Damengambit
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| Damengambit | ||||
|---|---|---|---|---|
| Züge | 1.d4, d5 2.c4 | |||
| ECO-Codes | D06 - D69 | |||
| Benannt nach | ||||
| Älteste Quelle | Göttinger Handschrift | |||
Das Damengambit ist eine häufig gespielte Schacheröffnung.
Die Hauptzugfolge ist
1. d2-d4 d7-d5 2. c2-c4
Die Grundidee des Damengambits ist es, den weißen c-Bauern gegen den etwas stärkeren schwarzen d-Bauern zu tauschen und sich damit eine Bauernmajorität im Zentrum zu verschaffen.
In dieser Stellung sind folgende Züge populär:
- 2. ... e7-e6 (Abgelehntes Damengambit)
- 2. ... c7-c6 (Slawische Verteidigung)
- 2. ... d5xc4 (Angenommenes Damengambit)
- 2. ... Sb8-c6 (Tschigorin-Verteidigung)
Seltener werden gespielt:
- 2. ... e7-e5 (Albins Gegengambit)
- 2. ... c7-c5 (Symmetrische Variante)
- 2. ... Sg8-f6 (Marshall-Verteidigung)
- 2. ... Lc8-f5 (Keres-Verteidigung)
Varianten des Damengambits entstehen in der Turnierpraxis häufig durch Zugumstellungen, etwa wenn Weiß mit 1. d2-d4 und 2. Sg1-f3 beginnt und erst später 3. c2-c4 folgen lässt. Andererseits kann Schwarz 1. d2-d4 mit 1. ... Sg8-f6 beantworten und später c7-c6 und d7-d5 oder e7-e6 und d7-d5 folgen lassen.
[Bearbeiten] Literatur
- Luděk Pachman: Das Damengambit. 3., aktualisierte Auflage. Edition Olms, Zürich 2001, ISBN 3-283-00274-6