Damscheid
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Sankt Goar-Oberwesel | |
| Höhe: | 340 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,1 km² | |
| Einwohner: |
640 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 42 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55432 | |
| Vorwahl: | 06744 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 025 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Rathausstraße 6 55430 Oberwesel |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Christian Stahl | |
| Lage der Ortsgemeinde Damscheid im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Damscheid ist eine Ortsgemeinde im Hunsrück im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Sankt Goar-Oberwesel an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Das Dorf liegt auf einem schmalen Höhenrücken (330 m hoch über dem Meeresspiegel), der im Norden von dem Niederbach und im Süden von dem Engehöller Tal begrenzt wird. Ein breiter Waldgürtel im Westen bildet die Verbindung des Damscheider Landes zur Hunsrückhochfläche.
[Bearbeiten] Geschichte
Urkundlich erstmals erwähnt wurde das Dorf im Jahr 1256. Das älteste und zugleich markanteste Bauwerk ist der massive, kantige Kirchturm mit seinem spitzen Helm. Er beweist, dass Damscheid schon lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung eine Rolle im machtpolitischen Gefüge des Hunsrücks spielte. Früher war er ein Wehrturm und ist nach Expertenmeinung zwischen 1130 und 1150 erbaut worden. Schießscharten, die teilweise heute noch zu erkennen sind, beweisen das der Turm im Mittelalter zur Verteidigung diente. Damscheid stand unter der Herrschaft von Kurtrier. Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2006 feierte Damscheid seinen 750. Geburtstag.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Damscheid besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Das Wappen zeigt eine markante grüne Fichte auf weißem Grund. Das Zeichen für eine der waldreichsten Gemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis. Der Rosten auf der linken Seite steht für den heiligen Laurenzius.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Damscheid war geprägt vom Weinbau. Es befinden sich zwar immer noch einige Winzer in Damscheid, aber es werden immer weniger. Einige Handwerksbetriebe, wie Dachdecker oder Sanitärfirmen sind in Damscheid heimisch.
Damscheid ist Heimatort für viele Berufspendler, denn die A61 im Westen, sowie das Rheintal im Osten sind nur wenige Kilometer entfernt.
[Bearbeiten] Unternehmungsmöglichkeiten
Damscheid verfügt durch seine Lage zwischen Rheintal und den bewaldeten Höhen des Hunsrücks über interessante Wandermöglichkeiten. Von der Kulturlandschaft des Mittelrheintales mit seinen Weinhängen bis zu den Wiesen und Wäldern am Westrand von Damscheid führen gut beschilderte Wanderwege.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Walter Gorges (1922–1971), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter in Rheinland-Pfalz
- Friedel Muders (* 1953), Platten-Produzent und Designer von Schallplatten- und CD-Covern
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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