Das dreckige Spiel

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Filmdaten
Deutscher Titel Das dreckige Spiel
Originaltitel True Believer
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1989
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Joseph Ruben
Drehbuch Wesley Strick
Produktion Lawrence Lasker
Walter F. Parkes
Musik Brad Fiedel
Kamera John Lindley
Schnitt George Bowers
Besetzung

Das dreckige Spiel (True Believer) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Joseph Ruben aus dem Jahr 1989.

Handlung[Bearbeiten]

Der einst idealistisch gesinnte Anwalt Edward Dodd übernimmt überwiegend die Verteidigung der Drogenhändler in Strafprozessen. Der Universitätsabsolventen Roger Baron, der Dodd bewundert und dessen Wirken in bekannten Prozessen der 1960er Jahre er auswendig kennt, stellt sich bei ihm vor. Dodd und Baron arbeiten fortan zusammen.

Baron überredet Dodd, den Fall des seit acht Jahren inhaftierten Koreaners Shu Kai Kim zu übernehmen, der wegen eines Mordes auf offener Straße einsitzt und im Gefängnis bei einem Kampf unter rivalisierenden Banden einen weiteren Menschen getötet haben soll.

Dodd entdeckt in den Aussagen der Zeugen des ersten Mordprozesses zahlreiche Schwachpunkte. Er findet heraus, dass der Mord von einem ins Zeugenschutzprogramm aufgenommenen Mann begangen wurde, der als Informant der Justizbehörden arbeitete und zur Zeit des Mordes in einer dunklen Straße wie ein bärtiger Asiate aussah. Der damalige Staatsanwalt nutzte diese Situation für eigene Machtinteressen aus und ließ den Mord durch drei korrupte Polizisten dem völlig unschuldigen Shu Kai Kim in die Schuhe schieben.

Dodd gelingt es, einen der korrupten Polizisten zu einer wahrheitsgemäßen Aussage zu bewegen, um sein Gewissen zu erleichtern. Bei einem Schusswechsel mit den anderen Mittätern, die das verhindern wollen, wird der eigentliche Täter getötet.

Der Verteidiger ruft den damals beteiligten Staatsanwalt ins Zeugenstand. Dieser kann den nun vorgelegten Beweisen und Aussagen nichts entgegensetzen. Shu Kai Kim wird freigelassen.

Kritiken[Bearbeiten]

Hal Hinson lobte in der Washington Post vom 17. Februar 1989 die Darstellungen von Robert Downey junior und Margaret Colin. Die Darstellung von James Woods – der in die Rolle „sein Herz und seine Seele“ stecke – sei intensiv, weise jedoch auch „panische“ Züge auf. Diese Art der Intensität sei nicht hineinziehend.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, „aufgeputschte Action im Milieu der New Yorker Chinatown-Gangs“ lenke von dem „Interesse an der Psychologie der Figur“ ab. Der Film sei „spannend“, dennoch „pathetisch“; seine Inszenierung sei „zu hektisch“.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Joseph Ruben gewann im Jahr 1989 den Grand Prix des französischen Cognac Festival du Film Policier. Wesley Strick wurde im Jahr 1990 für den Edgar Allan Poe Award nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Oakland (Kalifornien) gedreht. [3] Er spielte in den Kinos der USA ca. 8,7 Millionen US-Dollar ein. [4]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Kritik von Hal Hinson
  2. Das dreckige Spiel im Lexikon des Internationalen Films
  3. Filming locations für True Believer
  4. Box office / business für True Believer

Weblinks[Bearbeiten]