Dagmar Roth-Behrendt

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Dagmar Roth-Behrendt (Ehename Dagmar Reichenbach; * 21. Februar 1953 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie ist seit Juli 2009 (wie bereits in der Legislaturperiode 2004 bis 2007) Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments.[1]

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1971 in Friedberg (Hessen) absolvierte Dagmar Roth-Behrendt ein Studium der Rechtswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg, das sie 1977 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat legte sie 1979 auch das zweite Staatsexamen ab und war anschließend als Rechtsanwältin in Berlin tätig. Später war sie Referentin in der Senatskanzlei des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Sie ist mit dem Volkswirt Horst Reichenbach verheiratet.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Dagmar Roth-Behrendt gehörte von 1985 bis 1989 der Bezirksverordnetenversammlung des Berliner Bezirks Spandau an.

Seit 1989 ist sie Mitglied des Europäischen Parlaments. Dort war sie von 1989 bis 2004 Sprecherin der SPE-Fraktion für Umwelt-, Verbraucher- und Gesundheitspolitik und von 2004 bis 2007 Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. Von 2007 bis 2009 leitete sie die von der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden im Europaparlament eingerichtete Hochrangige Arbeitsgruppe zur Reform des Europäischen Parlaments.

Dagmar Roth-Behrendt ist Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit und stellvertretendes Mitglied im Rechtsausschuss. 1997 war sie Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zur BSE-Krise.

Sie erhielt am 23. April 2009 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Dagmar Roth-Behrendt ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Europäisches Parlament.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAndreas Kleiner, Katrin Eichel: Drei deutsche Vize-Präsidenten des Europäischen Parlaments. Europäisches Parlament, 15. Juli 2009, abgerufen am 15. Juli 2009 (deutsch).