Damvillers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Damvillers
Wappen von Damvillers
Damvillers (Frankreich)
Damvillers
Region Lothringen
Département Meuse
Arrondissement Verdun
Kanton Damvillers
Koordinaten 49° 21′ N, 5° 24′ O49.3427777777785.3997222222222210Koordinaten: 49° 21′ N, 5° 24′ O
Höhe 197–353 m
Fläche 18,33 km²
Einwohner 673 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 37 Einw./km²
Postleitzahl 55150
INSEE-Code

Damvillers ist eine französische Gemeinde mit 673 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Meuse in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Verdun und ist Hauptort des Kantons Damvillers.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Damvillers liegt an der Thinte, einem Nebenfluss des Loison, etwa 25 Kilometer nördlich von Verdun.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 582 588 631 674 627 620 636

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Medizinhistorische Notiz[Bearbeiten]

Während der Belagerung von Damvillers im Jahre 1552 nahm Ambroise Paré (1510-1590) erstmals eine Arterienligatur bei einer Amputation vor. Seine neue Methode sollte alsbald die bisher gebräuchliche Kauterisierung ersetzen. [1] Damvillers gehörte damals zum Herzogtum Luxemburg.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Lucien de Chardon: Damvillers et son canton: vingt siècles d'histoire. Verdun, 1973, Impr. Cogerex, 276 S.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Damvillers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. J.A. Massard: Damvillers, Mansfeld und Sohn: Ambroise Paré, der Vater der Chirurgie, und Luxemburg. In: Lëtzebuerger Journal 2007, Nr. 74 (17. April), S. 11-12.
  2. J. Groben: Connaissance de l’ancien Duché de Luxembourg (XXX): Damvillers, une enclave luxembourgeoise en pays mosan. In: Die Warte, 51(36), 25. November 1999, S. 4.