Dahner Burgengruppe

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Die Dahner Burgengruppe
Blick von Tanstein über Grafendahn nach Altdahn
Altdahn, Südturm und Kranrad

Die Dahner Burgengruppe bei der rheinland-pfälzischen Kleinstadt Dahn besteht aus drei Felsenburgen:

Geographie[Bearbeiten]

Das sogenannte Dahner Felsenland im Wasgau, der den Südteil des Pfälzerwaldes und den Nordteil der Vogesen umfasst, verfügt über eine ganze Anzahl von Burgen und Felsformationen. Beispielsweise steht vier Kilometer nordwestlich der Dahner Burgengruppe die Burg Neudahn, und unmittelbar am Rand der Stadt erheben sich Naturfelsen wie der Jungfernsprung und die Formation Braut und Bräutigam.

Geschichte[Bearbeiten]

Die drei Burgen wurden direkt nebeneinander, aber nicht gleichzeitig unter Ausnutzung von fünf nebeneinander stehenden Felsen auf einem Bergrücken errichtet, der knapp einen Kilometer östlich von Dahn liegt. Mehrere Generationen des Dahner Rittergeschlechtes waren damit befasst, so dass sich die Bauzeit über fast zwei Jahrhunderte erstreckte: Tanstein stammt vom Anfang des 12. Jahrhunderts, Altdahn vom Anfang und Grafendahn vom Ende des 13. Jahrhunderts.

Ähnliche Burgengruppen[Bearbeiten]

Eine ähnliche Anordnung von Burgen in einer engen Dreier- oder auch Zweiergruppe ist mehrfach in den südlich benachbarten elsässischen Vogesen zu finden: der Dreistein am Odilienberg bei Obernai, die drei Burgen auf dem Schlossberg bei Reinhardsmunster, die Drei Exen bei Egisheim und die Burgengruppe Hohkönigsburg/Oedenburg.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Stefan Grathoff: Die Dahner Burgen. Alt-Dahn – Grafendahn – Tanstein. Führungsheft 21. Edition Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland Pfalz. Schnell und Steiner, Regensburg 2003, ISBN 3-7954-1461-X.
  •  Walter Herrmann: Auf rotem Fels. Ein Führer zu den schönsten Burgen der Pfalz und des elsässischen Wasgau. DRW-Verlag Weinbrenner, Braun, Karlsruhe 2004, ISBN 3-7650-8286-4.
  •  Elena Rey: Burgenführer Pfalz. Verlag Superior, Kaiserslautern 2003, ISBN 3-936216-15-0.
  •  Günter Stein: Burgen und Schlösser in der Pfalz. Ein Handbuch. Verlag Weidlich, Frankfurt 1976, ISBN 3-8035-8356-X.
  •  Alexander Thon, Peter Pohlit: Grafendahn. In: Jürgen Keddigkeit (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon. Beiträge zur pfälzischen Geschichte Bd. 12/2, Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 2002, ISBN 3-927754-48-X, S. 213–223.
  •  Alexander Thon (Hrsg.): ...wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg. Burgen in der Südpfalz. 2., verbesserte Auflage. Schnell und Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1570-5, S. 18–25.
  •  Burgenverein Dahn e. V. (Hrsg.): Die Dahner Burgen. Alt-Dahn – Grafendahn – Tanstein – Neudahn. Geschichte und Burgenführer. 11., verbesserte Auflage. Busenberg 1989.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dahner Burgengruppe – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

49.1502777777787.8025Koordinaten: 49° 9′ 1″ N, 7° 48′ 9″ O