David Card

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David Card (2006)

David Edward Card (* 1956 in Guelph, Kanada) ist ein kanadischer Ökonom und Hochschullehrer.

Werdegang, Forschung und Lehre[Bearbeiten]

Card studierte bis 1978 an der Queen's University, ehe er an die Princeton University wechselte. Dort graduierte er 1983 zum Ph.D. Hatte er ab 1982 parallel an der University of Chicago als Assistant Professor gelehrt, war er ab 1983 als Assistant Professor an der Princeton University tätig. 1987 wurde er Wirtschaftsprofessor an der Hochschule. Nach zehn Jahren folgte er 1997 einem Ruf an die University of California, Berkeley.

Im Mittelpunkt der Arbeit Cards stehen Armuts- und Arbeitsforschung. Dies beinhaltet die Ursachen und Auswirkungen der Rassentrennung und Immigration sowie Mindestlöhne und Gesundheitsökonomie.

1995 erhielt Card die John Bates Clark Medal. Für die Analyse der Bedeutung schulischer Bildung für den Arbeitsmarkterfolg erhielt er 2006 gemeinsam mit Alan B. Krueger den IZA Prize in Labor Economics des Instituts zur Zukunft der Arbeit. Seit 2013 zählt ihn Thomson Reuters aufgrund der Zahl seiner Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Thomson Reuters Citation Laureates).[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 2013 Predictions bei Thomson Reuters (sciencewatch.com); abgerufen am 25. September 2013

Literatur[Bearbeiten]

  • Mark Blaug (Hrsg.): Who’s who in economics. 3. Auflage, Elgar, Cheltenham [u.a.] 1999, ISBN 1-85898-886-1, S. 191–192

Weblinks[Bearbeiten]