Daniel Tjärnqvist

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SchwedenSchweden Daniel Tjärnqvist Eishockeyspieler
Daniel Tjärnqvist (2012)

Daniel Tjärnqvist (2012)

Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 14. Oktober 1976
Geburtsort Umeå, Schweden
Größe 188 cm
Gewicht 91 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #29
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1995, 4. Runde, 88. Position
Florida Panthers
Spielerkarriere
1994–1996 Rögle BK
1996–1997 Jokerit Helsinki
1997–2001 Djurgården Hockey
2001–2004 Atlanta Thrashers
2004–2005 Djurgården Hockey
2005–2006 Minnesota Wild
2006–2007 Edmonton Oilers
2007–2008 Lokomotive Jaroslawl
2008–2009 Colorado Avalanche
2009–2011 Lokomotive Jaroslawl
2011–2012 Djurgården Hockey
seit 2012 Kölner Haie

Daniel Tjärnqvist (* 14. Oktober 1976 in Umeå) ist ein schwedischer Eishockeyverteidiger, der seit Mai 2012 bei den Kölner Haien in der Deutschen Eishockey-Liga unter Vertrag steht. Sein Bruder Mathias ist ebenfalls professioneller Eishockeyspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Daniel Tjärnqvist wurde während des NHL Entry Draft 1995 in der vierten Runde als insgesamt 88. Spieler von den Florida Panthers ausgewählt. Seine Karriere als Eishockeyspieler begann der Verteidiger bei Rögle BK in seiner schwedischen Heimat, für die er von 1994 bis 1996 zwei Jahre lang in der Elitserien spielte. In der Saison 1996/97 stand Tjärnqvist bei Jokerit Helsinki aus der finnischen SM-liiga unter Vertrag, mit denen er als erster Schwede überhaupt die finnische Meisterschaft gewann. Die folgenden beiden Jahre spielte der Verteidiger wieder in Schweden, für Djurgården Hockey. Die Panthers, die die Rechte am Spieler besaßen, gaben ihn am 25. Juni 1999 zusammen mit Gord Murphy, Herberts Vasiļjevs und einem Achtrunden-Wahlrecht für den NHL Entry Draft 1999 im Tausch für Trevor Kidd an die Atlanta Thrashers ab. Die folgenden beiden Jahre spielte Tjärnqvist jedoch weiter für Djurgården, mit denen er 2000 und 2001 jeweils den nationalen Meistertitel errang.

Im Sommer 2001 wurde der Schwede erstmals in den Kader der Thrashers aufgenommen und spielte die folgenden drei Jahre für Atlanta in der National Hockey League. Während des Lockout in der NHL-Saison 2004/05 stand er erneut bei Djurgården aus seiner schwedischen Heimat unter Vertrag, zu denen er am 16. September 2004 als Free Agent gewechselt war. Ebenfalls als Free Agent wurde Tjärnqvist 2005 von den Minnesota Wild verpflichtet. Nach nur einem Jahr verließ er Minnesota wieder und unterschrieb bei den Edmonton Oilers. Einen Großteil der Saison 2006/07 verpasste er verletzungsbedingt, so dass er nur auf 37 Einsätze für die Oilers kam.

Während der Saison 2007/08 stand der Verteidiger in der russischen Superliga für Lokomotive Jaroslawl auf dem Eis, ehe er am 3. Juli 2008 als Free Agent von den Colorado Avalanche verpflichtet wurde. Diese verlängerten nach der Spielzeit 2008/09 seinen Kontrakt nicht, sodass der Schwede sich für ein Engagement bei Lokomotive Jaroslawl aus der Kontinentalen Hockey-Liga entschied. Im Juni 2011 erhielt der Verteidiger erneut einen Vertrag bei Djurgården Hockey aus der Elitserien und unterzeichnete für eine Saison. Nach dem Abstieg mit dem Klub aus der höchsten schwedischen Spielklasse, entschloss sich Tjärnqvist zu einem Wechsel zu den Kölner Haien, bei denen er einen Vertrag für die Saison 2012/13 unterzeichnete. Im Januar 2013 zog Tjärnqvist seinerseits die Option zur Verlängerung seines Vertrages bis Sommer 2014.

International[Bearbeiten]

Für sein Heimatland Schweden nahm Tjärnqvist von 2001 bis 2004 an vier Weltmeisterschaften, der U18-Junioren-Europameisterschaft 1994, zwei Junioren-Weltmeisterschaften in den Jahren 1995 sowie 1996, den Olympischen Winterspielen 2006 und dem World Cup of Hockey 2004 teil. Sein größter Erfolg mit der Nationalmannschaft war der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Turin im Jahr 2006.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
KHL-Hauptrunde 2 78 6 11 17 38
KHL-Playoffs 2 27 3 6 9 20
NHL-Reguläre Saison 6 352 18 72 90 130
NHL-Playoffs

(Stand: Ende der Saison 2010/11)

Weblinks[Bearbeiten]