Danske Bank

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  Danske Bank A/S
Danske Bank logo.svg
Holmens Kanal 14 København.jpg
Hauptsitz der Bank am Holmens Kanal in Kopenhagen
Staat Dänemark
Sitz Kopenhagen
Rechtsform Aktieselskab
ISIN DK0010274414
BIC DABADKKKXXX[1]
Gründung 5. Oktober 1871
Website www.danskebank.dk
Geschäftsdaten 2013[2]
Bilanzsumme 3.227,1 Mrd. DKK
Mitarbeiter 19.122
Geschäftsstellen 354 (davon 159 in Dänemark)
Leitung
Vorstand Thomas F. Borgen (CEO)
Aufsichtsrat Ole Andersen (Chairman)

Danske Bank A/S ist die größte Bank Dänemarks mit Hauptsitz in Kopenhagen am Holmens Kanal. Die Bank ist im Aktienindex OMX Copenhagen 20 an der Börse in Kopenhagen gelistet. Der Konzern besteht aus der Danske Bank, Realkredit Danmark und Danica Pension, wobei der Konzern Bankservice in mehreren Staaten Skandinaviens anbietet, dort unter dem Namen Fokus Bank. Die nordirische Northern Bank und die irische National Irish Bank sind ebenfalls Tochterunternehmen. Innerhalb Dänemarks hat die Danske Bank weitere Tochterunternehmen für Immobilien-, Kapital- und Leasinggeschäfte.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

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Am 5. Oktober 1871 wurde die Danske Bank unter dem Namen Den Danske Landmandsbank mit einem Grundkapital von 2,4 Millionen Reichstalern, oder (auch damals) 4,8 Millionen kroner, gegründet. Der Gründungsdirektor war Isak Glückstadt, der bis 1921 zusammen mit seinem Sohn Emil Glückstadt die größte Bank Skandinaviens aufbaute. Im Jahr 1919 bekam die Bank Liquiditätsprobleme, so daß der Staat von 1923 bis 1928 für die Bank garantieren musste.

  • 1976 nahm die Bank den Namen Den Danske Bank an.
  • 1990 fusionierte die Bank mit der Handelsbanken und der Provinsbanken.
  • 1991 gründete die Bank eine eigene Lebensversicherungstochter
  • 1993 übernahm die Bank die Mehrheit am Versicherungskonzern Baltica, nachdem sie bereits 1992 32% der Aktien des seinerzeit in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Versicherers erworben hatte
  • 1995 Verkauf des Sachversicherungsgeschäfts von Baltica an der Versicherer Tryg, das Versicherungsgeschäft des Bankkonzerns wird fortan unter dem Namen Danica betrieben
  • 1997 wurde die schwedische Östgöta Enskilda Bank übernommen
  • 1999 Verkauf des Sachversicherungsgeschäfts der Danica, unter dem Namen Danica Pension werden fortan auschlißelich Lebens-, Kranken- und Pensionsversicherungsverträge verkauft
  • 2000 wurde der Name der Bank in Danske Bank geändert.
  • 2001 fusionierte die Bank mit RealDanmark, die aus der BG Bank und Realkredit Danmark gebildet wurde.
  • 2005 wurde die nordirische Northern Bank und die irische National Irish Bank aufgekauft.
  • 2006 wurde die finnische Sampo Pankki gekauft.

Direktoren[Bearbeiten]

Unternehmenssitz der Danske Bank, Ansicht vom Kongens Nytorv
  • 1871–1910 Isak Glückstadt (1839–1910)
  • 1910–1922 Emil Glückstadt (1875–1923)
  • 1922–1928 Emil Hertz
  • 1922–1954 Oluf Nielsen
  • 1928–1964 Poul Ingholt (1894–1965)
  • 1964–1980 S. O. Sørensen
  • 1980–1990 Tage Andersen (1927–2006)
  • 1990–1998 Knud Sørensen
  • 1998–2012 Peter Straarup (* 1951)
  • 2012–2013 Eivind Kolding (* 1959)
  • seit 2013 Thomas F. Borgen (* 1964)

Filialen[Bearbeiten]

Litauen[Bearbeiten]

Die Filiale in Litauen ist Danske Bank A/S Lietuvos filialas.[3] 2010 erzielte man einen Umsatz von 472,044 Mio. Litas (136,7 Mio. Euro). SEB bankas beschäftigt 590 Mitarbeiter (2013).[4] Der Vorgänger war Dezember 1994 gegründete UAB Lietuvos vystymo bankas (Entwicklungsbank Litauens), die im September 2000 zur lizenzierten Kommerzbank und Dezember 2000 vom finnischen Sampo gekauft wurde. Ab 2001 hieß sie SAMPO bankas. 2004 wurde die Uždaroji akcinė bendrovė (UAB) zur Akcinė bendrovė (AB). 2006 kaufte Danske Bank A/S die Gruppe von SAMPO Bank. Seit Juni 2008 ist sie eine litauische Filiale von "Danske Bank". Generaldirektorist Gintautas Galvanauskas und Vorstandsvorsitzende Eivind Kolding.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jul Schovelin: Den Danske Landmandsbank, Hypotek- og Vekselbank 1871–1921, Kopenhagen 1921.
  • Søren Mørch: Det store bankkrak. Landmandsbankens sammenbrud 1922–23, ISBN 87-01-32822-0, Gyldendal 1986.
  • Søren Mørch, Per H. Hansen: Den Danske Bank, Centrum 1997.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag im BIC Directory beim SWIFT
  2. Jahresbericht 2013 (englisch; PDF; 11 MB) und Factbook (englisch)
  3. DanskeBank.lt
  4. Darbuotojų skaičius