Dačice

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Dačice
Wappen von Dačice
Dačice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Jindřichův Hradec
Fläche: 6711 ha
Geographische Lage: 49° 5′ N, 15° 26′ O49.07777777777815.433333333333577Koordinaten: 49° 4′ 40″ N, 15° 26′ 0″ O
Höhe: 577 m n.m.
Einwohner: 7.611 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 380 01
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 16
Verwaltung
Bürgermeister: Vlastimil Štěpán (Stand: 2012)
Adresse: Krajířova 27/I
380 01 Dačice
Gemeindenummer: 546127
Website: www.dacice-mesto.cz

Dačice (deutsch Datschitz) ist eine Stadt im Süden Tschechiens mit 7676 Einwohnern.

Die Stadt gehört historisch zu Mähren, wird aber seit 1960 politisch Böhmen zugeordnet. Geographisch liegt sie in 577 m ü.M. an der Einmündung der Vápovka in die Mährische Thaya im böhmischen Kanada.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung fand Datschitz 1183, als der Fürst von Znaim und Markgraf von Mähren Konrad III. Otto die Kirche im Ort vom Olmützer Bischof Pilgrim einweihen ließen. Der Name bedeutet „Dorf der Daker oder Dačer Leute“. Das Dorf stieg im 15. Jahrhundert zur Stadt auf.[2]

In der von 1831 bis 1852 bestehenden Zuckerfabrik wurde der weltweit erste Würfelzucker hergestellt, den ihr Leiter Jacob Christoph Rad erfunden hatte.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Dačice gliedert sich in die Stadtteile Bílkov (Bilkau), Borek (Borken), Dačice I, Dačice II, Dačice III, Dačice IV, Dačice V, Dolní Němčice (Unter-Niemtschitz), Hostkovice (Hostes), Hradišťko (Pastreichs), Chlumec (Chlunz), Lipolec (Lipolz), Malý Pěčín (Kleinpantschen) Prostřední Vydří (Mitterwiedern), Toužín (Thusing) und Velký Pěčín (Großpantschen).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dačice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. Heinrich Gottfried Gengler (Hrsg.): Codex iuris municipalis Germaniae medii aevi. Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städt im Mittelalter. Band 1. Enke, Erlangen 1863, S. 724–725.