Daniel (Waldeck)

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Daniel von Waldeck (* 1. August 1530; † 7. Juni 1577 in Waldeck) war Graf von Waldeck-Wildungen. Er war der dritte, aber älteste überlebende Sohn des Grafen Philipp IV. (1493–1574) und dessen erster Frau Margarethe von Ostfriesland (1500–1537).

Obwohl seine Eltern reformiert waren, wurde er 1550 Domherr zu Straßburg. Er gab dieses Amt aber bald wieder auf und trat in die französische Armee ein. Nach dem Tod seines Vaters erbte er die Burg Waldeck und das halbe Amt Waldeck sowie Stadt und Amt Naumburg.[1]

Am 4. April 1567 war er einer der Sargträger bei der Beerdigung des Landgrafen Philipp I. von Hessen. Dort lernte er wahrscheinlich dessen Tochter Barbara (1536–1597) kennen, die Witwe von Georg von Württemberg-Mömpelgard (1498–1558). Die beiden heirateten am 11. November 1568. Ihre Wappen finden sich noch heute im Treppenturm von Schloss Waldeck. Die Ehe blieb kinderlos.

Daniel starb 1577 und wurde in der Grabkapelle St. Nikolaus im Kloster Marienthal in Netze beigesetzt. Nachfolger wurde sein Bruder Heinrich IX., der bereits am 3. Oktober desselben Jahres starb.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Das kurmainzische Naumburg war im 16. Jahrhundert lange Jahre an die Grafen von Waldeck verpfändet.

Weblinks[Bearbeiten]