Damm (Parchim)

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53.43944444444411.75542Koordinaten: 53° 26′ 22″ N, 11° 45′ 18″ O

Damm
Stadt Parchim
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 17,88 km²
Einwohner: 500 (31. Dez. 2012)
Eingemeindung: 25. Mai 2014
Postleitzahl: 19374
Vorwahlen: 03863, 03871
Damm (Mecklenburg-Vorpommern)
Damm

Lage von Damm in Mecklenburg-Vorpommern

Damm ist ein Ortsteil der Stadt Parchim im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Damm liegt in der flachen Eldeniederung etwa sechs Kilometer nordwestlich von Parchim. Durch den Ortsteil fließt die Müritz-Elde-Wasserstraße. Nördlich der Elde liegt nordwestlich von Malchow ein großes Waldgebiet mit dem Forsthof Malchow. Nennenswerte Erhebungen gibt es im Ortsgebiet nicht. Nur äußersten Nordosten überschreiten die Höhen die 60 m ü. NHN.

Damm liegt südlich der Bundesstraße 321 und nördlich der Bundesstraße 191. Die Bundesautobahn 24 (ca. 17 km) ist über die Anschlussstelle Parchim erreichbar. Östlich des Ortsteils liegt der Flughafen Schwerin-Parchim.

Ortsteile[Bearbeiten]

Zur ehemaligen Gemeinde gehörten:

  • Damm
  • Malchow
  • Möderitz
  • Neu Matzlow[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname leitet sich wahrscheinlich vom slawischen Wort dąbŭ für Eiche ab. Damm bedeutet also Eichenort.[2]

Damm wurde im Jahr 1249 erstmals urkundlich erwähnt.[3] Im Jahre 1991 lebten in der Gemeinde 419 Einwohner.

Zum 25. Mai 2014 wurde Damm in die Kreisstadt Parchim eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dorfkirche Damm

Institutionen[Bearbeiten]

  • Jägerlehrhof und die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Damm (Eldetal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 556 kB) der Gemeinde
  2. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 37.
  3. Heinrich Gottfried Gengler (Hrsg.): Codex iuris municipalis Germaniae medii aevi. Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter. Enke, Erlangen 1863, S. 696–698.