David Cesarani

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David Cesarani OBE (* 1956) ist ein englischer Historiker. Sein Spezialgebiet ist die Jüdische Geschichte und im Besonderen der Holocaust.

Leben[Bearbeiten]

Er arbeitete früher unter anderen auf einem Kibbuz und wurde in Israel Mitglied der israelischen Friedensbewegung.

Als strategisches Mitglied der Holocaust Memorial Day-Gruppe des britischen Innenministeriums (Home Office) ist Cesarani Mit-Initiator des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.[1] Er lebt in Greater London und arbeitet als Historiker am Royal Holloway, University of London. Sein Werk über Adolf Eichmann ist 2004 auch in deutscher Sprache erschienen.

Werke[Bearbeiten]

  • Justice Delayed: How Britain Became a Refuge for Nazi War Criminals (1992)
  • The Jewish Chronicle and Anglo-Jewry 1841-1991 (1994)
  • Arthur Koestler: The Homeless Mind. (1999)
  • Citizenship, Nationality and Migration in Europe
  • Adolf Eichmann: Bürokrat und Massenmörder, 2004, ISBN 3-549-07186-8
    • Eichmann: His Life and Crimes, veröffentlicht in den USA unter dem Titel: Becoming Eichmann: Rethinking the Life, Crimes, and Trial of a “Desk Killer” (2006)

Als Herausgeber

  • The Making of Modern Anglo-Jewry (1990)
  • The Final Solution: Origins and Implementation (1994)
  • Genocide and Rescue: The Holocaust in Hungary, 1944 (1997)
  • Port Jews: Jewish Communities in Cosmopolitan Maritime Trading Centuries, 1550-1950 (2002)
  • “Bystanders” to the Holocaust: A Re-evaluation (2002)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dieser Gedenktag bezieht sich auf die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945