Das verschleierte Bild zu Sais

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Das verschleierte Bild zu Saïs ist eine Ballade Friedrich Schillers aus dem Jahr 1795. In ihr verknüpft Schiller griechische, ägyptische und biblische Motive.

[Bearbeiten] Inhalt

Ein junger Mann kommt auf der Suche nach der Wahrheit nach Saïs in Ägypten. Dort trifft er in einer Rotonde auf ein übergroßes, verhülltes Bild. Auf die Frage, was dort verhüllt sei, antwortet ihm der Hohepriester: "Die Wahrheit". Er staunt, dass noch niemand diesen Schleier gelüftet habe. Der Hierophant erklärt, dass die Gottheit das verbiete. Aber der junge Mann will es wissen, nachts sucht er es auf und hebt den Schleier. Die Schlusszeilen des Gedichtes sind seine Botschaft:

"Weh dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld,
Sie wird ihm nimmermehr erfreulich sein."

Eine umfassende Interpretation bietet Sighard Wilhelm, Zur Beziehung von Textverständnis und Seinserkenntnis: Eine Diskussion am Beispiel von Friedrich Schillers Gedicht "Das verschleierte Bild zu Saïs", Literatur in Wissenschaft und Unterricht 1990, S. 347 ff. (demnächst auch auf stories-und-wissen.de zugänglich).

[Bearbeiten] Andere Bearbeitungen des Stoffes

Die zu Grunde liegende Geschichte diente auch anderen Autoren als Basis für ihre Arbeiten.

Eine davon entstand an der Wiener Filmakademie. Unter der Regie von Henri Steinmetz entstand 2005 in Zusammenarbeit mit dem ZDF/ 3sat der Kurzfilm Das verhangene Bild mit Kathrin Resetarits und Richy Müller.

[Bearbeiten] Weblinks

Wikisource Wikisource: Das verschleierte Bild zu Sais – Quellen und Volltexte
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