Danilo Medina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Danilo Medina Sánchez (* 10. November 1951 in Arroyo Cano, Bohechío, Dominikanische Republik) wurde bei der Präsidentschaftswahl in der Dominikanischen Republik 2012 für die sozialliberale Partido de la Liberación Dominicana (PLD) zum Präsidenten der Dominikanischen Republik gewählt. Er folgt seinem Parteifreund Leonel Fernandez, der nach zwei Amtszeiten nicht wiedergewählt werden durfte. Fernandez’ Frau Margarita Cedeño de Fernández ist Stellvertreterin Medinas.

Medina erhielt 51,21 Prozent aller Stimmen, auf den Gegenkandidaten, den früheren Präsidenten Hipólito Mejía von der sozialdemokratisch-populistischen PRD (Revolutionären Dominikanischen Partei) entfielen 46,95 Prozent. Mejía hatte Medina 2000 bei Wahlen besiegt, er prangerte Unregelmäßigkeiten bei der Wahl 2012 an.[1]

Medina ist gelernter Volkswirt und gilt als eher introvertiert.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Presse, Mai 2012
  2. Univision, Mai 2012 (Memento vom 15. Juli 2012 im Webarchiv Archive.today)

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Leonel Fernández Präsident der Dominikanischen Republik
ab 16. August 2012