Dachkasten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Dachkasten: rot; Außenwand: blau, Sparren: grün; Fußpfette: schwarz
mit Kunststoffpanelen verkleideter Dachkasten

Ein Dachkasten (fachlich: Gesimskasten) ist ein Bauteil an einem Hausdach, das auftretende Lücken zwischen der Unterseite der Sparren, dem Dachüberstand und der Außenwand eines Gebäudes schließt.

Zweck[Bearbeiten]

Dachüberstände ragen über die Außenwände heraus und schützen die Fassade vor Witterungseinflüssen. Zudem bieten sie im Sommer eine zusätzliche Verschattung. Da aber der Wind unter der Dachfläche Angriffspunkte finden kann und so möglicherweise das Dach abheben könnte, werden Dachkästen angebracht, die zusätzlich mit wärmedämmendem Material gefüllt werden können, um den Energieverlust zu beschränken. Neben dem Dachkasten können die Zwischenräume zwischen den Sparren auch mit Holz verschlossen werden, was allerdings arbeitsintensiver ist.

Wohnraum für Tiere[Bearbeiten]

Dachkästen sind teilweise Wohnraum für verschiedene Tiere (Vögel, Marder, Mäuse etc.). Einige Gemeinden sind im Rahmen des Tierschutzes und der Bestanderhaltung dazu übergegangen, bei wärmedämmenden Sanierungen am Dachkasten von Gebäuden, Ersatznistkästen zu verlangen. Bei unverdämmten Dachkästen wird ein Zugang für Mauersegler und Schwalben empfohlen[1].

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://nabu-weimar.de/front_content.php?idcat=30