Umzug nach Zürich auch programmlich neu aus als Sender für Musik abseits des Mainstreams und Popkultur. Der Claim des Senders ist Programm: «Radio. Aber anders».

Besetzung[Bearbeiten]

Leitung[Bearbeiten]

Moderation[Bearbeiten]

  • Jacqueline Visentin
  • Mäse Juen
  • Robin Rehmann
  • Andi Rohrer
  • Florence Fischer
  • Rosanna Grüter
  • John Bürgin
  • Danilo Bavier
  • Dominique Iten
  • Tina Nägeli
  • Barbara Weber
  • Anic Lautenschlager (Aushilfe)
  • Simon Lanzi (Aushilfe)
  • Mauro Wolf
  • Pablo Vögtli
  • DJ Cutzilla
  • DJ Pesa
  • Mental X

Redaktion[Bearbeiten]

Musikredaktion[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Programmkonzept Radio SRF Virus
  2. Podcast-Angebot von SRF Virus
  3. DRS 3 Meilensteine
  4. DRS-Jugendradio Virus im August über UKW

Weblinks[Bearbeiten]