Damon Stoudamire

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Basketballspieler
Damon Stoudamire
Spielerinformationen
Spitzname Mighty Mouse
Geburtstag 3. September 1973
Geburtsort Portland, Vereinigte Staaten
Größe 178 cm
Position Point Guard
College Arizona
NBA Draft 1995, 7. Pick, Toronto Raptors
Vereine als Aktiver
1995–1998 KanadaKanada Toronto Raptors
1998–2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Portland Trail Blazers
2005–2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis Grizzlies
000 0 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
Vereine als Trainer
2010-2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis Grizzlies (Co-Trainer)
2011-2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten University of Memphis (Co-Trainer)
Seit0 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten University of Arizona (Co-Trainer)

Damon Lamon Stoudamire (* 3. September 1973 in Portland, Oregon) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballprofi.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Toronto Raptors[Bearbeiten]

Nachdem Stoudamire für die University of Arizona spielte, wo er 1994-95 zum Pac-10-Player of the Year gewählt wurde, wählten ihn in der NBA Draft 1995 die neugegründeten Toronto Raptors an siebenter Stelle aus. Er erzielte im Schnitt 19 Punkte und 9,3 Assists in seiner ersten NBA-Saison und wurde daraufhin zum Rookie des Jahres (als kleinster Spieler in der Geschichte, der dies erreichte) und ins NBA All-Rookie First Team gewählt[1]. Außerdem stellte er einen bis heute gültigen NBA-Rekord auf: Er traf in seiner Rookie-Saison 133 Dreipunktewürfe und übertraf damit die bisherige Bestmarke von Dennis Scott. Zusätzlich war er der MVP des NBA Rookie All-Star Games 1996.

Portland Trail Blazers[Bearbeiten]

Am 13. Februar 1998 wurde Stoudamire von den Raptors zusammen mit Walt Williams und Carlos Rogers zu den Portland Trail Blazers geschickt, die im Gegenzug Kenny Anderson, Alvin Williams, Gary Trent, drei Draftpicks und Geld erhielten. In seiner Heimat Portland hatte Stoudamire seine sportlich beste Zeit. Als Teil der Jail Blazers erreichte er mit Spielern wie Rasheed Wallace, Isaiah Rider, Zach Randolph und Bonzi Wells regelmässig die Playoffs. 2000 erreichte man das Western Conference Finale. Sein bestes NBA-Spiel bestritt er am 14. Januar 2005 gegen die New Orleans Hornets. Er traf acht Dreier und erzielte insgesamt eine Karriere- und Blazers-Franchise-Bestmarke von 54 Punkten[2]. Während seiner Zeit in Portland erzielte Stoudamire 12,8 Punkte und 5,7 Assists pro Spiel. Nach der Saison 2004/05 lief sein Vertrag bei den Blazers aus und er unterzeichnete als Free Agent am 5. August 2005 bei den Memphis Grizzlies.

Memphis Grizzlies[Bearbeiten]

Bei den Grizzlies sollte Stoudamire Jason Williams ersetzen. Nach 27 Spielen erlitt er eine Verletzung und fiel den Rest der 2005-06 Saison aus. 2006-07 startete Stoudamire in 51 von 62 Spielen und markierte dabei 7,5 Punkte und 4,8 Assists. Die darauffolgende Saison hatten die Grizzlies mit Mike Conley, Jr. einen jungen und talentierten Spieler in ihrem Kader, der Stoudamire die Rolle als startenden Point Guard streitig machte. Stoudamire einigte sich mit den Grizzlies auf einen Buyout und verließ Memphis.[3].

San Antonio Spurs[Bearbeiten]

Stoudamires letzte Station wurden die San Antonio Spurs.[4] Bei diesen kam er in den verbleibenden 31 Spielen der 2007-08 Saison als Ersatz für Tony Parker zum Einsatz.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Während der Saison 2010/2011 arbeitete Stoudamire als Co-Trainer bei seinem ehemaligen Team, den Memphis Grizzlies.

2011 wurde er Co-Trainer des Basketballteams der University of Memphis. Im Mai 2013 wechselte er als Co-Trainer an seine ehemalige Universität Arizona.[5]

Sonstiges[Bearbeiten]

Damon Stoudamires Cousins Salim Stoudamire und Terrence Jones sind ebenfalls Profibasketballer.

Referenzen[Bearbeiten]

  1. NBA.com/history: Postseason Awards - 1995-96
  2. basketballreference.com: Box Score: Portland (106) at New Orleans (112)
  3. NBA.com/Grizzlies: Grizzlies waive guard Damon Stoudamire, 28. Januar 2008
  4. Spurs Sign Damon Stoudamire
  5. University of Arizona Coaching Staff, Damon Stoudamire

Weblinks[Bearbeiten]