Das Ding aus einer anderen Welt (1951)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Das Ding aus einer anderen Welt |
| Originaltitel | The Thing from Another World |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1951 |
| Länge | 83 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Christian Nyby |
| Drehbuch | Charles Lederer Ben Hecht |
| Produktion | Howard Hawks |
| Musik | Dimitri Tiomkin |
| Kamera | Russell Harlan |
| Schnitt | Roland Gross |
| Besetzung | |
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Das Ding aus einer anderen Welt ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1951. Er gilt als wegweisender Klassiker seines Genres.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Ein Team von Wissenschaftlern entdeckt unweit seiner Forschungsstation in der Arktis ein Raumschiff, das abgestürzt und im Eis festgefroren ist. Eine zu Hilfe gerufene Gruppe von Soldaten versucht, das Raumschiff freizusprengen, wodurch es vernichtet wird. Ein unbekanntes Wesen kann jedoch, eingefroren in einen Eisblock, unversehrt geborgen und zur Forschungsstation gebracht werden. Dort schmilzt das Eis und das zum Leben erwachte Wesen beginnt eine mörderische Jagd auf Menschen und Tiere. Die Wissenschaftler finden heraus, dass es sich bei dem Fremden um eine Art Pflanze handelt, die sich von Blut ernährt. Das Wesen scheint unbesiegbar, bis es einer Gruppe von Überlebenden gelingt, das Ding durch Elektroschocks zur Strecke zu bringen.
Produktion [Bearbeiten]
Obwohl ungenannt, führte Produzent Howard Hawks streckenweise auch die Regie des Films. Er verlegte den Ort der Handlung vom Süd- an den Nordpol und nahm einige Änderungen zur Drehbuchvorlage, der Kurzgeschichte Who Goes There? von John W. Campbell Jr., vor. Das Ding kann sich im Gegensatz zur Kurzgeschichte beispielsweise nicht in eine andere Lebensform verwandeln.
Die Szene, in der die Darsteller das UFO unter dem Eis entdecken, wurde – mangels Schnee und Eis – unter Zuhilfenahme von Mehl und Cornflakes auf dem Gelände der RKO Pictures-Studios im kalifornischen San Fernando Valley gedreht. Als für die „Freilegung“ des Raumschiffes ein Sprengsatz gezündet wurde, gingen in der Umgebung etliche Fensterscheiben zu Bruch. Die Kamera folgte der aufsteigenden Rauchwolke auch über den Rand der Polarhimmelkulisse hinaus, ein Schnittfehler, der auch heute noch im Film zu sehen ist.
Kritiken [Bearbeiten]
Filmstarts bezeichnet Das Ding aus einer anderen Welt als „hochspannenden Klassiker“, der durch „verschiedene Blickwinkel und gut ausgeleuchtete Charaktere“ besticht.[1]
„[…] ein spannender, in sich schlüssiger Science-Fiction-Klassiker, der sich die Furcht der Zeitgenossen vor Fliegenden Untertassen zunutze macht und auch als politische Parabel (Furcht vor kommunistischer Unterwanderung) deutbar ist. Erstmals wurde ein Monster aus dem Weltraum in den Mittelpunkt eines utopischen Films gestellt.“
Verwandte Filme [Bearbeiten]
- 1982 erschien ein Remake des Films mit Kurt Russell unter der Regie von John Carpenter.
- 2011 erschien ein Prequel des Remakes mit dem englischen Titel The Thing unter der Regie von Matthijs van Heijningen Jr..[3]
Sonstiges [Bearbeiten]
- Die Erstaufführung fand am 26. Oktober 1951 statt. Im deutschen Fernsehen lief der Schwarzweißfilm zum ersten Mal am 12. Mai 1973 in der ARD. Die Originalfassung ist 87 Minuten, die deutsche Fassung 82 Minuten lang.
- Die Kurzgeschichte Who Goes There? von John W. Campbell Jr. aus dem Jahr 1938 bildet die Vorlage des Films. Campbells Roman – unter dem Pseudonym Don A. Stuart veröffentlicht – wurde von den Science Fiction Writers of America zum besten Kurzroman vor 1965 gewählt.
- Darsteller des Außerirdischen war der 2,01 Meter große James Arness; bekannt wurde Arness als Marshall Matt Dillon in der Fernsehserie Rauchende Colts, die von 1955 bis 1975 produziert wurde.
- Die erste Wache, die im Film das noch eingefrorene Monster im Auge behalten soll, pfeift – als wolle sie sich selbst Mut machen – die Musik aus Red River vor sich hin, damals noch ein sehr bekannter Film ebenfalls von Howard Hawks (und heute ein Klassiker des Westerngenres), bei dem der jetzige offizielle Regisseur Christian Nyby noch den Schnitt übernommen und auch Dimitri Tiomkin die Musik komponiert hatte.
- Die gleichnamige Verfilmung aus dem Jahr 1982 von John Carpenter hält sich enger an Campbells Romanvorlage.
- 2012 entstand unter der Leitung von Jon und Al Kaplan, ein Musical über den Film. Die Hauptrolle spielte Nick Amado.[4]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ http://www.filmstarts.de/kritiken/40104-Das-Ding-aus-einer-anderen-Welt.html
- ↑ Das Ding aus einer anderen Welt (1951) im Lexikon des Internationalen Films
- ↑ The Thing (2011) auf imdb.com
- ↑ The Thing. The Musical. The Hilarity.
Weblinks [Bearbeiten]
- Das Ding aus einer anderen Welt in der Internet Movie Database (englisch)
- Informationen, Plakate und Aushangfotos zum Film
The Road to Glory | Fig Leaves | The Cradle Snatchers | Bezahlte Liebe | Blaue Jungs – blonde Mädchen | Hinter Haremsmauern | The Air Circus | Trent’s Last Case | Start in die Dämmerung | Das Strafgesetzbuch | Scarface | Der Schrei der Masse | Tiger Hai | La foule hurle | Today We Live | Der Boxer und die Lady | Schrei der Gehetzten | Napoleon vom Broadway | San Francisco im Goldfieber | Höhe Null | The Road to Glory | Nimm, was du kriegen kannst | Leoparden küßt man nicht | S.O.S. Feuer an Bord | Sein Mädchen für besondere Fälle | Sergeant York | Die merkwürdige Zähmung der Gangsterbraut Sugarpuss | Air Force | Geächtet | Korvette K 225 | Haben und Nichthaben | Tote schlafen fest | Red River | Die tollkühne Rettung der Gangsterbraut Honey Swanson | Ich war eine männliche Kriegsbraut | Das Ding aus einer anderen Welt | The Big Sky – Der weite Himmel | Fünf Perlen | Liebling, ich werde jünger | Blondinen bevorzugt | Land der Pharaonen | Rio Bravo | Hatari! | Ein Goldfisch an der Leine | Rote Linie 7000 | El Dorado | Rio Lobo