Das Liebeskarussell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Originaltitel Das Liebeskarussell
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1965
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Rolf Thiele
Axel von Ambesser
Alfred Weidenmann
Drehbuch Walter Schneider
Produktion Karl Spiehs
Musik Erwin Halletz
Kamera Wolf Wirth
Schnitt Annemarie Reisetbauer
Besetzung

Das Liebeskarussell ist ein österreichischer Episodenfilm aus dem Jahr 1965, in freier Anlehnung an Arthur Schnitzlers "Reigen". Die Regisseure waren Rolf Thiele (Segmente Sybill und Angela), Axel von Ambesser (Segment Lolita) und Alfred Weidenmann (Segment Dorothea). Die Handlung schrieben Paul Hengge (Segment Angela), Kurt Nachmann (Segment Lolita), Herbert Reinecker (Segment Dorothea) sowie Walter Schneider, der das Gesamtdrehbuch verfasste.

Handlung[Bearbeiten]

Frau Angela Claasen schlafwandelt; ihre nächtlichen Ausflüge führen sie in ein fremdes Bett. Erst allmählich kommt ihr Gatte dahinter, dass von “Schlafwandeln” keine Rede sein kann.

Der Stardirigent Stefan von Cramer nutzt eine Konzertpause zu einem Techtelmechtel mit seiner Frau. Deren Liebhaber erwischt sie dabei; voller Zorn vergisst er die wahren Verhältnisse.

Peter ist schüchtern und in Liebesdingen unerfahren; als eine Badewanne überläuft, ändert sich das, da die sinnliche Nachbarin Lolita zu Hilfe kommt.

Mit Hilfe der verführerischen Dorothea Parker spielen ehemalige Schüler dem jetzigen Professor Hellberg, ihrem damaligen Klassenbesten, einen Streich: Sie machen ihn betrunken und lassen ihn dann glauben, er habe die Journalistin verführt. Während sie sich selber mit Prostituierten vergnügen, schläft er seinen Rausch aus. Als er sich bei Dorothea entschuldigen will, stellt sich seine Unschuld heraus; doch nun kommen sich die beiden tatsächlich näher.

Kritiken[Bearbeiten]

„Vier geist- und geschmacklose „Lustspiel“-Episoden über „erotische“ Beziehungen älterer Herren und jüngerer Damen. Humor, Ironie und Erotik fehlen auf der ganzen Linie, statt dessen herrscht eine senile Scheinmoral vor, die den hochkarätig besetzten Film als primitive Spekulation mit schlüpfriger Situationskomik entlarvt.“

Film-Dienst [1]

„In der Gestaltung ohne jedes Profil, zeigen die Hersteller des Films in ihrer geistigen und sittlichen Haltung einen Hang zum Spießertum. Für Jugendliche abzulehnen und für Erwachsene wertlos und überflüssig.“

Evangelischer Filmbeobachter [2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Das Liebeskarussell im Lexikon des Internationalen Films
  2. Kritik Nr. 391/1965