Datensegment

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OSI-Modell[Bearbeiten]

Ein Datensegment ist ein Datagramm, das zur Datenkapselung im OSI-Modell auf der vierten Schicht (Transportschicht) verwendet wird. Ein Datensegment besteht aus Protokollelementen, die Schicht-4-Steuerungsinformationen enthalten. Als Adressierung wird dem Datensegment eine Schicht-4-Adresse vergeben, also ein Port. Das Datensegment wird in der Schicht 3 in ein Datenpaket gekapselt.

Protokolle der Schicht 4, die Datensegmente erstellen, sind:

Programmiersprachen[Bearbeiten]

Der Begriff bezeichnet außerdem die Trennung von Daten und ausführbarem Code in Programmiersprachen. Er kann dabei eine Sektion in einem Objektfile oder im Arbeitsspeicher sein, welcher globale vom Programmierer initialisierte Variablen enthält. Manchmal werden reine Daten-, BSS-, Stack-, und Heap-Bereiche gemeinsam als „Datensegment“ bezeichnet.

In Maschinensprache bestehen eigene Segmente für Daten und ausführbaren Code. Dafür halten zum Beispiel Intel-Prozessoren Register CS (CodeSegment) und DS (DataSegment) bereit. Einzelne Befehle beziehen sich dann entweder auf das Daten- oder Codesegment. So berechnet eine Sprunganweisung wie JMP 0120 zum Beispiel aus dem Wert in CS und dem Wert 0120 die absolute Adresse welche anzuspringen ist. Befehle zum Datenaustausch wie zum Beispiel MOV DX, [BX] beziehen dagegen den in BX aktuellen Wert auf den im Register DS angegebenen Wert. Assemblersprachen stellen eigene Anweisungen zur Definition von Segmenten für Daten, Code, Stack, und deren Reihenfolge bereit (zum Beispiel .DATA, .CODE, .STACK, u. a.).

Siehe auch[Bearbeiten]