Dallas Cowboys

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Dallas Cowboys
Gegründet 1960
Spielen in Arlington, Texas
Helm der Dallas Cowboys
Logo der Dallas Cowboys
Helm Logo
Liga

National Football League (1960–heute)

Aktuelle Uniformen
NFCE-Uniform-DAL.PNG
Teamfarben Blau, Silber, Weiß
Personal
Besitzer Jerry Jones
General-Manager Jerry Jones
Head Coach Jason Garrett
Teamgeschichte
  • Dallas Cowboys (1960–heute)
Spitznamen
America's Team, The Boys, Big D
Erfolge
NFL-Gewinner (5)
Conference-Sieger (10)
  • NFL Eastern: 1966, 1967
  • NFC: 1970, 1971, 1975, 1977, 1978, 1992, 1993, 1995
Division-Sieger (19)
  • NFL Capitol: 1967–1969
  • NFC East: 1970, 1971, 1973, 1976–1979, 1981, 1985, 1992–1996, 1998, 2007, 2009
Play-off-Teilnahmen (29)
  • NFL: 1966–1973, 1975–1983, 1985, 1991–1996, 1998, 1999, 2003, 2006, 2007, 2009
Stadien


Die Dallas Cowboys sind ein American-Football-Team der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL) aus Arlington, Texas. Sie gehören gemeinsam mit den Philadelphia Eagles, den New York Giants und den Washington Redskins der Eastern Division innerhalb der National Football Conference (NFC) an.

Die Dallas Cowboys sind eines der erfolgreichsten und bekanntesten Teams in den USA. Auf ihrem Triumphzug erhielten sie 1979 den Spitznamen „America's Team“. Die Vereinsfarben sind Blau und Silber.

Laut einer Liste des Wirtschaftsmagazins Forbes sind die Dallas Cowboys hinter Manchester United mit einem Nettowert von ca. 1,3 Milliarden € der wertvollste Sportverein der Welt.

Geschichte der Dallas Cowboys[Bearbeiten]

Die Cowboys wurden offiziell am 28. Januar 1960 in die NFL aufgenommen. Der erste Besitzer der Cowboys war Clint Murchison, der zu dieser Zeit 36 Jahre alt war und seinen Reichtum dem Glück seiner Familie im Ölgeschäft verdankte. General Manager des Teams wurde Tex Schramm, der große Innovator der Dallas Cowboys und der NFL, als Head Coach wurde Tom Landry, ein Assistenztrainer der New York Giants, verpflichtet. Tex Schramm und Tom Landry führten über drei Jahrzehnte die Geschicke der Dallas Cowboys und konnten am Ende ihrer Karrieren den Einzug in die Pro Football Hall of Fame der NFL feiern.

Nach den ersten fünf Jahren des Aufbaus wurden die Dallas Cowboys schnell zu einem ständigen Playoff-Teilnehmer. Tex Schramm, Vizepräsident Gil Brandt und Head Coach Tom Landry bauten das Team in den 1960ern mit einem durchdachten Scouting-System für den Draft der NFL auf, unter anderem durch den ersten Einsatz von Computern in der NFL. Tom Landry entwickelte für die Angriffsformationen ein innovatives System (Shifting), das auf schnelle Formationsveränderung vor Beginn eines Angiffzuges basierte und ließ sehr stark seine vorherigen Kenntnisse als Defensive-Coordinator in das System der Verteidigung einfließen. Obwohl die Cowboys für ihre Kreativität und Innovation im Laufe der Zeit Respekt und Anerkennung erlangten, wurden sie dennoch vor allem als ein Team bekannt, dem nie der ganz große Erfolg zu gelingen schien. So verlor das Team in den Jahren 1966–1969 jedes Jahr in den Championship-Games.

Die 1970er Jahre sahen den endgültigen Aufstieg der Cowboys in die Elite der National Football League. Der 105:39-Rekord in dieser Dekade wurde von keinem anderen Team erreicht. Die schlechteste Saison überhaupt in den 1970ern war eine 8:6-Saison. In dieser Dekade war die Verteidigung der Cowboys bei den Gegnern so gefürchtet, dass sie den Namen Doomsday Defense erhielt. Dallas spielte in fünf Super Bowls, von denen das Team zwei gewann. Die Hauptverantwortlichen der Cowboys nutzten weiterhin den Draft und die Free Agency, um immer wieder Verstärkungen für das Team zu holen.

Zwar gewannen die Cowboys in den 1980ern mehr Spiele als sie verloren, in den letzten vier Jahren des Jahrzehnts produzierten sie jedoch eine Bilanz von 18:45 - ein Indikator dafür, wie tief das Team gefallen war. Das Team wurde 1984 von Bum Bright erworben, der es nach eigenen finanziellen Schwierigkeiten 1989 an Jerry Jones weiter veräußerte. Eine der ersten Entscheidung von Jerry Jones war die Entlassung der Legende Tom Landry, dem bis dahin einzigen Head Coach in der Geschichte der Cowboys, um ein Zeichen für den Startschuss zu neuen und erfolgreichen Zeiten zu setzen.

Dallas gewann in den 1990ern 101 Spiele und hatte eine 12:5-Bilanz in der Post Season. In diese Zeit fallen drei Super-Bowl-Siege, acht Playoff-Teilnahmen und sechs NFC-East-Titel.

Im neuen Jahrtausend sind alle früheren Stars des „Teams der 90er“ nicht mehr aktiv. Als einer der Letzten verließ die Cowboys mit Ablauf der Saison 2002 Runningback Emmitt Smith, der in seiner letzten Saison in Dallas noch Walter Paytons „NFL All-Time Rushing-Record“ verbesserte.

Die acht Super-Bowl-Teilnahmen und die 20 siegreichen Spielzeiten von 1966–1985 sind noch heute NFL-Rekorde.

Am 2. Mai 2009 stürzte während des Trainings die Trainingshalle der Cowboys ein, wobei sich zwölf Menschen leicht verletzten[1].

Herausragende Spieler[Bearbeiten]

Spieler in der Pro Football Hall of Fame
Name Position Zeitraum Aufnahme
Lance Alworth Wide Receiver 1971–1972 1978
Troy Aikman Quarterback 1989–2000 2006
Mike Ditka Tight End 1969–1972 1998
Tony Dorsett Runningback 1977–1987 1994
Forrest Gregg Offensive Tackle 1971 1977
Bob Hayes Wide Receiver 1965–1974 2009
Michael Irvin Wide Receiver 1988–1999 2007
Tom Landry Coach 1960–1988 1990
Bob Lilly Defensive Tackle 1961–1974 1980
Mel Renfro Defensive Back 1961–1977 1996
Deion Sanders Cornerback 1995–1999 2011
Tex Schramm Executive 1959–1988 1991
Roger Staubach Quarterback 1969–1979 1985
Randy White Defensive Tackle 1975–1988 1994
Rayfield Wright Offensive Tackle 1967–1979 2006
Emmitt Smith Runningback 1990–2002 2010

Anstatt Nummern zu pensionieren, also diese nicht mehr an andere Spieler zu vergeben, werden überragende Spieler in den Ring of Honor aufgenommen.

Spieler im Ring of Honor
Name Position Zeitraum Aufnahme
Larry Allen Guard 1994–2005 2011
Troy Aikman Quarterback 1989–2000 2005
Tony Dorsett Runningback 1977–1987 1994
Charles Haley Defensive End 1992–1996 2011
Cliff Harris Defensive Back 1970–1979 2004
Bob Hayes Wide Receiver 1965–1974 2001
Chuck Howley Linebacker 1961–1973 1977
Michael Irvin Wide Receiver 1988–1999 2005
Lee Roy Jordan Linebacker 1963–1976 1989
Tom Landry Coach 1960–1988 1993
Bob Lilly Defensive Tackle 1961–1974 1975
Don Meredith Quarterback 1960–1970 1976
Drew Pearson Wide Receiver 1973–1983 2011
Don Perkins Defensive Tackle 1961–1968 1976
Mel Renfro Defensive Back 1961–1977 1981
Tex Schramm Executive 1959–1988 2003
Emmitt Smith Runningback 1990–2002 2005
Roger Staubach Quarterback 1969–1979 1983
Randy White Defensive Tackle 1975–1988 1994
Rayfield Wright Offensive Tackle 1967–1979 2004

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader der Dallas Cowboys

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams

Reserveliste

derzeit unbesetzt


Rookies in kursiver Schrift
Roster Stand: 10. Mai 2014
Depth ChartTransaktionen

84 Aktive, 0 Inaktive, 6 Unsigned

Head Coaches[Bearbeiten]

Cheerleader der Dallas Cowboys
# Name Zeitraum Regular Season Playoffs Auszeichnungen
CS S N U CS S N
Dallas Cowboys
1 Tom Landry 1960–1988 418 250 162 6 36 20 16 AP Trainer des Jahres (1966)[2]
Sporting News Trainer des Jahres (1966)[2]
UPI NFL Trainer des Jahres (1966)[2]
UPI NFC Trainer des Jahres (1975)[2]

2 Super Bowl championships (1971, 1977)
5 NFC championships (1970, 1971, 1975, 1977, 1978)

2 Jimmy Johnson 1989–1993 80 44 36 0 8 7 1 AP Coach of the Year (1990)[2]
UPI NFC Coach of the Year (1990)[2]
2 Super Bowl championships (1992, 1993)
3 Barry Switzer 1994–1997 64 40 24 0 7 5 2 Super Bowl championship (1995)
4 Chan Gailey 1998–1999 32 18 14 0 2 0 2
5 Dave Campo 2000–2002 48 15 33 0
6 Bill Parcells 2003–2006 64 34 30 0 2 0 2
7 Wade Phillips 2007–2010 56 34 22 0 3 1 2
8 Jason Garrett seit 2010 24 13 11 0

CS= gecoachte Spiele; S= Siege; N= Niederlagen; U=Unentschieden

Cheerleader[Bearbeiten]

Die Dallas Cowboys Cheerleaders zählen zu den bekanntesten Cheerleaderformationen in den USA.

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. indoor practice facility collapses
  2. a b c d e f NFL Coach of the Year Award. In: Hickok Sports. Abgerufen am March 22, 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dallas Cowboys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien