Dagohoy

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Municipality of Dagohoy
Lage von Dagohoy in der Provinz Bohol
Karte
Basisdaten
Region: Central Visayas
Provinz: Bohol
Barangays: 15
Distrikt: 2. Distrikt von Bohol
PSGC: 071217000
Einkommensklasse: 6. Einkommensklasse
Haushalte: 3095
Zensus 1. Mai 2000
Einwohnerzahl: 18.868
Zensus 1. Mai 2010
Bevölkerungsdichte: 207,3 Einwohner je km²
Fläche: 91,01 km²
Koordinaten: 9° 55′ N, 124° 17′ O9.9166666666667124.28333333333Koordinaten: 9° 55′ N, 124° 17′ O
Postleitzahl: 6322
Bürgermeister: Herminio C. Relampagos
Website: Dagohoy
Geographische Lage auf den Philippinen
Dagohoy (Philippinen)
Dagohoy
Dagohoy

Dagohoy ist eine philippinische Stadtgemeinde im Zentrum der Provinz Bohol mit 18.868 Einwohnern (Zensus 1. Mai 2010).

Entstehung[Bearbeiten]

Die Anfänge Dagohoys gehen auf Dr. Jose Rizal zurück. Nach Verbüßung seiner Strafe im Exil in Dapitan kam er nach Bohol, um eine Fläche zur Gründung einer landwirtschaftlichen Siedlung zu suchen. Etwa 25 Jahre später, 1920, wurde dann offiziell die Colonia Agricula de Bohol gegründet, kurz Colonia genannt. Colonia lag damals auf dem Territorium der Gemeinde Carmen. Erst am 21. Juni 1956 dann wurde nach einem Erlass des damaligen Präsidenten Ramon Magsaysay eine eigenständige Stadtgemeinde gegründet, die den Namen Dagohoy erhielt. Vorgeschlagen wurde der Name Dagohoy von dem selbst aus Bohol stammenden damaligen Vizepräsidenten Carlos P. Garcia zu Ehren des boholanischen Helden Francisco Sendrijas, auch bekannt als Francisco Dagohoy. Francisco Sendrijas war der Begründer und Anführer einer 85 Jahre lang andauernden Rebellion in Bohol gegen die spanische Zentralregierung. Der Beiname Dagohoy entstammt der Phrase „dagon sa hoyohoy“ (Cebuano, übersetzt in etwa Talisman einer sanften Brise). Der Talisman bezieht sich auf ein Amulett, welches Francisco Sendrijas trug und welches ihn vor seinen Feinden geschützt haben soll. Da er seinen Gegnern immer wieder entkommen konnte, wurde ihm zudem nachgesagt, dass er den Schutz eines sanften Windes besaß, welcher ihn mit Leichtigkeit von Hügel zu Hügel oder auch ans andere Flussufer trug [1][2].

Die heute zur Gemeinde Dagohoy zählenden 15 Barangays waren zuvor Teile der angrenzenden Gemeinden Carmen, Ubay und Trinidad.

Barangays[Bearbeiten]

Dagohoy ist politisch in 15 Baranggays unterteilt.

  • Babag
  • Can-oling
  • Candelaria
  • Estaca
  • Cagawasan
  • Cagawitan
  • Caluasan
  • La Esperanza
  • Mahayag
  • Malitbog
  • Poblacion
  • San Miguel
  • San Vicente
  • Santa Cruz
  • Villa Aurora

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. globalpinoy.com Francisco Dagohoy (engl.)
  2. hasloo.com Philippine Online Encyclopedia (engl.)