Daryl Stuermer

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Daryl Stuermer bei einem Phil-Collins-Konzert in Düsseldorf (2005)

Daryl Stuermer (* 27. November 1952 in Milwaukee) ist ein US-amerikanischer Musiker und Gitarrist. Stuermer ist durch die Zusammenarbeit mit der Band Genesis und deren Sänger Phil Collins einem breiten Publikum bekannt geworden.

Biographie[Bearbeiten]

Daryl Stuermer wuchs in Milwaukee, Wisconsin, auf, wo er im Alter von 11 Jahren das Gitarrenspiel begann. Zunächst von Jazzmusik beeinflusst, wandte sich Stuermer durch Musiker wie Jimi Hendrix der Rockmusik zu. In seiner ersten Rockband Sweetbottom erreichte Stuermer erste lokale Bekanntheit. 1975 lernte er bei einem Konzert der Sweetbottoms Frank Zappas Keyboarder, George Duke, kennen, welcher ihm ein Engagement bei dem Jazzviolinisten Jean-Luc Ponty verschaffte. Dieses Engagement umfasste unter anderem die Mitarbeit an einer Welttournee und vier Studioalben.

Im Dezember 1977 nahm Stuermer erfolgreich an einem Casting der Band Genesis teil, die einen Gitarristen und Bassisten für die kommende Welttournee „And Then There Were Three“ suchte. Seit dieser Zeit trat Daryl regelmäßig bei Liveauftritten der Band Genesis als Gitarrist und Bassist auf. Phil Collins bezeichnete Stuermer scherzhaft als ein „festes vorübergehendes Teilzeitmitglied“.

Als Phil Collins im Jahr 1981 seine Solokarriere begann, übernahm Stuermer auch hier die Gitarre live und im Studio. Stuermer war hier unter anderem auch als Co-Writer verschiedener Songs wie zum Beispiel Something Happened on the Way to Heaven beteiligt. Weiter erschien Stuermer auf den Soloalben der anderen Genesis-Mitglieder Tony Banks und Mike Rutherford.

Neben seiner Zusammenarbeit mit Genesis und Phil Collins hat Daryl Stuermer auch eigene Projekte verfolgt und diverse Soloalben veröffentlicht. Nach Beendigung der „Invisible Touch“-Tour 1987 von Genesis, ergriff er die Gelegenheit und nahm sein erstes Solo-Album Steppin’ Out bei GRP-Records auf. Im Mai 1998 gründete Stuermer die unabhängige Plattenfirma „Urban Island Music“ mit dem Album Live and Learn als erste Veröffentlichung.

Diskografie[Bearbeiten]

Daryl Stuermer Solo[Bearbeiten]

  • Steppin' out (1987)
  • Live and learn (1998)
  • Another side of Genesis (2000)
  • Waiting in the wings (2001)
  • Sweetbottom Live: The Reunion (2003)
  • Retrofit (2004)
  • The Nylon String Sampler (2005)
  • Rewired - The Electric Collection (2006)
  • Go (2007)

mit Sweetbottom[Bearbeiten]

  • Sweetbottom - The reunion (2003)

mit Genesis[Bearbeiten]

mit Phil Collins[Bearbeiten]

  • Face Value (1981)
  • Hello I Must Be Going (1983)
  • No Jacket Required (1985)
  • Knebworth Concert (Various Artists) - (1990)
  • But Seriously (1990)
  • Serious Hits Live (1991)
  • Two Rooms (Various Artists) (1991)
  • Dance Into The Light (1996)
  • Phil Collins Hits (1998)
  • Hot Night in Paris – Big Band (1998)
  • Testify (2002)

mit Mike Rutherford[Bearbeiten]

  • Acting Very Strange - 1984

mit Tony Banks[Bearbeiten]

  • The Fugitive - 1984
  • Still - 1992

mit Philip Bailey[Bearbeiten]

  • Chinese Wall - 1984

mit Jean-Luc Ponty[Bearbeiten]

  • Aurora - 1975
  • Imaginary Voyage - 1976
  • Enigmatic Ocean - 1977
  • Civilized Evil - 1981

mit George Duke[Bearbeiten]

  • I Love The Blues She Heard Me Cry - 1975
  • Liberated Fantasies - 1976

mit Frida[Bearbeiten]

  • Something’s Going On - 1982

mit Joan Armatrading[Bearbeiten]

  • The Key - 1984

mit Peter Frampton[Bearbeiten]

  • Premonition - 1986

mit Various Artists[Bearbeiten]

  • A GRP Christmas Collection - 1989

mit Kostia[Bearbeiten]

  • The Spirit of Olympia - 1991
  • Instrumental Tribute to Elton John - 1998
  • Billy Joel Naturally - 2000

mit Douglas Spotted Eagle[Bearbeiten]

  • Pray - 1998

mit Framing Amy[Bearbeiten]

  • Eureka Phenom - 1999

mit The Bystanders[Bearbeiten]

  • It’s Life - 2000

mit Vince and the Attorneys[Bearbeiten]

  • Truth is Irrelevant - 2003

mit Mystery[Bearbeiten]

  • One Among the Living - 2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Daryl Stuermer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien