David Benoit

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David Benoit, 16 Mar. 2007

David Benoit (* 9. Mai 1953 in Bakersfield, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Dirigent.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Benoit war Klavierschüler von Marya Cressy Wright und von Abraham Fraser. Er studierte Musiktheorie und Komposition am El Camino College und Orchestration bei Donald Nelligan. Später besuchte er eine Klasse für Filmmusik an der University of California bei Donald Ray. Seine Ausbildung als Dirigent begann er bei Heiichiro Ohyama, setzte sie bei Jan Robertson und gegenwärtig bei Jeffrey Schindler fort.

Er begann seine musikalische Karriere 1976 als musikalischer Leiter und Dirigent für Lainie Kazan, später für Ann Margaret und Connie Stevens. Er war Mitglied der Rippingtons, veröffentlichte mehr als zwanzig Jazzalben, viele davon unter Einbeziehung von Sinfonieorchestern, und wurde fünfmal für den Grammy nominiert.

Daneben trat er als Dirigent klassischer Werke von Leonard Bernstein, Aaron Copland, Igor Strawinski, Camille Saint-Saëns, Wolfgang Amadeus Mozart, Francis Poulenc, Ellen Taaffe Zwilich und anderen mit Orchestern wie dem Los Angeles und dem San Francisco Symphony Orchestra und der Dresdner Philharmonie auf, spielte Werke von Claude Bolling und führte zum Gründungsjubiläum des Los Angeles Symphony Orchestra mit Angelo Romero eine Suite für Gitarre und Klavier auf.

Seine sinfonische Dichtung Kobe wurde 2001 vom Philippinischen Sinfonieorchester und 2003 vom Berkeley Symphony Orchestra unter Kent Nagano aufgeführt. Sein Klavierkonzert The Centaur and the Sphinx wurde 2004 vollendet. Weiterhin komponierte er das Musical Something’s Got to Give über das Leben von Marilyn Monroe, Filmmusiken zu Der wunderliche Mr. Cox (produziert von Clint Eastwood) und The Christmas Tree (produziert von Sally Field) und die Musik zu den Seifenopern All My Children und Sisters.

Diskografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]