Das Geheimnis der grünen Stecknadel

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Filmdaten
Deutscher Titel Das Geheimnis der grünen Stecknadel
Originaltitel Cosa avete fatto a Solange?
Das Geheimnis der gruenen Stecknadel Logo 001.svg
Produktionsland Italien, Bundesrepublik Deutschland
Originalsprache Deutsch
Englisch
Italienisch
Erscheinungsjahr 1972
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Massimo Dallamano
Drehbuch Peter M. Thouet
Bruno di Geronimo
Massimo Dallamano
Produktion Leo Pescarolo
Horst Wendlandt
Musik Ennio Morricone
Kamera Aristide Massacessi
Schnitt Antonio Siciliano
Clarissa Ambach
Besetzung

Das Geheimnis der grünen Stecknadel ist ein italienisch-deutscher Kriminalfilm (ital. Titel: Cosa avete fatto a Solange?), der in Deutschland als 37. Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit veröffentlicht wurde. Der Film, der auf Motiven des Romans „Das Geheimnis der Stecknadel“ (Originaltitel: The Clue of the New Pin) von Edgar Wallace basiert, wurde vom 13. September bis 1. November 1971 unter der Regie des Italieners Massimo Dallamano in London und Rom gedreht. Der von der deutschen Rialto Film koproduzierte und in Techniscope aufgenommene Giallo startete am 9. März 1972 in den Kinos beider Herstellungsländer.

Handlung[Bearbeiten]

Inspektor Barth von Scotland Yard muss dieses Mal auf der Jagd nach dem Mörder die berühmte „Stecknadel im Heuhaufen“ suchen. Im Londoner Hyde Park wird die Schülerin eines katholischen Mädcheninternats ermordet aufgefunden. Das einzige Indiz, das die Polizei am Tatort vorfindet, ist eine grüne Stecknadel.

Kommissar Barths erster Verdacht richtet sich gegen den Italienischlehrer Henry Rossini. Dieser hatte sich mit der Schülerin Elisabeth, mit der er ein Verhältnis hat, nahe dem Tatort aufgehalten und verwickelt sich bei seiner ersten Vernehmung in Widersprüche. Kurze Zeit später wird die Schülerin Janet ebenfalls ermordet. Nachdem Elisabeth das dritte Opfer des Mörders wird, versucht Rossini nun mit eigenen Nachforschungen das Verbrechen aufzuklären und stößt auf ein Mädchen namens Solange.

Solange ist ein ehemaliges Mitglied einer eingeschworenen Internats-Clique. Das Erkennungszeichen der beteiligten Mädchen ist eine grüne Stecknadel. Mit diesem Wissen lüftet Kommissar Barth ein schreckliches Geheimnis.

Kritiken[Bearbeiten]

„Das Unbehagliche an diesem hart inszenierten Krimi ist dessen Vermischung mit spekulativem Sex.“

Filmecho, 19/1972

„Regisseur Massimo Dallamano hat geschickt die vielen Fäden zusammengestrickt.“

Stuttgarter Zeitung

„Verworrener Krimi. Die Edgar Wallace Reihe hatte zwar Italien erreicht, aber mit den früheren Krimis nicht mehr viel gemeinsam. (Wertung: mäßig)“

Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“, 1990

„Mäßig spannende Wallace-Verfilmung, die sich den Anstrich eines Psychothrillers gibt, aber voller Ungereimtheiten steckt und in modischen Klischees erstickt.“

Lexikon des Internationalen Films

Sonstiges[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Edgar Wallace: Das Geheimnis der Stecknadel (Originaltitel: The Clue of the New Pin). Deutsche Übersetzung. Wilhelm Goldmann GmbH, München 2001, ISBN 3-442-05319-6.
  • Joachim Kramp: Das Edgar Wallace Lexikon. Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-508-2.
  • Joachim Kramp: Hallo! Hier spricht Edgar Wallace. Die Geschichte der legendären deutschen Kriminalfilmserie von 1959–1972. 3. Auflage. Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2005, ISBN 3-89602-645-3.

Weblinks[Bearbeiten]