Damshagen
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Nordwestmecklenburg | |
| Amt: | Klützer Winkel | |
| Höhe: | 14 m ü. NN | |
| Fläche: | 38,43 km² | |
| Einwohner: | 1432 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 37 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23948 | |
| Vorwahl: | 038825 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NWM | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 58 118 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Schloßstr. 1 23948 Klütz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Fred Knuth | |
| Lage der Gemeinde Damshagen im Landkreis Nordwestmecklenburg | ||
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Damshagen ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland. Die Gemeinde wird vom Amt Klützer Winkel mit Sitz in der Stadt Klütz verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Damshagen liegt mitten im Klützer Winkel, zwischen der Kreisstadt Grevesmühlen und der Stadt Klütz sowie dem Ostseebad Boltenhagen.
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Damshagen, Dorf Gutow, Dorf Reppenhagen, Hof Gutow, Hof Reppenhagen, Kussow, Moor, Parin, Pohnstorf, Rolofshagen, Stellshagen und Welzin.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahr 1230 wurde der Ort erstmals im Ratzeburger Zehntregister, welches die damals zum Bistum Ratzeburg gehörenden Ortschaften geordnet nach Kirchspielen auflistet, als Thomashagen genannt. Auch die Nennung der Ortsteile Welzin und Stellshagen geht auf diese Zeit zurück. Über 600 Jahre lang (bis 1945) beherrschte die Familie von Plessen als Eigentümer Damshagen. Nach 1990 konnte sie einen Teil der Ackerflächen zurückerwerben. Am 1. Juli 1961 entstand die Gemeinde in der heutigen Form durch die Eingemeindung Reppenhagens.
Sehenswert ist die recht große gotische Backsteinkirche St. Thomas aus dem 14. Jahrhundert mit dem Barockaltar des Lübecker Bildhauers Hieronymus Hassenberg von 1724 und einer Orgel aus dem Jahr 1844.[1] Das Herrenhaus wurde 1914 neu erbaut. Architektonisch beachtlich ist auch das um 1910 errichtete "Kammerherrenhaus" (neben dem Pfarrhof). Das große Pfarrhaus stammt aus dem 18. Jahrhundert, der Gemeindesaal wurde im 19. Jahrhundert angebaut. Südöstlich des Ortes stand auf dem Mühlenberg (27 m) eine Mühle, deren Reste in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts abgetragen wurden.
Neben einer Grund- und Realschule sowie einer Kindertagesstätte gibt es in Damshagen eine Arztpraxis und eine Sporthalle.
Welzin wurde 1230 erstmals als Wulsin erwähnt. Der Ortsname von Welzin stammt vom slawischen Lokator Volča (Wolf) ab, bedeutet also Ort des Volča.[2]
Am 7. Juni 2009 wurde die Gemeinde Moor-Rolofshagen nach Damshagen eingemeindet.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Dorfkirche St. Thomas in Damshagen
- Gutshäuser in Parin und Stellshagen
- Steinzeitdorf Kussow, Freilichtmuseum
[Bearbeiten] Wirtschaft
Von überregionaler gastronomischer Bedeutung ist das im Ortsteil Stellshagen gelegene "Gutshaus Stellshagen" mit seiner vegetarischen Wildkräuter- und Gourmetküche.
Ebenfalls überregionale Bedeutung hat die "Algenwerkstatt" in Damshagen. In ihr wird Papier unter Zugabe von Ostseealgen und Seegras von Hand geschöpft. Sie ist insbesondere als touristische Attraktion für Gäste gedacht.
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
Damshagen erreicht man über die Verbindungsstraße von Grevesmühlen (auf dem zugehörigen Autobahnanschluss der Ostseeautobahn A 20). An der heute nur noch als Museumseisenbahn betriebenen Bahnstrecke Grevesmühlen–Klütz ("Klützer Kaffeebrenner") haben die Ortsteile Stellshagen und Hof Reppenhagen jeweils Haltepunkte.
[Bearbeiten] Literatur
- Hermann Gustav Adolf Peek: Der Damshäger Bach und die ihm zunächst liegenden Ortschaften. Nachdruck zur Erinnerung an die erste urkundliche Erwähnung von Damshagen vor 775 Jahren im Ratzeburger Zehntregister von 1230. Damshagen : Gutsverwaltung Damshagen, 2005. - Getr. Zählung. (Sammlung von Aufsätzen, die zuerst erschienen in: Mecklenburg : Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg. - 1911-1920.)
- Gemeinde Damshagen (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Damshagen: Damshagen; Stellshagen; Reppenhagen; Welzin. 1230-2002, Damshagen 2002, 214 S.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Homepage des Kirchenkreises Wismar
- ↑ Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg in Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Bd. 46 (1881), S. 157
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