Das Geheimnis des gelben Grabes

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Filmdaten
Deutscher Titel Das Geheimnis des gelben Grabes
Originaltitel L' etrusco uccide ancora
Das Geheimnis des gelben Grabes Logo 001.svg
Produktionsland Italien, Bundesrepublik Deutschland, Jugoslawien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1972
Länge 101 Minuten
Altersfreigabe FSK 18 (Kino, gekürzt) / 16 (DVD ungekürzt)
Stab
Regie Armando Crispino
Drehbuch Armando Crispino
Lucio Battistrada
Produktion Artur Brauner
Musik Riz Ortolani
Kamera Erico Menczer
Schnitt Alberto Gallitti
Besetzung

Das Geheimnis des gelben Grabes (Original: L' etrusco uccide ancora) ist ein dem Thriller zugehöriger Kriminalfilm aus dem Jahr 1971, der in deutsch-italienisch-jugoslawischer Ko-Produktion entstand. In Deutschland wurde der Giallo als letzter Teil der Bryan Edgar Wallace-Reihe vermarktet, basiert aber in keiner Weise auf einer Vorlage des Autors.

Handlung[Bearbeiten]

Der amerikanische Archäologe Jason Porter erforscht die Grabstätten der Etrustker auf dem Grundstück des Dirigenten Nikos Samarakis, Dieser ist inzwischen mit Porters Exfrau Myra verheiratet, die ihn wegen seines Alkoholproblems verließ. So kommt es zwischen Samarakis und Porter, der immer noch Myra nachhängt vermehrt zu Spannungen. Bei den Ausgrabungen stößt Porter wieder auf eine neue Grabkammer mit Höhlenmalereien, die den Mord eines Dämons an einem jungen Paar darstellt. Kurze Zeit später passiert tatsächlich ein derartiges Verbrechen in einer alten Grabstätte, bei der ein junges Paar mit einem vonn Jasons Forschungssonden erschlagen wurde. Auffallend ist zudem, dass der Mörder dem Mädchen rote Balletschuhe anzog und nach dem Mord laut die Aufnahme einer Verdi-Oper abspielte. Neben Jason geraten immer wieder andere Personen unter Verdacht, während der Täter die nächsten Opfer sucht…

Kritik[Bearbeiten]

Ein Totalverriss stellte die Kurzkritik im Lexikon des Internationalen Films dar, die „eine wirre Mischung aus Horrorfilm, Krimi und Psycho-Schocker, spannungsarm und völlig unglaubwürdig“[1] sah.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Geheimnis des gelben Grabes sollte der letzte Kriminalfilm sein, der den deutschen Edgar Wallace Filmen zugerechnet werden kann und konnte nicht mehr an der Erfolge seiner Vorgänger anschließen, weswegen weitere derartigen Projekte von Brauners CCC-Film nicht mehr in Angriff genommen wurden.

In den deutschen Kinos erschien der Film lediglich in einer stark um Handlung erleichterten Fassung und startete mit einer FSK-Freigabe "ab 18 Jahren". Die weiterhin gekürzte VHS-Version erhielt eine FSK "ab 16 Jahren". Die DVD von Universum enthält wiederum die ungekürzte Fassung

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Das Geheimnis des gelben Grabes im Lexikon des Internationalen Films