Danny K. Davis

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Danny K. Davis (2009)

Danny K. Davis (* 6. September 1941 in Parkdale, Ashley County, Arkansas) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit 1997 vertritt er den Bundesstaat Illinois im US-Repräsentantenhaus.

Werdegang[Bearbeiten]

Danny Davis besuchte bis 1957 die Savage High School und danach bis 1961 das Arkansas AM&N College. Daran schloss sich bis 1968 ein Studium an der Chicago State University an. Er beendete seine Ausbildung im Jahr 1977 am Union Institute in Cincinnati (Ohio). Parallel zu seiner Ausbildung arbeitete Davis in mehreren Berufen. Von 1961 bis 1965 war er bei der Postbehörde in Chicago angestellt. Bis 1968 unterrichtete er auch als Lehrer an den öffentlichen Schulen in dieser Stadt. Im Jahr 1969 wurde er geschäftsführender Direktor der Greater Lawndale Conservation Commission. Von 1969 bis 1971 leitete Davis die Fortbildungsabteilung des Martin L. King Neighborhood Health Center sowie von 1975 bis 1981 das West Side Health Center in Chicago.

Politisch wurde er Mitglied der Demokratischen Partei. Von 1979 bis 1990 saß er im Stadtrat von Chicago. Zwischen 1990 bis 1996 gehörte er dem Kreisrat im Cook County an. Zwischenzeitlich war er auch Collegedozent. 1984 und 1986 kandidierte er jeweils noch erfolglos für den Kongress. Bei den Kongresswahlen des Jahres 1996 wurde Davis dann aber im siebten Wahlbezirk von Illinois in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 1997 die Nachfolge von Cardiss Collins antrat. Nach bisher sieben Wiederwahlen kann er sein Mandat im Kongress bis heute ausüben. In seine Zeit als Kongressabgeordneter fielen die Terroranschläge am 11. September 2001, der Irakkrieg und der Militäreinsatz in Afghanistan.

Davis ist Mitglied im Ausschuss für Innere Sicherheit und im Committee on Oversight and Government Reform sowie in vier Unterausschüssen. Er ist auch Vorsitzender des Congressional Postal Caucus. Außerdem gehört er dem Congressional Black Caucus und dem Congressional Progressive Caucus an.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Danny K. Davis – Quellen und Volltexte (englisch)