Das Messer (1985)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Das Messer
Originaltitel Jagged Edge
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1985
Länge 108[1] Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Richard Marquand
Drehbuch Joe Eszterhas
Produktion Martin Ransohoff
Musik John Barry
Kamera Matthew F. Leonetti
Schnitt Sean Barton
Besetzung

Das Messer (Originaltitel Jagged Edge) ist ein US-amerikanischer Gerichtsthriller aus dem Jahre 1985. Regie führte Richard Marquand, nach dem Drehbuch von Joe Eszterhas.

Handlung[Bearbeiten]

Eine Frau und eine Hausangestellte werden von einem maskierten Einbrecher mit einem Jagdmesser ermordet. Nach der Tat wird der Ehemann, der Chefredakteur Jack Forrester, wegen Mordes an seiner Frau angeklagt. Die Verteidigung übernimmt die Anwältin Teddy Barnes, die sich eigentlich aus Strafrechtsfällen zurückgezogen hatte. Obwohl sie nach und nach Zweifel an der Unschuld ihres Mandanten hat, beginnt sie eine Affäre mit Forrester. Es kommt zur Gerichtsverhandlung, bei der diverse Zeugen aufgerufen werden, wobei klar wird, dass weder Jack noch seine Frau eine Bilderbuchehe führten. Während der Verhandlung tauchen immer wieder anonyme Briefe auf, die Jacks Unschuld bezeugen sollen. Sie wurden auf einer alten Schreibmaschine der Marke „Smith Corona“ mit einem fehlerhaft hochgestelltem „t“ geschrieben. Forrester hat zwar ein Motiv (er ist nach dem Tod seiner Frau der Alleinerbe ihres Vermögens), auch hat er kein Alibi, doch es fehlt die Tatwaffe und Teddy kann Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Zeugen wecken, weshalb die Gerichtsverhandlung mit einem Freispruch endet.

Nach dem gewonnenen Prozess fahren Jack und Teddy zum Sommerhaus der Forresters. Nachdem Teddy am nächsten Tag geduscht hat, sucht sie ein Handtuch. Dabei fällt der ganze Stapel aus dem Regal. Dahinter ist eine Schreibmaschine der Firma „Smith Corona“ versteckt. Teddy ist darüber sehr verschreckt und testet die Schreibmaschine unmittelbar auf das „t“. Es ist dieselbe Schreibmaschine, auf der die anonymen Briefe geschrieben wurden. Teddy wird klar, dass Jack der Mörder seiner Frau ist und er die Briefe selbst geschrieben hat. Sie nimmt die Schreibmaschine an sich und verlässt Jack unter dem Vorwand, ihrem Sohn ginge es nicht gut. Als Jack sie abends anruft und Teddy ihm berichtet, dass sie dahintergekommen ist, dass er der Mörder ist, sucht er sie maskiert und vermummt auf und will sie ebenfalls (mit dem Messer) töten. Teddy erschießt ihn in Notwehr.

Kritiken[Bearbeiten]

„Ein Thriller, der durchgehend spannend die Hintergründe eines Mordfalles schildert; durch ansprechende Schauspielerleistungen, Kameraarbeit und Montage über dem Durchschnitt des Genres.“

Lexikon des internationalen Films[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Robert Loggia wurde 1986 für einen Oscar nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Das Messer (1985) im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 30. Oktober 2011