Dajabón (Stadt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dajabón Ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Dajabón im Norden der Dominikanischen Republik. Sie liegt direkt an der Grenze zu Haiti, beziehungsweise der Grenzstadt Ouanaminthe, nördlich der Zentralkordillere. Die Grenze bildet der Fluss Dajabón, besser bekannt unter dem Namen Río Masacre. Dieser Name erinnert an das Parsley Massacre von 1937, bei dem etwa 38.000 Haitianer im Auftrag des Diktators Trujillo umgebracht wurden.

Die Stadt war ursprünglich zwischen 1771 und 1776 gegründet worden, aber schon bald während des Unabhängigkeitskrieges wieder verlassen worden und erst 1865, kurz nach dem Restaurationskrieg wurde sie wieder bewohnt.

Montags und freitags ist die Stadt Marktplatz für die Haitianer, die nur an beiden Tagen die Grenze frei überqueren dürfen. Früh am Morgen sind tausende von Haitianern auf dem Markt. Angeboten werden landwirtschaftliche Produkte, vor allem Bananen, aber auch Textilien und Haushaltsgüter. Große Lasten werden auf dem Kopf oder mit Schubkarren angeliefert. Die Einwohnerzahl liegt bei 10.000.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Dajabón in der Encyclopædia Britannica