Daniel Huntington

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Daniel Huntington (* 14. Oktober 1816 in New York; † 19. April 1906 ebenda) war ein amerikanischer Maler.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bild von Daniel Huntington: Robert Charles Winthrop (1809-1894)
Daniel Huntington Philosophy and Christian Art.jpg

Huntington wurde 1835 Schüler des Malers und Erfinders des elektromagnetischen Telegraphenapparats Samuel F. B. Morse und später des Malers Henry Inman.

1839 ging er nach Florenz, wo er mehrere Genrebilder besonders humoristischen Inhalts malte, z. B. Der schlafende Zecher und Der Wirtshauspolitiker. Dann begab er sich nach Rom und malte ein Bild aus der Zeit der ersten Christenverfolgung. Später kehrte er für kurze Zeit nach New York zurück, besuchte 1844 Rom zum zweiten Mal und widmete sich von da an idealen religiösen Darstellungen, die sein Hauptfach wurden, worin er sich mit tiefem Gefühl und schlichter, einfacher Wahrheit bewegte.

Werke[Bearbeiten]

Dazu gehören:

  • Christiana flieht mit ihren Kindern aus dem Tal des Todes,
  • Der Traum der Gnade,
  • Die Almosenspende,
  • Frömmigkeit und Torheit
  • Die Samariterin am Brunnen und
  • Die Kommunion des Kranken.

Außerdem malte er mehrere Landschaften und zahlreiche Porträts. Im Jahr 1877 wurde er zum zweiten Mal Präsident der Nationalakademie in New York.

Er malte auch das Bild des US-Senators und Sprecher des Repräsentantenhauses Robert Charles Winthrop.


Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Daniel Huntington – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien