Das Leben des Emile Zola

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Das Leben des Emile Zola
Originaltitel The Life of Emile Zola
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1937
Länge 116 Minuten
Altersfreigabe FSK keine Angabe
Stab
Regie William Dieterle
Drehbuch Norman Reilly Raine,
Heinz Herald,
Géza Herczeg
Produktion Henry Blanke
Musik Max Steiner
Kamera Tony Gaudio
Schnitt Warren Low
Besetzung

Das Leben des Emile Zola (Originaltitel: The Life of Emile Zola) ist ein unter der Regie von William Dieterle entstandener Spielfilm aus dem Jahr 1937. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des französischen Schriftstellers und Journalisten Émile Zola. Das Leben des Emile Zola erhielt 1938 den Oscar für den Besten Film.

Handlung[Bearbeiten]

Zu Beginn des Films lebt Zola mit seinem Freund Paul Cézanne in einer ärmlichen Pariser Mansarde. Durch die Veröffentlichung seines Romans Nana erlangt er Reichtum und Ruhm. Der Schwerpunkt des Films liegt allerdings auf der Darstellung der Dreyfus-Affäre. Als der Armeehauptmann Alfred Dreyfus als Opfer einer Intrige auf die Teufelsinsel verbannt wird, nimmt Zola den Kampf um Dreyfus' Freisprechung auf. Durch die Veröffentlichung seines Artikels „J’accuse“ bezieht Zola Stellung und wird angeklagt. Vor Gericht hält er eine flammende Verteidigungsrede. Er wird aber dennoch schuldig befunden und muss nach London fliehen. Er bezieht jedoch weiter Stellung gegen den Justizskandal.

Rezeption[Bearbeiten]

Der Film war bei Kritik und Publikum ein großer Erfolg und ist es noch immer. Er wurde 2000 als besonders erhaltenswert eingestuft, in die National Film Registry aufgenommen und war der erste biographische Film, der den Oscar erhielt.

Ehrungen[Bearbeiten]

Oscarverleihung 1938

Kritiken[Bearbeiten]

„Kein historisch und geistesgeschichtlich orientiertes Porträt, sondern oberflächlich-unterhaltsam; großartig in der Interpretation der Hauptrolle.“

Lexikon des internationalen Films

Weblinks[Bearbeiten]