Das letzte Ufer
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Das letzte Ufer |
| Originaltitel: | On the Beach |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1959 |
| Länge (PAL-DVD): | ca. 129 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie: | Stanley Kramer |
| Drehbuch: | John Paxton, Buch: Nevil Shute |
| Produktion: | Stanley Kramer |
| Musik: | Ernest Gold |
| Kamera: | Giuseppe Rotunno |
| Schnitt: | Frederic Knudtson |
| Besetzung | |
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Das letzte Ufer ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1959. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nevil Shute und wurde unter der Regie von Stanley Kramer gedreht. Deutsche Dialogfassung unter Mitarbeit von Erich Maria Remarque
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Nach einem globalen Atomkrieg ist die Atmosphäre der Erde radioaktiv verseucht, nur in Australien ist Leben für den Moment noch möglich. Dorthin steuert das amerikanische Atom-U-Boot 623 Sawfish unter Captain Dwight Towers direkt aus dem verstrahlten Kampfgebiet. Über den Verbindungsoffizier Peter Holmes lernt Towers Moira Davidson kennen und lieben. Bei einer Zusammenkunft von Militär und Wissenschaftlern wird die Möglichkeit diskutiert, dass die Radioaktivität durch Regen oder Schnee aus der Atmosphäre herausgewaschen werden könnte, und Australien so von der Strahlung verschont bliebe. Als aus der Gegend um San Diego noch ein mysteriöses sinnloses Morsesignal empfangen wird, schickt man die Sawfish zur amerikanischen Westküste, um die Herkunft des Signals zu erkunden. Der mitreisende Atomwissenschaftler Julian Osborne entdeckt durch Messungen mit einem Geigerzähler, dass die Radioaktivität weiter steigt und es auch für Australien keine Hoffnung auf Überleben gibt. Bei einem Zwischenstopp in San Francisco sieht man zum ersten Mal das verstrahlte menschenleere amerikanische Festland, ein dort beheimateter Matrose entfernt sich unerlaubt von der Sawfish, um seine letzten Tage in vertrauter Umgebung zu verbringen. In San Diego findet Lt. Sunderstrom die Quelle des Morsesignals, eine Glasflasche hatte sich in einer Rolloschnur verfangen und wippte im Wind auf einer Morsetaste. Zurück in Australien verbringt Towers seine letzten Wochen zusammen mit Moira, Julian Osborne erfüllt sich seinen Traum vom Rennfahrer und gewinnt ein Autorennen mit seinem restaurierten Ferrari-Sportwagen. Als das Ende naht und die ersten Menschen krank werden, vergiftet sich Osborne mit den Abgasen seines Autos, Holmes und seine Frau Mary schlucken vom Staat ausgegebene Suizid-Tabletten. Die Besatzung der Sawfish entscheidet sich für die Rückfahrt in die USA, um in der Heimat auf den Tod zu warten. Towers fühlt sich aus Fürsorge in der Pflicht, seine Mannschaft auf ihrer letzten Fahrt nicht im Stich zu lassen und fährt mit. Er verlässt Moira, die er liebt, und sticht in See.
[Bearbeiten] Hintergrund
- Das US-Verteidigungsministerium und die US Navy verwehrten dem Projekt ihre Mitarbeit. Man wich daher auf das nichtatomare U-Boot HMS Andrew aus.
- Teile des Films wurden in Berwick aufgenommen, einem Vorort von Melbourne. Noch heute tragen einige der dortigen Straßen Namen der damaligen Beteiligten, so z.B. die Gardner Street oder der Kramer Drive.
- Im Jahr 2000 drehte Russell Mulcahy das Remake USS Charleston – Die letzte Hoffnung der Menschheit, einen direkt für die Fernsehausstrahlung konzipierten Zweiteiler.
[Bearbeiten] Kritiken
„Das große Verdienst des Films ist, abgesehen von seinem Unterhaltungswert, die Tatsache, dass er die leidenschaftliche Überzeugung vermittelt, dass die Menschheit es wert ist, gerettet zu werden. Mr. Kramer und seine Assistenten haben den Kernpunkt überzeugend herausgearbeitet: Leben ist ein unersetzbarer Schatz, und man sollte alles daransetzen – solange es noch Zeit ist –, es vor der Vernichtung zu retten.“
„Die Schilderung eines möglichen Weltendes und des Verhaltens der letzten Menschen bleibt aber kraftlos und hinterläßt keine nachhaltige Wirkung. Statt überzeugender Kritik liefert der Film amerikanisches Starkino und die obligatorische Liebesgeschichte.“
– Lexikon des internationalen Films [2]
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Bei der Oscarverleihung 1960 war der Film in den Kategorien Bester Schnitt und Beste Musik nominiert. Ernest Gold gewann 1960 den Golden Globe für die beste Filmmusik.
[Bearbeiten] Weblinks
- Das letzte Ufer in der Internet Movie Database (englisch)
- Kritiken zu Das letzte Ufer auf Rotten Tomatoes (englisch)
- Kritik auf fictionfantasy
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Lexikon des Science Fiction Films
- ↑ vgl. http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=44017&sucheNach=titel

