Dana (irische Sängerin)

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Dana Rosemary Scallon (1970)
Dana Rosemary Scallon (1970)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
All Kinds of Everything
  DE 4 02.05.1970 (13 Wo.)
  UK 1 04.04.1970 (16 Wo.)
  AT 7 15.05.1970 (12 Wo.)
  CH 3 05.05.1970 (6 Wo.)
  NL 2 04.04.1970 (9 Wo.)
Who Put the Lights Out
  UK 14 13.02.1971 (11 Wo.)
Please Tell Him That I Said Hello
  UK 14 13.02.1971 (11 Wo.)
Spiel nicht mit mir und meinem Glück
  DE 27 28.04.1975 (14 Wo.)
It's Gonna Be a Cold Cold Christmas
  UK 4 13.12.1975 (6 Wo.)
Never Gonna Fall in Love Again
  UK 31 06.03.1976 (4 Wo.)
Fairytale
  DE 21 25.10.1976 (19 Wo.)
  UK 13 16.10.1976 (16 Wo.)
  AT 19 15.01.1977 (8 Wo.)
  NL 3 05.03.1977 (7 Wo.)
I Love How You Love Me
  NL 27 04.06.1977 (1 Wo.)
Something's Cookin' in the Kitchen
  UK 44 31.03.1979 (5 Wo.)
I Feel Love Comin' On
  UK 66 15.05.1982 (3 Wo.)
Little Things Mean a Lot
  UK 92 13.07.1985 (3 Wo.)

Dana Rosemary Scallon (* 20. August 1951 in London, England als Dana Rosemary Brown) ist eine ehemalige Sängerin und irische Politikerin. Sie wuchs im nordirischen Derry auf.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

All Kinds of Everything, 1970

1970 trat sie als Teenager mit dem Song All Kinds of Everything beim Eurovision Song Contest in Amsterdam für die Republik Irland an und holte den bis dahin ersten Sieg für dieses Land. Dana hatte bis Mitte der 1970er Jahre noch weitere Hits in den britischen und irischen Musikcharts und arbeitete auch als Radio- und Fernsehmoderatorin.

Auch in Deutschland war Dana sehr erfolgreich mit ihren Singles Meine erste Liebe, Spiel nicht mit mir und meinem Glück oder Bau dein Haus auf Liebe. Besonders mit den beiden Singles Wenn ein Mädchen verliebt ist und Vergiß nicht, daß ich dich liebe war sie im Spitzenfeld vieler Rundfunk-Hitparaden vertreten.

Da es ihr nicht gelang, das Image des Sweetest Teenager on TV abzulegen, ließ ihre Popularität nach und sie wandte sich der Interpretation von religiösen (katholischen) Songs zu, so zum Beispiel Totus Tuus anlässlich des Besuchs Papst Johannes Pauls II. in Irland 1979.

In den 1980er Jahren zog sie mit ihrem Ehemann Damien Scallon in die USA, wo sie sich bei einem christlichen Netzwerk engagierte und religiös geprägte Fernsehsendungen moderierte. Sie kehrte 1997 nach Irland zurück, um als parteilose Unabhängige für das Amt des Präsidenten von Irland zu kandidieren, unterlag aber Mary Robinson. 1999 gewann sie für die Region Connacht-Ulster einen Sitz im Europäischen Parlament.

Scallon tritt für Familienwerte ein und lehnt Abtreibung ab. Als sie jedoch einen von der Regierung vorgeschlagenen Verfassungszusatz für stärkere Restriktionen bei Abtreibungen als nicht streng genug ablehnte, verlor sie viel Unterstützung. Als sie 2002 erneut bei den irischen Wahlen für einen Sitz kandidierte, erhielt sie deshalb nur 3,5 Prozent der Stimmen in ihrem Wahlkreis.

Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament 2004 verfehlte Scallon einen erneuten Parlamentssitz. Daraufhin konzentrierte sie sich erneut auf eine Präsidentschaftskandidatur 2004, wurde jedoch nicht nominiert. Am 27. September 2011 wurde sie formal für die Präsidentschaftswahlen im Oktober nominiert.[2]

Singles[Bearbeiten]

  • 1970 All Kinds of Everything
  • 1971 Who Put the Lights Out
  • 1971 New Days - New ways
  • 1971 Wenn ein Mädchen verliebt ist
  • 1975 Please Tell Him That I Said Hello (in deutsch: Spiel nicht mit mir und meinem Glück)
  • 1975 It's Gonna Be a Cold Cold Christmas
  • 1975 Vergiß nicht, daß ich dich liebe
  • 1975 Bau dein Haus auf Liebe
  • 1976 Never Gonna Fall in Love Again
  • 1976 Fairytale
  • 1977 I Love How You Love Me
  • 1977 Put Some Words Together
  • 1979 Something's Cookin' in the Kitchen
  • 1982 I Feel Love Comin' On
  • 1983 If You Really Love Me

Quellen[Bearbeiten]

  1. Hit-Bilanz, Deutsche Chart-Singles auf CD-ROM, Taurus Press / UK-Charts / AT-Charts / Swiss-Charts / NL-Charts
  2. Presidential nominations to close. Irish Times.com, 28. September 2011, abgerufen am 28. September 2011 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]