Das alte Mütterchen

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Das alte Mütterchen ist die achte von zehn Kinderlegenden im Anhang der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 208; ATU 934C).

Inhalt[Bearbeiten]

Eine einsame alte Frau klagt Gott an, weil ihre Söhne und alle Freunde tot sind. Sie hört läuten und findet die Kirche voll toter Verwandter, auch ihr Platz ist besetzt. Eine Muhme zeigt ihr ihre Söhne, die, wenn sie nicht jung gestorben wären, an den Galgen und ans Rad gekommen wären. Sie geht heim, dankt Gott und stirbt.

Herkunft[Bearbeiten]

Die Sage ist ab der Zweitauflage (1819) als Kinderlegende Nr. 8 enthalten, laut Grimms Anmerkung aus Hessen. Sie vergleichen Die Geisterkirche aus Deutsche Sagen (Nr. 175).

Literatur[Bearbeiten]

  • Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen. Mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort (= Universal-Bibliothek 3193). Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichten Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Nachdruck, durchgesehene und bibliografisch ergänzte Ausgabe. Reclam, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1, S. 275–276, 518.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Das alte Mütterchen – Quellen und Volltexte