Darkness (Band)

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Darkness
Allgemeine Informationen
Herkunft Essen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Genre(s) Thrash Metal
Gründung 1984
Auflösung 1989 oder später
Website www.death-squad.de.vu
Letzte Besetzung
Schlagzeug, anfangs auch Gesang
Andreas „Lacky“ Lakaw
Arnd Klink
Rolf „Ray“ Druschel († 2004)
Timo Oehlke
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Oliver „Olli“ Fernickel († 1998)
E-Gitarre
Jöter
E-Bass
Emma
E-Bass
Hartmund „Agony“ Schöner
E-Gitarre
Andreas „Skull“ Becker
E-Gitarre
Uwe „Damager“ Christofers
E-Bass
Detlef Bartfeld
E-Bass
Bruno
E-Gitarre
Pierre Danielscyk
E-Bass
Thomas Becker

Darkness war eine deutsche Thrash-Metal-Band aus Essen, Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 1984 gegründet wurde und sich nach 1989 wieder auflöste. 2013 hat sich die Band unter dem ursprünglichen Namen reformiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im Dezember 1984 nach einem Konzert von Destruction und Tormentor (später Kreator) gegründet. Die Gruppe bestand aus Schlagzeuger und Sänger Andreas „Lacky“/„Torturer“ Lakaw, Bassist Hartmut „Agony“ Schöner und Gitarrist Andreas „Skull“ Becker. Die Mitglieder begaben sich in die Zeche Carl und gründeten dort die Band und schrieben dort das erste Lied Armageddon. Kurze Zeit später kam als zweiter Gitarrist Uwe „Damager“ Christopfers zur Band. In dieser Besetzung nahm die Band ihr erstes Demo The Evil Curse auf. Kurz danach verließ Christopfers wieder die Band. Zu dritt folgte die nächste Demoaufnahme namens Titanic War. Daraufhin kam Sänger Oliver „Olli“/„Zeutan“ Fernickel zur Besetzung. Danach zerfiel die Band kurzzeitig. Als neue Mitglieder kamen Gitarrist Pierre Danielscyk und Bassist Bruno hinzu und nahmen das dritte Demo Spawn of the Dark One auf. Kurz darauf kam Arnd Klink als zweiter Gitarrist zur Band.[1]

Im Jahr 1987 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum Death Squad bei Tales of Thrash Records.[2] 1988 folgte das zweite Album Defenders of Justice bei Scratch Records als CD[3] und bei Tales of Thrash Records als LP.[4] Das Album wurde im Jahr 1992 bei Polyband unter dem Namen Broken Heart und 2005 unter dem Namen Bloodbath bei Battle Cry Records wiederveröffentlicht.[5] 1989 folge das letzte Album Conclusion & Revival, das über Hot Blood Records veröffentlicht wurde, bevor sich die Band auflöste.[6] 2004 fanden Mitglieder der Band wieder zusammen und gründeten Eure Erben. Die Band spielt Lieder von Darkness, meist auf deutsch, sowie neue Kompositionen.[7] Seit 2013 firmiert die Band wieder offiziell unter dem ursprünglichen Namen Darkness.[8]

Stil[Bearbeiten]

Das Debüt der Band, Death Squad, ist typisch für alten deutschen Thrash Metal. Sie gehörte nicht zu den lärmigsten Bands ihrer Zeit, sondern spielte „sehr schnellen, dennoch verständlichen Thrash mit ein paar Andeutungen von Originalität und ziemlich einprägsamen Riffs“. Darkness’ Stil war jedoch noch nicht voll entwickelt, einige Stücke „klingen ziemlich generisch“. Während ihr zweites Album Defenders of Justice einen eigenen Stil hatte, klang Conclusion & Revival „gewöhnlicher und weniger inspiriert“ als ihre vorigen Werke.[9]

Diskografie[Bearbeiten]

als Darkness
  • The Evil Curse (Demo, 1985, Eigenveröffentlichung)
  • Iron Force (Demo, 1985, Eigenveröffentlichung)
  • Attack the Mephisto (Demo, 1986, Eigenveröffentlichung)
  • Titanic War (Demo, 1986, Eigenveröffentlichung)
  • Spawn of the Dark One (Demo, 1986, Eigenveröffentlichung)
  • Death Squad (Album, 1987, Tales of Thrash Records)
  • Promo Tape (Demo, 1987, Eigenveröffentlichung)
  • Cleans Pforzheim (Demo, 1987, Eigenveröffentlichung)
  • Defenders of Justice (Album, 1988, Scratch Records(CD), Tales of Thrash Records (LP))
  • Conclusion & Revival (Album, 1989, Hot Blood Records)
  • Spawn of the Last One (Demo, 1989, Eigenveröffentlichung)
  • Broken Heart (Wiederveröffentlichung von Defenders of Justice, 1992, Polyband)
  • Bloodbath (Wiederveröffentlichung von Defenders of Justice, 2005, Battle Cry Records)
  • Bocholt Live Squad (Live-Album, 2005, Battle Cry Records)
als Eure Erben
  • Eure Erben (EP, 2006, Eigenveröffentlichung)
  • Eure Fäuste (EP, 2007, Eigenveröffentlichung)
  • Terror 2.0 (Album, 2010, Eigenveröffentlichung)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bandhistory, abgerufen am 15. September 2012.
  2. Darkness Death Squad, abgerufen am 15. September 2012.
  3. Darkness Defenders Of Justice, abgerufen am 16. September 2012.
  4. Darkness Defenders Of Justice, abgerufen am 16. September 2012.
  5. Darkness Defenders Of Justice (1988), abgerufen am 15. September 2012.
  6. Darkness Conclusion & Revival, abgerufen am 15. September 2012.
  7. Eure Erben, abgerufen am 15. September 2012.
  8. Powermetal.de, abgerufen am 2. April 2014.
  9. Reviews - D.