Damokles
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Damokles war ein Günstling des Tyrannen Dionysios I. oder Dionysios II. von Syrakus in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr.
Damokles war ein Mensch, der nach dem Thron gierte und mit seinem Leben unzufrieden war. Er beneidete den Tyrannen um seine Macht und seinen Reichtum. Dionysios beschloss daher, Damokles anhand des sprichwörtlichen Damoklesschwerts die Vergänglichkeit, vor allem die seiner Position, zu verdeutlichen. Der Herrscher lud Damokles zu einem Festmahl ein und bot diesem an, auf des Königs Thron sitzen zu dürfen. Zuvor ließ er jedoch über dem Thron ein großes Schwert aufhängen, das lediglich von einem Rosshaar gehalten wurde.
Als Damokles irritiert nach dem Sinn des Schwertes über seinem Kopf fragte, erklärte ihm der Tyrann, dass das Schwert die ständigen Gefahren versinnbildliche, die einem König von Neider und Feinde bedroht wird. Reichtum und Erfolg seien keinesfalls ein Schutz.
Diese Lehre wurde in zahlreichen Bildern und lyrischen Werken festgehalten. Das Damoklesschwert wird auch heute noch als das Bild der allgegenwärtig bestehenden Gefahr in einer ansonsten exzellenten Situation gebraucht.
[Bearbeiten] Rezeption
- Friedrich Maximilian Klinger: Damokles. Ein Trauerspiel. Aufbau-Verlag, Berlin 1981.
[Bearbeiten] Weblinks
- Artikel bei Livius.org (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Damokles |
| KURZBESCHREIBUNG | Günstling des Dionysios I. oder II. von Syrakus |

