Dačice

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Dačice
Wappen von Dačice
Dačice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Jindřichův Hradec
Fläche: 6711 ha
Geographische Lage: 49° 5′ N, 15° 26′ O49.07777777777815.433333333333577Koordinaten: 49° 4′ 40″ N, 15° 26′ 0″ O
Höhe: 577 m n.m.
Einwohner: 7.785 (1. Jan. 2011) [1]
Postleitzahl: 380 01
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 16
Verwaltung
Bürgermeister: Rudolf Hájek (Stand: 2007)
Adresse: Krajířova 27/I
380 01 Dačice
Gemeindenummer: 546127
Website: www.dacice-mesto.cz

Dačice (deutsch Datschitz) ist eine Stadt im Süden Tschechiens mit 7947 Einwohnern.

Die Stadt gehört historisch zu Mähren, wird aber seit 1960 politisch Böhmen zugeordnet. Geographisch liegt sie in 577 m ü.M. an der Einmündung der Vápovka in die Mährische Thaya im böhmischen Kanada.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung fand Dačice 1183, als der Fürst von Znaim und Markgraf von Mähren Konrad III. Otto die Kirche im Ort vom Olmützer Bischof Pelhřim einweihen ließen. Der Name bedeutet „Dorf der Daker oder Dačer Leute“. Das Dorf stieg im 15. Jahrhundert zur Stadt auf.[2]

In der von 1831 bis 1852 bestehenden Zuckerfabrik wurde der weltweit erste Würfelzucker hergestellt, den ihr Leiter, Jacob Christoph Rad, erfunden hatte.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Die Stadt Dačice gliedert sich in die Stadtteile Bílkov (Bilkau), Borek (Borken), Dačice I, Dačice II, Dačice III, Dačice IV, Dačice V, Dolní Němčice (Unter-Niemtschitz), Hostkovice (Hostes), Hradišťko (Pastreichs), Chlumec (Chlunz), Lipolec (Lipolz), Malý Pěčín (Kleinpantschen) Prostřední Vydří (Mitterwiedern), Toužín (Thusing) und Velký Pěčín (Großpantschen).

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Dačice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)
  2. Heinrich Gottfried Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städt im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 724-725.
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