Daniel Chamier

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Chamier 1621

Daniel Chamier (* 1565 auf Schloss Le Mont bei Mocas in der Dauphiné; † 17. Oktober 1621 in Montauban) war ein reformierter Theologe aus Frankreich.

Seit 1612 war er Professor in Montauban und fiel bei der Belagerung dieser Stadt 1621 auf den Wällen. Als entschlossener Verteidiger seiner Kirche war er Vorsitzender der meisten reformierten Nationalsynoden und konfessionellen Verhandlungen in Frankreich.

Werke[Bearbeiten]

  • Dispute de la vocation des ministres de l'Église réformée, La Rochelle 1589
  • Epistolae jesuiticae, Genf 1599
  • La Confusion des disputes papistes, Genf 1600
  • Disputatio scholastico-theologica de aecumenico pontifice, Genf 1601
  • La Honte de Babylone, Sedan 1612
  • La Jésuitomanie, Montauban 1618
  • Panstratiae catholicae sive controversiarum de religione adversus pontificios corpus, 4 Bde., Genf 1626–30, Frankfurt 1627
  • Corpus theologicum seu Loci communes theologici, Genf 1653
  • Journal du voyage de M. D. Chamier a Paris et a la cour de Henri IV. en 1607 (Hg. C. Read, Paris 1858)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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