Daniel Florence O’Leary

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Daniel Florence O’Leary (* 1801 in Cork; † 24. Februar 1854 in Santa Fé de Bogotá) war ein irischer General und britischer Diplomat in Kolumbien.

Leben[Bearbeiten]

Daniel Florence O’Leary war ein irischer General, der sich an den südamerikanischen Unabhängigkeitskriegen beteiligte. Er war Ordonnanzoffizier von Simon Bolivar.[1] Er gewann die Wertschätzung von Bolivar und spielte eine Schlüsselrolle in dessen militärischer und politischer Strategie. Im September 1829 wurde José María Córdova[wp 1] abtrünnig. Bolivar entsandte O’Leary mit einer Streitmacht nach Antioquia. In der Schlacht von El Santurario am 17. Oktober 1829 wurde Córdova tödlich verletzt.[2]

O’Learys Autobiografie gibt Aufschluss über die Zeit der Unabhängigkeitskriege im Südamerika. Er starb in Kolumbien, wurde von der venezolanischen Regierung nach Caracas überführt, wo er in einem Pantheon beigesetzt wurde.[3]

Veröffentlichung[Bearbeiten]

  • Memorias del General Daniel Florencio O’Leary: publicadas por su hijo Simón Bolivar O’Leary, por orden del gobierno de Venezuela; Caracas; Imprenta de la "Gaceta Oficial"; 1879–1888.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hrsg. und kommentiert von Anthony Kerrigan und weiteren Selected Works of Miguel de Unamuno; Our lord Don Quixote Princeton University Press, 1984.
  2. Gabriel B. Paquette, Enlightened reform in Southern Europe and its Atlantic colonies, c. 1750-1830
  3. James Patrick Byrne, Philip Coleman, Jason King, Ireland and the Americas: culture, politics, and history, Band 2

Verweise[Bearbeiten]

  1. es:José María Córdova
Vorgänger Amt Nachfolger
Robert Steuart britischer Geschäftsträger in Kolumbien
1843 bis 1854
Robert Bunch