Dagâța

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Dagâța
Dagâța führt kein Wappen
Dagâța (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Westmoldau
Kreis: Iași
Koordinaten: 46° 55′ N, 27° 12′ O46.91833333333327.198611111111200Koordinaten: 46° 55′ 6″ N, 27° 11′ 55″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 200 m
Fläche: 3.279 km²
Einwohner: 4.599 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 1 Einwohner je km²
Postleitzahl: 707155
Telefonvorwahl: (+40) 02 32
Kfz-Kennzeichen: IS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Dagâța, Bălușești, Boatca, Buzdug, Mănăstirea, Piscu Rusului, Poienile, Tarnița, Zece Prăjini
Bürgermeister: Mirel Damaschin (PD-L)
Postanschrift: Str. Principală, FN
loc. Dagâța, jud. Iași, RO–707155

Dagâța ([daˈgɨtsa] veraltet Dagîța) ist eine Gemeinde im Kreis Iași, in der Region Moldau in Rumänien.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Lage von Dagâța im Kreis Iași

Im Nordosten Rumäniens befindet sich die Gemeinde Dagâța, mit den neun Dörfern, in der Moldau-Hochebene (Podișul Moldovei) im Südwesten des Kreises Iași. Am gleichnamigen Bach liegt der Ort Dagâța an der Bahnstrecke Roman–Buhăiești und der Kreisstraße (drum județean) DJ 246 etwa 30 Kilometer östlich der Stadt Roman im Kreis Neamț; die Kreishauptstadt Iași befindet sich ca. 85 Kilometer nordöstlich von Dagâța entfernt. Im Bahnhof Dagâțas[2] halten etwa 12 Regionalzüge pro Tag.

Gădinți Stănița Mădârjac
Roman Nachbargemeinden Tansa
Poienari Băcești Dumești

Geschichte[Bearbeiten]

Eine nachweisbare erste Urkundliche Erwähnung des Ortes ist nicht bekannt. Auf dem Areal des Ortes Dagâța etwa 300 Meter südöstlich des Dorfes, sind bei La Saivane - von den Einheimischen genannt - Funde einer Siedlung aus der Latènezeit; bei Dealul Țintirim II Funde von Siedlungen die ins Mittelalter deuten, gemacht worden.[3]

Demografie[Bearbeiten]

Bei der Volkszählung im Jahre 2002 lebten in der Gemeinde Dagâța 4809 Einwohner. 4317 wahren Rumänen und 492 waren Roma. 98,9 % der Einwohner waren Rumänisch-Orthodox.[4] Bei der Erhebung von 2011 wurden in 1670 Haushalten 4599 Menschen registriert.

Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Landwirtschaft und die Viehzucht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Das Kloster Pogorârea Sfântului Duh, 1993 erneut errichtet[5]
  • Das Landhaus von V. Tăutu, Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet, steht unter Denkmalschutz.[3]

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alexandru Obreja: Dicționar Geografic al Județului Iași (Geografisches Lexikon des Kreises Iași), Editura Junimea, 1979 (rumänisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dagâța – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB)
  2. Bild des Bahnhofs in Dagâța
  3. a b Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB)
  4. Ethno-demographische Struktur in Dagâța 2002 bei edrc.ro
  5. Das Kloster in Dagâța bei biserici.org